CORONA Diaries 18 / Er-innerung

2_20200504_191249

„It is only with the heart that one can see rightly. What is essential is invisible to the eye.“
The Little Prince

In einem offenen Herzen sind die Sinne wie Tore. Fliederduft dampft nach dem Regen in der Nacht, der feine Geruch von Wasser mischt sich in den Wind. Der Herzraum ist jenseits der Zeit. Es ist ein besonderer Ort. Hier erinnert man sich, auf dem Rücken der Wirklichkeit reisend …

Der Wille – die größte Kraft im Verstand – hilft einem im Herzen nicht weiter, er verschließt eher die Türen. Das Erinnern im Herzen beginnt, wenn man ohne etwas zu wollen, ohne Grund, einfach nur deshalb dort verweilt, weil man es mag …

Die Trance der Gedanken – die Filme im Kopf – die dich in ihren Netzen ziehen, erreichen dich im Herzen nicht. Das Herz ist so revolutionär! Hier erinnerst du dich, woraus die Sterne gemacht sind. Hier verstehen und vertrauen wir der Stimme der Intuition und spüren den Segen davon …

1_20200504_184157

In an open heart the senses are like gates. The scent of lilac steams after the rain at night, the fine smell of water mixes with the wind. The heart space is beyond time. It is a special place. Here one remembers, traveling on the back of reality…

The will – the greatest power in the mind – does not help you in the heart, it rather closes the doors. Remembering in the heart begins when you stay there without wanting anything, without a reason, simply because you like it …

The trance of thoughts – the movies in your head – which pull you in their nets, do not reach you in your heart. The heart is so revolutionary! Here you remember what the stars are made of. Here we understand and trust the voice of intuition and feel the blessing of it …

CORONA Diaries 17 / Von der Irritation zur Community

1588357929000_Selbstportrait Pssst

“The pendulum of the mind swings between Sense And Nonsense not between Right And Wrong”
Carl Jung

Eigentlich ist es einfach: Sobald wir nicht werten, sind wir frei von dem Spiel der Dualität und sehen Schönheit, wohin man auch schaut. Erst wenn wir zwischen richtig oder falsch unterscheiden, fallen wir aus dem Paradies und das Spiel beginnt zu nerven …

Manche Dinge haben die unangenehme Eigenschaft zu irritieren, laute Nachbarn, keifende Partner*innen, mangelnde Achtsamkeit, selbstsüchtige Politiker*innen, rechthaberische Besserwisser etc. Die Irritationen bringen die Geschichten im Kopf erst so richtig auf Trab. Selbstgerechte Szenarien treiben einen Keil zwischen sich und der Welt …

Das Herz ist der Raum jenseits von richtig und falsch, ist immer offen und einladend und doch ist es schwierig, diesen Drang zum*zur Rechthaber*in loszulassen. Natürlich kann man praktische Interventionen finden, um irritierende Probleme zu lösen. Das ist oft sehr hilfreich. Es geht hier jedoch eher darum, die Irritation zu nützen, um die Welt in ihrem So-Sein zu integrieren und so ihre Schönheit wieder zu finden …

Der Verstand kann Irritationen niemals integrieren. Das Herz jedoch hat diese Kapazität. Es ist Heimat selbst der heftigsten Irritation, hat offene Arme für das lausigste Empfinden und nichts als Einladung selbst für die nervigsten Gfraster …

Selbstportrait Pssst in Umgebung

“The pendulum of the mind swings between Sense And Nonsense not between Right And Wrong”
Carl Jung

Actually, it is simple: As soon as we do not judge, we are free from the game of duality and see beauty wherever we look. Only when we distinguish between right and wrong do we fall out of paradise and the game starts to suck …

Some things have the unpleasant quality of irritating, loud neighbours, nagging partners, lack of attentiveness, selfish politicians, bossy know-it-alls etc. The irritations really get the stories in your head going. Self-righteous scenarios drive a wedge between yourself and the world …

The heart is the space beyond right and wrong, is always open and inviting and yet it is difficult to let go of this urge to be right. Of course you can find practical interventions to solve irritating problems. This is often very helpful. However, it is more about using the irritation to integrate the world in the way it is and to find its beauty again…

The mind can never integrate irritations. But the heart has this capacity. It is home to even the most intense irritation, has open arms for the lousiest sensations and nothing but an invitation to even the most annoying grids …

CORONA Diaries 16 / Game of the Winners

20200429_173436

Sich, als vom Rest der Welt abgetrenntes Individuum zu empfinden, dass sein*ihr Überleben sichert, bedeutet im Kampf zu sein, selbst wenn man darin Verbündete findet.
Die unbewusste Annahme ist, dass einem alles zufließen soll: Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Freundlichkeit, Anerkennung, Wohlstand, Gesundheit, Ansehen, Sympathie, Geborgenheit …

Dieser Hunger kann nie gestillt werden. Weil es ja allen so geht, kann sich das auch nicht ausgehen. Das ist ein Verliererspiel, bei dem letztlich niemand wirklich gewinnt …

Man kann die Richtung jedoch auch umdrehen, dass man sich selbst dem Leben zufließen lässt, sichvzur Verfügung stellt, dass man sagt, nicht für mich, für dich!
Man schenkt Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Freundlichkeit, etc. der Sonne, der Luft, dem Regen, den Wesen und auch sich selbst. Bei diesem Spiel gewinnt jede*r …

To feel oneself as a separate individual, disconnected from the rest of the world, ensuring ones survival, is to be in combat, even if you find allies in it. The unconscious assumption is that everything should flow to you: attention, appreciation, kindness, recognition, prosperity, health, reputation, sympathy, security…

This hunger can never be satisfied. Because everyone feels this way, it can never work. It is a loser’s game, in which nobody really wins in the end …

But you can also turn the direction, that you let yourself flow into life, being available, that you say, not for me, for you! You pay attention, appreciation, kindness, etc. to the sun, the air, the rain, the beings and also to yourself. In this game everybody wins …

CORONA Diaries 15 / Das Erbe des Schwiegergroßvaters

20200428_100243

„Dies vor allem: Frage dich in der stillsten Stunde deiner Nacht: Muss ich …? Grabe in dir selbst nach einer tiefen Antwort … wenn du dieser festlichen Frage mit einem „Ich muss“ begegnest, dann baue dein Leben entsprechend dieser Notwendigkeit auf“. Rilke-Brief an einen jungen Dichter

Okay, nachdem ich alle großen Leinwände gleich zu Beginn der Krise vermalt habe und auch der Badezimmervorhang einem mythischen Thema zum Opfer wurde, fällt mir jetzt diese wahrlich stattliche Leinwand des verblichenen und leider mir unbekannten Schwiegergroßvaters Eduard Ratzer in die Hände. Zufall? Ich denke nicht …

Da hätte ich wieder dieses Kinofeeling beim Malen und könnte ein richtig großes Angeberbild machen. Ich schwöre – wenn das Bild fertig gemalt worden wäre, hätte ich es NIE gewagt, was dazu zu malen …

Allerdings ist es offensichtlich noch unfertig und auch nach seinen eigenen Angaben unvollendet. Höre ich da diese leise Bitte aus dem Jenseits, diese Sehnsucht, es möge doch jemand kommen, um es endlich fertigzumachen? Könnte ich so einer armen Seele Ruhe bringen?

20200428_101020

„This most of all: ask yourself in the most silent hour of your night: must I …?
Dig into yourself for a deep answer … if you meet this solemn question with a „I must“ then build your life in accordance to this necessity.“ Rilke letter to a young poet

The heritage of the grandfather-in-law

Okay, after having painted all the big canvases right at the beginning of the crisis and also the bathroom curtain fell victim to a mythical theme, I now find this truly noble canvas by the deceased and unfortunately unknown grandfather-in-law Eduard Ratzer. Coincidence? I don’t think so…

I would have that cinema feeling again when painting and could make a really big show-off picture. I swear – if the painting had been finished, I would NEVER have dared to paint anything in addition …

But it is obviously a work in progress and according to his own statements unfinished. Do I hear this quiet request from the hereafter, this longing, someone may come to finish it at last? Could I bring peace to such a poor soul?

CORONA Diaries 14 / On the Road with Helena

Unterwegs mit Helena

„How do you become every being? You fall in love with every being.“
Robert Thurman

Das Highlight der Quarantäne sind sicher die Ausflüge mit meiner Tochter in die Lobau. Wir düsen mit ihrem Spezialfahrrad durch die sonnige Au, finden grandiose Locations, an denen die Sonne am Wasser glitzert, sitzen gern an der Quelle lauschend und neben dem chillen ist Zeit für einen Blog:

Körper und Persönlichkeit neigen dazu, dicht zu werden, angespannt und hart.
Vor allem im Funktionsmodus scheint uns etwas förmlich an den Ohren durch den Tag zu zerren. Das alte Spiel der Kräfte ist aktueller denn je …

Die Körperpanzer donnern über alles Lebendige hinweg. Die harte, alte Kruste verliert an Lebendigkeit, ist bloße Wiederholung und droht doch das Neue zu ersticken, welches sich bereits frisch und klar in uns regt, bereit für einen neuen Anfang …

Es geht darum, sich frei zu spielen. Etwas beginnt innerhalb der alten Form zu tanzen. Etwas kündigt sich an, mit Glanz und Süße und dem Zauber der frischgeborenen Wirklichkeit. Es springt an in den Körpern, tritt in die Pedale und segelt lachend über erdige Wege durch Sonne und Grün …

Unterwegs mit Helena Detail

„How do you become every being? You fall in love with every being.“
Robert Thurman

The highlight of the quarantine are certainly the trips with my daughter to the Lobau. We jet through the sunny meadow with her special bike, find great locations where the sun glitters on the water, like to sit and listen at the spring and besides chilling there is time for a blog:

Body and personality tend to get tight, tense and hard. Especially in functional mode, something seems to pull us on the ears through the day. The old game of forces is more topical than ever …

The body armour thunders over all living things. The hard, old crust loses its vitality, is mere repetition and yet threatens to suffocate the new, which is already fresh and clear inside us, ready for a new beginning …

It is about freeing ourselves playfully. Something begins to dance within the old form. Something announces itself, with glamour and sweetness and the magic of the newborn reality. It jumps up in the bodies, pedals hard and sails laughing over earthy paths through sun and green …

 

CORONA Diaries 13 / HeArts Asylum

Herzkönig

‚Philosophie beginnt im Staunen‘. Platon

Wann auch immer wir in Bedrängnis sind, von Gedanken und Gefühlen traktiert werden, wird uns Asyl im Herzen gewährt. Man würde vielleicht denken, die bescheidene Hütte des Herzens sei bloß einen Fata Morgana angesichts der Wucht der Irritationen und Ängste …

Doch nach einem Morgenbad in Stille wird klar: Diese Hütte ist weit realer, als es das Getöse im Kopf je sein wird. Aus dem Meer der Stille betrachtet, sehen wir einen Planeten voll verwirrter, taumelnder, gequälter Götter und Göttinnen, die nach irgendetwas suchen …

Im Herzen lässt du dich von der Frühlingsnachtluft in die Pfanne hauen. Hier überwältigt dich das Phänomen des Augenblicks, wie die Wärme, welche die Natur aus dem Wintertraum weckt …

Herzkönig Detail1

‚Philosophy begins in wonder‘
Plato

Whenever we are in distress, tormented by thoughts and feelings, we are granted asylum in the heart. One might think that the humble hut of the heart is merely a mirage in the face of the weight of irritation and fear …

But after a morning swim in silence, it becomes clear that this hut is far more real than the noise in the head will ever be. From the sea of silence, we see a planet full of confused, staggering, tormented gods and goddesses searching for something …

In your heart, you let the spring night air blow you away. Here the phenomenon of the moment overwhelms you, like the warmth that awakens natute from the winter dream …

 

CORONA Diaries 12 / The Pain of the Artist

20200103_185051

‚Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.‘
Rainer Maria Rilke

Künstler*innen haben eine innewohnende Verbindung zum Geheimnis der Welt. Sie haben ihren wahren Wohnsitz dort und sprechen für und von diesem Schatz. Das wird seit Anbeginn meist missverstanden, lächerlich gemacht, angefeindet, und zerstört …

Daraus bilden sich für Künstler*nnen oft verzweifelte Mechanismen (siehe Rilkes Gedicht) zu verteidigen oder von dem Wert des Schatzes zu überzeugen. Manche werden dabei bitter, zurückgezogen oder verletzend den ‚Anderen‘ gegenüber …

Wie so oft liegt solchen kollektiven Konflikten ein Schmerz zugrunde, der gefühlt werden will. Wenn man die unbewussten Strategien von blinden Verteidigungen und Angriffen entlarvt, macht sich die Möglichkeit auf, ganz in diesen Schatz einzuziehen, dort den dauerhaften Wohnsitz aufzuschlagen und Brücken zu bauen zu den ‚Anderen‘, die sich eigentlich nach diesem Schatz sehnen …

„I will always warn and defend: Stay away.

I love to hear things singing.

You touch them: they are stiff and dumb.

You’re killing all things.“

Rainer Maria Rilke

Artists have an inherent connection to the mystery of the world. They have their true residence there and speak for and of this treasure. Since the beginning, this has been misunderstood, scored off, was opposed and destroyed …

This often leads to desperate mechanisms (see Rilke’s poem) for artists to defend or convince others of the value of the treasure. Some become bitter, withdrawn or hurtful towards the ‚others‘ …

As is so often the case, such collective conflicts are based on a pain that needs to be felt. When the unconscious strategies of blind defences and attacks are exposed, the possibility arises to move into the treasure completely, to make permanent residence there and to build bridges to the ‚others‘, who actually long for this treasure …

CORONA Diaries 11 / The Movement of Innocence

The Movement of Innocence

‚The true artist helps the world by revealing mystic truths.“
Bruce Nauman

Kreativität zeigt uns, dass es immer weiter geht. Man kann es sich unmöglich vorher vorstellen, aber jeder Schritt, ausgeführt mit freundlicher Achtsamkeit und Sorgfältigkeit führt zum nächsten Schritt, der immer klarer wird im Tun …

Auch wenn es manchmal eng wird und Zweifel auftauchen, es geht immer weiter. Man braucht es nicht zu verstehen, denn die Erde ist ein lebendiges Wesen und Leben lässt sich nicht verstehen und schon gar nicht kontrollieren …

Die Essenz, dieses intelligente, lebendige Sein strömt durch alles und jedes mit der Unschuld eines Kindes. Das Süsseste allerdings, meine Lieben, ist das Verlassen des Palastes der Wünsche und Vorstellungen über das eigene Leben und mitzuströmen mit der Bewegung des Seins …

The Movement of Innocence Detail

‚The true artist helps the world by revealing mystic truths.“
Bruce Nauman

Creativity shows us that it goes on and on. It is impossible to imagine it before how it will go on, but each step, carried out with friendly awareness and care, leads to the next step, which becomes clearer and clearer in what we are doing …

Even if it sometimes feels tight and doubts arise, it goes on and on. You do not need to understand it, because the earth is a living being and life cannot be understood and certainly not controlled …

The essence, this intelligent, living being flows through everything and everybody with the innocence of a child. But the sweetest thing, dear ones, is to leave the palace of wishes and concepts about one’s own life and to flow with the movement of being …

CORONA Diaries 10 / Home is where the HeArt is

Home is where the Heart is

‚Eight million Shinto deities travel secretly throughout the earth. Those modest gods touch us – touch us and move on.‘
Jorge Luis Borges, ‚Shinto‘

Man soll ja jetzt zu Hause bleiben, heißt es, diese Tage, Wochen oder Monate. Das ist vielleicht eine gute Gelegenheit herauszufinden, wo dieses zu Hause ist. Zu Hause hat mit Intimität zu tun, mit einem Raum, in dem man sein und erkennen kann, wie man ist …

Auch die Gäste dieses Raumes dürfen sein, wie sie sind. Ein offenes zu Hause erlaubt den Wesen und Dingen, zu sein, wie sie sind. Selbst Verzweiflung, Irritation, andere Meinungen, Angst und Tod dürfen sein, wie sie sind …

Es ist höchste Lust des Lebens sich in diesem So-Sein selbst zu erleben, egal in welcher Form und egal in welchen Umständen. Zu Hause sein bedeutet, zu sein, wie/wer man ist …

Home is where the heart is Detail

‚Eight million Shinto deities travel secretly throughout the earth. Those modest gods touch us – touch us and move on.‘
Jorge Luis Borges, ‚Shinto‘

One should stay at home now, they say, these days, weeks or months. This might be a good opportunity to find out where this home is. Home has to do with intimacy, with a space where you can be and know what you’re like …

Also the guests of this space are allowed to be as they are. An open home allows the beings and things to be as they are. Even desperation, irritation, other opinions, fear and death are allowed to be as they are …

It is the highest lust of life to experience oneself just in this beingness, no matter in which form and no matter in which circumstances. To be at home means to be as one is …

CORONA Diaries 9 / The Painting Experience

20200403_100220

‚Es gibt kein Buch
oder Gesicht mit liebsten Blick

von dem ich mich jetzt nicht abwenden würde

Um ins Unbekannte zu gehen

Ich muss allein eintreten und wieder gehen,

Ich weiß nicht wie.‘

Edward Thomas, ‚Lights out‘.

Malen ist – ähnlich, wie Tanz – eine wunderbare Gelegenheit die Lebendigkeit des Körpers direkt zu erleben. Dem eigenen Sein – mit den Füßen am Boden und dem Kopf im Himmel – Raum zu schenken …

Mit dem Pinsel eine Spur durch die Wirklichkeit pflügend und dabei links und rechts die Geschichten im Kopf verlierend. Diese Offenheit, denn man weiß nicht, woher der nächste Impuls kommt, als hätte man den Schlüssel und würde ein geheimes Haus aufsperren …

Einem offenen Malprozess wohnt ein Feuer inne. Wer davon gekostet hat, will immer wieder hin, will es hüten, will eintauchen, nicht um schöne Bilder zu malen, sondern um dem Feuer nahe zu sein …

‚There is not any book
or face of dearest look
That I would not turn fom now
To go into the unknown
I must enter, and leave, alone,
I know not how.‘
Edward Thomas, ‚Lights Out‘

Painting is – similar to dance – a wonderful opportunity to directly experience the vitality of the body. To give space to your own being – with your feet on the ground and your head in heaven …

Ploughing a trail through reality with the brush, losing the stories in your head left and right. This openness, because you don’t know where the next impulse comes from, as if you had the key and were unlocking a secret house …

There is a fire inherent in an open painting process. Those who have tasted it want to go there again and again, want to guard it, want to immerse themselves, not to paint beautiful pictures, but to be close to the fire …