RADAR LOVE

Ich lebte mal vor langer Zeit mit einer Katze. Sie ging immer abends mit mir spazieren. Nach einer Weile konnte sie nicht mehr, wartete am Wegesrand, bis ich wieder vorbei kam und wir gingen zusammen nach Hause. Eines Abends ging ich einen anderen Weg zurück, ich dachte, sie würde schon allein kommen, aber sie saß am Morgen immer noch da, wo wir uns getrennt hatten und wartete …

Einmal hatte ich eine Zeit lang in den Northern Terretories in Australien gelebt. Ich zeltete am Strand. Früh morgens lag da auch ein Aborigines mit dem Kopf an einem Stein gelehnt, zwar mit geöffneten Augen, doch mit dem Blick durch das Traumland wandernd. Ich ging den ganzen Tag lang meinen Geschäften nach, als ich abends zurückkam, lag er immer noch genau so da. Das erinnerte mich an eine mir verlorengegangene Dimension …

Es ist entscheidend, worauf wir uns ausrichten. Es kommt auf unsere Loyalität an, darauf, unserer tiefsten, wesentlichen Verbindung zu vertrauen, als könnte das Radar unseres Herzens zu jeder Zeit das Geliebte orten, so fern es auch erscheinen mag, ob es sich zeigt oder nicht, koste es, was es wolle …

I once lived with a cat a long time ago. She always went for a walk with me in the evening. After a while she couldn’t anymore, waited at the wayside until I came by again and we went home together. One evening I went back another way, I thought she would come on her own, but she was still sitting in the morning where we had parted and waiting …

Once I had lived for a while in the Northern Terretories in Australia. I camped on the beach. Early in the morning, an Aboriginal man was also lying there with his head leaning against a rock, his eyes open, but his gaze wandering through dreamland. I went about my business all day long, and when I returned in the evening, he was still lying there just like that. It reminded me of a dimension that had been lost to me …

It is crucial what we align ourselves with. It depends on our loyalty, on trusting our deepest, essential connection, as if the radar of our heart could locate the beloved at any time, however distant it may seem, whether it shows itself or not, whatever the cost …

COMMUNICATION ISSUES

Das Problem ist, dass der Verstand keine Ahnung von Liebe, Verbundenheit oder Schönheit hat. Er ist ein materialistisches Werkzeug, was er nicht sehen kann, ist eher suspekt. Will man mit dem Leben kommunizieren, geht das nicht über den Verstand, weil das einfach nicht die Ebene ist, auf der sich das abspielt …

Der Verstand kennt nur bestimmte Wege wie: Ich will etwas haben oder ‚ich war gut, dann bekomme ich eine Belohnung‘, ‚ich war schlecht, dann verdiene ich nichts‘ etc. Will man mit dem Leben kommunizieren, bleibt nur das Herz …

Selbst im dunkelsten Tal ist zumindest im Warteraum des Herzens Platz. Dort kann man schon mal in Vorfreude auf die nächste Bewegung des Lebens warten. Wenn das Leben zu kommunizieren beginnt, dann spürt sich das an, als würde eine Frucht im Inneren reifen, ein Tautropfen fallen oder eine
Sonne aufgehen …

The problem is that the mind has no idea about love, connection or beauty. It is a materialistic tool, what it cannot see is rather suspect. If you want to communicate with life, you can’t do it through the mind, because that’s simply not the level on which it takes place …

The mind knows only certain ways like: I want to have something or ‚I was good, then I get a reward‘, ‚I was bad, then I don’t deserve anything‘ etc. If one wants to communicate with life, only the heart remains …

Even in the darkest valley there is at least space in the waiting room of the heart. There you can wait in anticipation for the next movement of life. When life begins to communicate, it feels as if a fruit is ripening inside, a dewdrop is falling or a
sun rises …

SPUREN VON FARBE / TRACES OF COLOR

Es ist völlig egal, was man malt, es geht um das wie aus welcher Quelle es kommt. Malt man aus dem Verstand, spricht es einen anderen Verstand an, malt man wild und animalisch, spricht es diesen Aspekt in jemand an, malt man gefühlvoll kommuniziert man auf dieser Ebene, malt man aus der tiefst möglichen Quelle berührt DAS den*die Betrachter*in …

Man kann sich nicht selber austricksen beim Malen, man spürt sofort, wenn der Verstand übernimmt und wann das Sein. Der Verstand hat Angst und will es schnell hinter sich bringen, will so schnell wie möglich zum Ergebnis. Das Sein genießt den Raum, spürt sich hinein, dehnt sich darin aus, berührt den Saum der Wirklichkeit …

Wenn man ein gewöhnliches Leben führt, ist es schwer, beim Malen Außergewöhnliches zu erreichen. Es braucht auch im Leben das Ungewöhnliche: Staunen, Aus-dem-Häuschen-sein, kleine Wunder zwischendurch. Dann zieht der Pinsel ganz von selbst eine Spur wie eine Schar Zugvögel, die über den Himmel streichen …

It doesn’t matter what you paint, it’s about what source it comes from. If you paint from the mind, it speaks to another mind, if you paint wild and animalistic, it speaks to this aspect in someone, if you paint emotionally, you communicate on this level, if you paint from the deepest possible source, THAT touches the viewer …

You can not trick yourself when painting, you feel immediately when the mind takes over and when the being. The mind is afraid and wants to get it over with fast, wants as quickly as possible to the result. Being enjoys the space, feels itself in it, expands in it, touches the hem of reality …

If one leads an ordinary life, it is difficult to achieve the extraordinary in painting. It takes the unusual also in life: Astonishment, to be all excited, experiencing small miracles in between. Then the brush draws a trail all by itself like a flock of migratory birds skimming across the sky …

CORONA – EINE KIRCHE AUS ANGST UND HOFFNUNG / CORONA – A CHURCH OF FEAR AND HOPE

Kein Zweifel, wir sind von einer Pandemie bedroht. Damit wird klar, dass uns der Tod am Rande dieser Lebensspanne erwartet. Vorher konnte man das verdrängen, jetzt nicht mehr so gut. Das Rendezvous mit dem Tod ist fix, mit oder ohne Covid …

Der konditionierte Verstand, das Ego besteht aus Angst und Hoffnung. Das ist im Grunde die einzige Bewegung, die er kennt. Angst und Hoffnung sind dasselbe, sie bewegen sich in Wahrheit nicht über sich selbst hinaus, bleiben miteinander in dumpfen Kreisen …

Eine unreflektierte Gesellschaft – die zu einem hohen Prozentsatz aus kollektiven konditionierten Gedankenmustern besteht – errichtet eine Kirche aus Angst und Hoffnung mit rationalen Fakten und Zahlen als neuem Glauben und Wehe dem, der sich nicht der neuen Kirche beugt …

Es ist wichtig, die Gefahr nicht zu verleugnen und sich ihr angemessen und besonnen zu stellen. Das befreiende Potenzial allerdings, welches die Krise als Geschenk bereithält, ist gleichzeitig die Schönheit der menschlichen Reise: wenn sich im Angesicht der Bedrohung die Samen der Erneuerung in den Herzen regen und über Angst und Hoffnung hinauswachsen …

There is no doubt that we are threatened by a pandemic. Thus it becomes clear that death awaits us at the edge of this life span. Before, it was possible to suppress it, now not so well. The rendezvous with death is fixed, with or without Covid …

The conditioned mind, the ego consists of fear and hope. This is basically the only movement it knows. Fear and hope are the same, in truth they do not move beyond themselves, remain with each other in dull circles …

An unreflective society – which consists to a high percentage of collective conditioned thought patterns – builds a church of fear and hope with rational facts and figures as the new faith and woe to him*her who does not bow to the new church …

It is important not to deny the danger and to face it appropriately and prudently. However, the liberating potential that the crisis holds as a gift is at the same time the beauty of the human journey: when, in the face of threat, the seeds of renewal stir the heart and grow beyond fear and hope …

SANFT UND FREI WIE DER MORGEN / GENTLE AND FREE AS THE MORNING

Die Samen des Egos sind großzügig verstreut. Sobald man sich selbst ernst nimmt, wird aus dem Samen ein Baum, der sich sehr real anfühlt und seine Früchte bringen Leid. Ego ist nichts anderes, als sich selbst wichtig zu nehmen, und sein Reich besteht aus Angst und Hoffnung …

Ego hat ein Investment im Menschen. Es will Macht und Lebensenergie. Alles was dafür geschehen muss, ist dass der Mensch sich nicht erinnert, wer er*sie eigentlich ist und das man an Dinge glaubt, die zwar sehr real erscheinen, aber nicht wahr sind …

Sobald man sich entspannt und sich von den Strömen des Seins abholen lässt, verschwindet das Ego, verstummt das diktierende Radio des Verstandes mit all seinen Aufträgen. Die Samen bleiben zwar weiterhin verstreut, wenn man sie jedoch nicht anrührt, erwacht das tiefere Ich sanft und frei wie der Morgen …

The seeds of the ego are scattered liberally. Once you take yourself seriously, the seed becomes a tree that feels very real and its fruits bring suffering. Ego is nothing but taking oneself important, and its kingdom consists of fear and hope …

Ego has an investment in man. It wants power and life energy. All that it takes for this to happen is that one does not remember who one actually is and that one believes in things that seem very real, but are not true …

As soon as one relaxes and allows oneself to be picked up by the currents of Being, the ego disappears, the dictating radio of the mind with all its orders falls silent. The seeds remain scattered, but if one does not touch them, the deeper I awakens gently and freely like the morning …

MASTER AND SERVANT

‚The mind is a wonderful servant and a terrible master‘
Robin S. Sharma

Als Kunsttherapeut begegnet mir häufig das Phänomen des Gedankenkreisens. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten leiden unter der Beziehung mit ihrem eigenen Verstand, der unaufhörlich alte Glaubenssätze, Meinungen, Rechthaberei, zu hohe oder zu niedrige Selbstwertgefühle etc. produziert …

Dieses vom Denken erschaffene laute Ego dominiert das – ebenfalls im selben System lebende – wesenhafte Ich. Dieses leise, intime, herzliche Ich wird bestenfalls wie ein*e Sklave*in geduldet. Hier liegt die grundlegende Täuschung: Auch das ist nur eine – ebenfalls vom Denken erschaffene – Geschichte, sie ist einfach nicht wahr …

Die not-wendige Revolution also wäre diese Geschichte infrage zu stellen, die Machtverhältnisse im Inneren zu klären und das wesenhaften Ich zu krönen. Die lang ersehnte Freiheit zeigt sich, wenn das intime Ich sich so viel ungestörte Lebenszeit nehmen kann, wie es möchte und wann es möchte und in der damit einhergehenden Entfaltung der Schönheit des wesenhaften Ich …

As an art therapist, I often encounter the phenomenon of obsessive thinking. People from all social classes suffer from the relationship with their own mind, which incessantly produces old beliefs, opinions, bossiness, too high or too low feelings of self-worth, etc. …

This loud ego created by the mind dominates the essential I, which also lives in the same system. This quiet, intimate, heartfelt I is at best tolerated like a slave. Here lies the fundamental deception: This is also only a story – also created by thinking – it is simply not true …

The necessary revolution would be to question this story, to clarify the power relations inside and to crown the essential I. The long desired freedom shows itself when the intimate I can take as much undisturbed life time as it wants and when it wants and in the unfolding of the beauty of the essential I …

JEMAND / SOMEONE

Künstler haben so ein Ding mit Schönheit. Auch so ein Spiel damit. Ich lasse ich mich ja voll gern von Schönheit überraschen. Und sie weiß das. Immer wieder, wenn ich gar nicht damit rechne, BOUM, taucht sie plötzlich alles in ihren Zauber …

Und ich, wie erwartet, bin voll entwaffnet und beschenkt. Sie hat mich wieder erwischt. Schönheit lässt sich auch immer was neues einfallen. Das ist auch so ein Trick von ihr: Sie zeigt sich in Bereichen, die ich noch gar nicht mit ihr in Verbindung gebracht hatte …

Wie gerade eben: Die Tatsache, dass man jemand ist, haut mich gerade um, dass man eine Person ist, mit allen Prägungen und Neigungen, Wünschen und allem. Jedes Detail davon macht eine einzigartige Person aus …

Der Verstand könnte die Perfektion und Kunst davon nicht sehen, er würde sich so vieles anders wünschen. Schönheit allerdings zeigt die Dinge jenseits von richtig oder falsch in ihrem bloßem So-sein. ZACK und wieder hat sie mich voll erwischt: ‚Mann, das ist so wunderschön!‘

Artists have a thing with beauty. Also a game with it. I like to be surprised by beauty. And she knows that. Again and again, when I don’t expect it at all, BOUM, she suddenly immerses everything in her magic …

And I, as expected, am fully disarmed and gifted. She got me again. Beauty always comes up with something new, too. This is also one of her tricks: she shows herself in areas that I had not yet associated with her …

Like just now: The fact that you are someone just blows my mind, that you are a person, with all the imprints and inclinations, desires and everything. Every detail of it makes a unique person …

The mind could not see the perfection and art of it, it would wish so much different. Beauty, however, shows things beyond right or wrong in their mere beingness. ZACK and again she got me full on: ‚Man, this is so beautiful!‘

HOME IS, WHERE THE HEART IS

Menschen bewegen sich meist wie durch einen Wald an Konzepten, Meinungen, Ideen, welche die tatsächliche Umgebung fast völlig überlagern. Diese Vorstellungen – im wahrsten Sinn des Wortes – sind fiktiv und rastlos. Sie verhindern ein Gefühl von wirklich zu Hause zu sein …

Man kann die Konzepte nicht loswerden, wenn sie einem jedoch zunehmend weniger überzeugend und zwingend erscheinen wird mehr und mehr der eigentliche Hintergrund deutlich: Das einfache So-Sein der Dinge, der Diamantenrahmen, der die Ereignisse umgibt und hält …

Die mentale Welt taucht zwar auch immer wieder im Strom der Ereignisse auf, ist jedoch kein Problem mehr, sie verliert sogar ihren entfremdeten, trockenen Beigeschmack, weil sie ihren Platz in dem einfachen Grund der Dinge gefunden hat. Das vertraute Gefühl der Intimität enthüllt das eigentliche zu Hause in der Sekunde …

Wie so oft gilt auch hier: Wohin man seine Aufmerksamkeit richtet, das wird lebendig.
Man muss sich dem Zwang der Konzepte nicht ergeben, muss seine angestammte Wohnstätte nicht verlassen. Home is, where the heart is …

People usually move as if through a forest of concepts, opinions, ideas, which almost completely overlay the actual environment. These imaginations are fictitious and restless. They prevent a feeling of really being at home …

You can’t get rid of the concepts, but when they seem to you increasingly less convincing and compelling, more and more the real background becomes clear: the simple being of things, the diamond frame that surrounds and holds the events …

The mental world also appears again and again in the stream of events, but it is no longer a problem, it even loses its alienated, dry flavor, because it has found its place in the simple ground of things. The familiar feeling of intimacy reveals the real home in the second …

As is so often the case: Where you put your attention, that comes alive.
One does not have to surrender to the compulsion of concepts, does not have to leave one’s ancestral dwelling place. Home is, where the heart is …

SCHLAFEN, TRÄUMEN, WACHEN / SLEEP, DREAM, WAKE

Laut indischer Mystik – etwas frei interpretiert – erleben Menschen drei Zustände: schlafen, träumen und wachen und keiner der drei ist real. Leben feiert sich selbst in unzähligen Formen. Das Tor in die eigene Welt ist das Ich. Wenn man das Ich nicht berührt und somit nicht in die eigene Welt der Wünsche und Bedürfnisse geht, bleibt das Unbenennbare mit den vielen Namen übrig …

Wenn der Wachzustand also nicht nur der eigene ist, dann ist er auch der von Licht und Frühling, von Insekten und Geräuschen, von Düften und Erinnerungen, von Wärme und Planeten, von Dunkelheit und Gnade. Es schwingt alles gemeinsam im selben wachen, schlafen und träumen erst durch das Tor des Ich passiert die Trennung …

Wobei die Welt des Ich an sich sehr fein ist, voll von Möglichkeiten, sich zu erleben. Wenn Sie allerdings ohne Verbundenheit zur anderen Seite des Tores ist, wenn sie reiner Selbstzweck bleibt, ist Leid vorprogrammiert. Das Tor zur Welt vor dem Ich – vor Sprache und Verstehen – ist immer offen und immer jetzt hier verborgen in offener Sicht. Besucher*innen sind stets willkommen zu bleiben, so lange sie wollen …

According to Indian mysticism – interpreted somewhat loosely – humans experience three states: sleeping, dreaming and waking, and none of the three is real. Life celebrates itself in myriad forms. The gateway into one’s world is the I. If one does not touch the I and thus does not go into one’s own world of desires and needs, what remains is the unnameable with the many names …

So the waking state is not only one’s own, it is also that of light and spring, of insects and sounds, of scents and memories, of warmth and planets, of darkness and grace. Everything vibrates together in the same waking, sleeping and dreaming only through the gate of the I the separation happens …

Whereby the world of the I is very fine in itself, full of possibilities to experience itself. But if it is without connection to the other side of the gate, if it remains pure end in itself, suffering is preprogrammed. The gate to the world before the I – before language and understanding – is always open and always now here hidden in open view. Visitors are always welcome to stay as long as they want …

DEATH ON A PALE HORSE

Painting after William Blake. Ok, ja, schon klar, William hatte es besser hingekriegt, mit den Farben und so. Er hätte wohl auch nicht eine Hand mit sechs Fingern gemalt. Ich versuche es ja richtig zu machen. Aber dann fangt der Raum an zu pulsieren wie nur was der Beat setzt ein und ich kann es fast hören: ‚Komm schon, Briant! Feige?‘ …

Ich kann also nichts dafür, bin unschuldig, obwohl ich hoffe, es gibt keine Hölle für Maler, die es einfach vermurkst haben. Dann müsste ich mir wohl ein paar unangenehme Fragen stellen lassen, von höheren Orten. Man soll ja nicht so viel Farben verwenden und alles und auch nicht so scheiß-mich-nix mischen …

Aber: Schon nach dem ersten Impuls – den man zugegebenermaßen ins Blaue setzt – öffnet sich ein Feld von Möglichkeiten, mit dem man nicht gerechnet hat. Und das soll man ungenutzt lassen, den ganzen Gral verfallen lassen? Oder nicht doch besser voll reinreiten, ohne auf Verstärkung zu warten? Wenn ich dem Malerschutzpatron (wer auch immer das ist) einen Preis für unzüchtiges Verhalten zollen muss, dann ist es eben so. Auf meinem Malergrabstein soll mal stehen: ‚Mann, das war es wert!‘

Painting after William Blake. Okay, yeah, I get it, William had done better, with the colors and stuff. He probably wouldn’t have painted a hand with six fingers. I’m trying to do it right. But then the room starts pulsating like nothing else the beat sets in and I can almost hear it: ‚Come on, Briant! Coward?‘ …

So I can’t help it, I’m innocent, though I hope there’s no hell for painters who just screwed up. Then I’d probably have to have some unpleasant questions asked of me, from higher places. After all, you’re not supposed to use so many colors and mix them happy-go-lucky …

But: Already after the first impulse – which one admittedly puts into the blue – a field of possibilities opens, which one did not expect. And should you let this go unused, let the whole grail decay? Or is it not better to ride into it without waiting for reinforcements? If I have to pay the painter patron (whoever that is) a price for lewd behavior, then so be it. On my painter’s tombstone it should say: ‚Man, it was worth it!