Master of Disaster

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Da ist so eine kleine Mauer, die wir hochziehen vor der Realität, gerade soviel, dass wir uns scheinbar sicher fühlen. Doch gerade innerhalb der Mauern sammelt sich das Leid. Wenn jede Regung erlaubt ist, jedes Detail willkommen, breitet sich die Stille aus wie ein leeres, knisterndes, knuspriges Land …

Wir glauben oft, es würde noch etwas fehlen, damit wir vollständig sind. Wir bräuchten noch eine bestimmte Fähigkeit, um die verborgenen Schätze zu heben. Tatsächlich fehlt wirklich gar nichts. Allein die Bereitschaft zur Menschlichkeit, in der wir uns erlauben, Mensch zu sein, mit allem, was dazugehört, ohne Ausnahme, erlaubt dem Leben durch die Mauern zu fließen …

Wenn sich wirklich nichts verändern muss, fallen wir auf den Grund der Stille, in ihre unglaubliche Kapazität alles zu halten, wie die Stirn eines fiebernden Kindes, wie die Vögel im Nachtfrost, wie den Raum zwischen Menschen, wie die Mikrokleinigkeiten im Disaster.

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There is a small wall that we pull up to separate us from reality, just enough to make us feel safe. But just inside the walls suffering accumulates. When every movement of being is allowed, every detail is welcome, the silence spreads like an empty, crackling, crunchy land …

We often believe there is something missing for us to be complete. We think we still need a certain ability to lift the hidden treasures. In fact, nothing is missing. Only the willingness to humanity, in which we allow ourselves to be human, with everything that belongs to it, without exception, allows life to flow through the walls …

If really nothing needs to change, we fall to the bottom of silence, in her incredible capacity to hold everything, like the forehead of a feverish child, like the birds in the night frost, like the space between people, like the micro-minuteness in the disaster.

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