Vision und Realität / Vision and reality

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Immer diese Diskrepanz. Unsere Vision von einem glücklichen Leben ist völlig klar: wir wären frei, mutig, würden inspirierte Aktionen in die Welt setzen, aneinander wachsen, füreinander da sein. Und dann sehen wir die Realität: in Befindlichkeiten, im Gegeneinander verstrickt, Ablenkungen, Ausreden …

Vision und Realität. Der Anspruch ist schon unser Zeug auf die Reihe zu kriegen, nicht länger die Besiegten zu spielen, sondern hierher zu kommen, in das Feuer der Offenheit, wachsam und verfügbar …

Es geht nicht darum, mit Bausparverträgen unsere Ängste zu füttern. Es geht auch nicht darum irgendjemand oder irgendetwas zu beschuldigen. Die Welt braucht uns in unserer Kraft und in unserer Schönheit …

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Always this discrepancy. Our vision of a happy life is very clear: we would be free, courageous, would put inspired actions into the world, grow together, be there for each other. And then we see the reality: entangled in states of mind, against each other, distractions, excuses …

Vision and reality. The requirement is to get our stuff straight, to no longer play the defeated, but to come here, in the fire of openness, watchful and available …

It’s not about feeding our fears with home savings contracts. It’s not about blaming somebody or something. The world needs us in our power and in our beauty …

Stilles Blühen / Silent flowering

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Leben fühlt sich oft hart an, wie angeschlagene Keramik, als hätten wir schon zu lange dieselben Dinge erlebt. Bedrückend, dicht und abgestanden, Nährboden für billige Gewohnheit und giftige Gewächse …

Selbst die Anstrengung es ändern zu wollen, ist noch im selben alten Raum. Doch unbemerkt, wie von selbst, setzt mitten im Brüchigen ein Blühen ein, wie ein neues Instrument im Orchester oder wie ein Aufhorchen im Wald …

Ein sanftes Nichts macht sich Raum in den Trümmern. Evolution bereitet ein Feld für neue Könige und Königinnen. Man kann es nicht machen, aber jedes Mal, wenn man hinhört, ist es da …

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Life often feels hard, like broken ceramics, as if we’ve had experienced the same things for too long. Oppressive, dense and stagnant, breeding ground for cheap habits and poisonous plants …

Even the effort to change this is still in the same old room. But unnoticed, as if by itself, a flowering begins in the middle of the decayed, like a new instrument in an orchestra or like a listening in the forest …

A gentle nothingness makes itself space in the debris. Evolution is preparing a field for new kings and queens. One can not do that, but every time one listens, it’s there …