ATMEN / BREATHING

Atmen wie ein Käfer unter dem Laub.
Atmen wie in Smaug’s Höhle.
Atmen wie das eigene, unbelastete Wesen.
Seinem eigenen Wesen durch den Verstand nahe⁷kommen zu wollen, ist wie wenn der Wind sich selber fangen will. Will man sich wirklich selbst begegnen, muss man der Wind sein …

Das ist das grundsätzliche Missverständnis:
Sein hat kein Gewicht, keine Abmessungen, keine Zeit, es ist vom Verstand nicht aufspürbar, auch wenn man es in alle Ewigkeit versucht.
Präsenz allerdings und lauschen hilft. Das Wollen und das Tun verlieren in den Atemzügen und ganz da sein

Zuerst fängt es ganz harmlos an mit Achtsamkeit, Atemübungen, bewusster leben und dann schnalzt das um ins Mystische:
Das, was man wirklich ist, wartet schon auf einem, freut sich voll und bedankt sich überschwänglich, wenn es gesucht und gefunden wird. Das, was man wirklich ist, ist unbeschreiblich. Um es einmal zu erleben, würde man ein Leben lang in der Schlange stehen …

Breathe like a beetle under the leaves.
Breathing like in Smaug’s cave.
Breathing like one’s own unencumbered being.
Wanting to come close to one’s own being through the mind is like the wind wanting to catch itself. If you really want to meet yourself, you have to be the wind …

This is the fundamental misunderstanding:
Being has no weight, no dimensions, no time, it is not traceable by the mind, even if one tries for all eternity.
Presence, however, and listening helps. To lose the wanting and the doing in the breaths and to be completely here …

At first it starts harmlessly with mindfulness, breathing exercises, living more consciously and then it turns into the mystical:
That which you really are is already waiting for you, is fully happy and thanks you effusively when it is sought and found. That which one really is is indescribable. To experience it once, one would stand in line for a lifetime …

MAGIC REVOLUTION 13

Durch einen unbewussten inneren Antrieb sind wir dauernd auf Achse. Wenn es gut läuft, fühlen wir uns dabei halbwegs ok und wenn es stockt, machen wir uns selbst dafür verantwortlich oder andere und es geht uns nicht so gut. Würden wir nur wirklich stehen bleiben, einfach anhalten, würden wir das Offensichtliche erkennen. Aber wir wagen es nicht, lieber machen wir einfach weiter, auch wenn wir wissen, dass uns das im Wesentlichen nirgendwohin bringt …

Die menschliche Situation ist schon auffällig. Es ist, als würde ein Berg aus Sein und Wunder von einem ängstlichen Kind diktiert. Die magische Revolution ist eine Forderung an uns, das scheinbar Unmögliche zu versuchen. Vielleicht damit beginnend nachzusehen, was denn dieses ängstliche Kind braucht? Vielleicht ist es etwas anderes als das, wonach wir streben …

Doch stehen zu bleiben, obwohl uns die alten Stimmen warnend rufen. Offen zu sein, obwohl sich alles verschließen will. Still zu bleiben, obwohl alles lärmen will. Hier zu sein, obwohl alles fort will. Sind wir Gefangene unserer Schutzmechanismen? Was ist alles Teil davon? Hängen wir ein neues Bild im alten Käfig auf, oder wollen wir frei sein?

Due to an unconscious inner drive, we are constantly on the move. When things are going well, we feel halfway okay about it, and when things falter, we blame ourselves or others and we don’t feel so good. If only we would really stop, just stop, we would realize the obvious. But we don’t dare, we’d rather just keep going, even though we know that this will essentially get us nowhere …

The human situation is already striking. It is as if a mountain of being and wonder is dictated by a fearful child. The magical revolution is a demand for us to attempt the seemingly impossible. Perhaps starting by looking to see what it is that this frightened child needs? Maybe it is something different from what we are striving for …

But to stand still, although the old voices are warning us. To be open, although everything wants to close itself. To remain silent, although everything wants to make noise. To be here, although everything wants to leave. Are we prisoners of our protective mechanisms? What is all part of it? Are we hanging a new image in the old cage, or do we want to be free?

HUMAN BEING AND HUMAN DOING

Prinzipiell scheint es zwei Bewegungen zu geben: In der einen (Yin) ist man mit dem, was ist, fürsorglich, nährend, ohne irgendwohin zu müssen. Die andere Bewegung ist aktiver (Yang), sie möchte in bessere Umstände, möchte der Sehnsucht folgen ...

Die beiden Bewegungen wechseln sich von selbst in natürlichem Fließen ab, wenn eine sich dem Ende ihres Zyklus nähert, bildet sich in ihrer Mitte schon der Keim der anderen Bewegung …

Das Herz hält und versorgt uns, egal in welchen Zustand wir uns befinden. Diese unermüdliche Bewegung des Herzens kennt keine Wertung, egal ob sie auf Heiterkeit und Leichtigkeit trifft oder auf Verzweiflung und Einsamkeit, sie kann nicht anders als zu integrieren und heilen …

Doch auch die Persönlichkeit, das Ego, hat viel Macht, wenn es sich gegen die natürlichen Bewegungen des Lebens stellt, wenn sie aus einem auch noch so triftigen Grund dem Leben nicht vertrauen kann und sich abkapselt, stocken die natürlichen Flüsse …

Es braucht das ‚Ja‘, das bewusste Erlauben all dessen, was im Inneren geschieht. Kein Widerstand, sondern Einwilligung genügt, um die Flüsse wieder in Bewegung zu bringen und das zeitlose Yin und Yang verrichtet sein heilsames Tun wie ein alchemistisches U(h)rwerk …

In principle, there seem to be two movements: In one (Yin), one is with what is, caring, nurturing, without needing to go anywhere. The other movement is more active (Yang), it wants to go to better circumstances, wants to follow the longing …

The two movements alternate by themselves in natural flow, when one is nearing the end of its cycle, the germ of the other movement is already forming in its midst …

The heart sustains and supplies us no matter what state we are in. This tireless movement of the heart knows no judgment, whether it encounters serenity and lightness or despair and loneliness, it cannot but integrate and heal …

But the personality, the ego, also has a lot of power, if it opposes the natural movements of life, if for some reason, however valid, it cannot trust life and isolates itself, the natural flows falter …

It needs the ‚yes‘, the conscious allowing of all that happens within. No resistance, but consent is enough to get the rivers moving again and the timeless yin and yang perform their healing work like an alchemical primordial work …

MAGIC REVOLUTION 11

Bei der Erforschung der Freude fällt auf, dass sie am ehesten in den einfachen Dingen zu finden ist, in den Schritten über dem Waldboden, im Sitzen in der Frühlingssonne, kurz, Freude findet sich im Bewusstsein der bloßen Existenz wieder …

Egal, welche Form der Moment gerade annimmt und egal welches Gefühl darin vorherrscht, einfach in der Tatsache, dass man den Moment bewusst erlebt, ist Freude. Die Freude wohnt dem Sein inne, im Denken findet sich bloß ein Zerrbild davon. Leben mag nicht verstanden werden, es mag gelebt werden und darin liegt Freude …

Deshalb ist jede Entscheidung und Bewegung, die der Mensch macht, um sich selbst und also dem Leben näherzukommen, von Freude begleitet. Wenn man etwas macht und Freude daran spürt, fühlt es sich komplett an. Freude zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind …

In exploring joy, it is noticeable that it is most likely to be found in the simple things, in the steps above the forest floor, in sitting in the spring sun, in short, joy is found in the awareness of mere existence

No matter what form the moment takes, and no matter what feeling prevails in it, simply in the fact that one may consciously experience the moment, there is joy. The joy is inherent in being, in thinking is merely a distorted image of it. Life may not be understood, it may be lived and therein lies joy …

Therefore, every decision and movement that man makes to get closer to oneself and to life is accompanied by joy. When you do something and feel joy in it, it feels complete. Joy shows us that we are on the right path …

MAGIC REVOLUTION 10

Je mehr man vom Wesen der Freude versteht, desto klarer wird auch das Dilemma ihrer Abwesenheit. Wenn das, was einem freut, nicht auch das ist, was man tut, bildet sich eine Abspaltung vom Wesentlichen ein Spalt zwischen Verstand und Herz …

Menschen sind nicht dafür gebaut, ohne Herzqualitäten leben zu können, sie sind dann wie abgeschaltet. Und genau das ist das Dilemma: Viele haben sich im Offmodus gewohnheitsmäßig eingerichtet und versuchen damit zu überleben. Herzqualitäten wie Freude, Schönheit, Ekstase etc. sind kein Luxus, auf den man auch gut verzichten kann. Sie sind das Eintrittsticket zum wirklichen Leben …

Sie sind die Medizin, die Menschen aus ihrem Automatismus holt und sie wieder anschaltet. Ohne sie leben wir lediglich eine billige Kopie des menschlichen Potenzials, verbringen unser Dasein in dichten, stumpfen Grautönen und mit ihnen bekommt das erst Saft und Licht, Farbe und Energie …

The more one understands of the essence of joy, the clearer also becomes the dilemma of its absence. If what makes you happy is not also what you do, a split from the essential forms a gap between the mind and the heart

People are not built to be able to live without heart qualities, they are then as if switched off. And this is exactly the dilemma: Many have habitually set themselves up in off-mode and try to survive with it. Heart qualities such as joy, beauty, ecstasy, etc. are not luxuries that one can well do without. They are the ticket to real life …

They are the medicine that takes people out of their automatism and turns them on again. Without them we live only a cheap copy of the human potential, spend our existence in dense, dull shades of gray and with them that only gets juice and light, color and energy …

THE HUMAN HE(ART)

Das menschliche Herz singt ein Duett aus Traurigkeit und Freude, aus Wut und Segen, aus Schmerz und Schönheit, aus Krieg und Frieden. Die Kunst besteht darin – in sich – nichts davon zu verdrängen, sondern das menschliche Sein als Begegnungsraum scheinbar widersprüchlicher Phänomene zu erkennen …

Die Kunst besteht weiterhin darin, es nicht persönlich zu nehmen, nicht persönlich betroffen darauf zu reagieren, sondern diesen Begegnungsraum zu respektieren und die persönliche Ausrichtung auf das Beste zu halten, das einem je passiert ist, auch dann, wenn dieses gerade verborgen ist …

Dieses Beste hat in den individuellen Universen unterschiedliche Namen. Egal wie man es nennt, man kennt es. Die Ausrichtung darauf stärkt das menschliche System. Die Herausforderungen unserer Zeit verlangen es, dass wir in unsere Kraft kommen. Mit der Kraft des besten in uns gelingt die magische Revolution …

The human heart sings a duet of sadness and joy, of anger and blessing, of pain and beauty, of war and peace. The art is – in oneself – not to suppress any of it, but to recognize the human being as a meeting space of seemingly contradictory phenomena …

The art is furthermore not to take it personally, not to react personally affected to it, but to respect this encounter space and to keep the personal orientation to the best that has ever happened to one, even if this is just hidden …

This best has different names in the individual universes. No matter what you call it, you know it. Alignment with it strengthens the human system. The challenges of our time demand that we come into our power. With the power of the best in us the magic revolution succeeds …

30 GRÜNDE WARUM MAN FREUDE NICHT LEBEN KANN / 30 REASONS WHY YOU CAN’T LIVE JOY

  • In Vorträgen über den Wert von gelebter Freude als Orientierung und Krönung eines gelungenen Lebens kommen immer wieder Gegenargumente. Hier eine kleine Sammlung:
  • Weil man lieber seine Pflicht erfüllen soll
  • Weil es Wichtigeres zu tun gibt
  • Keine Zeit dafür
  • Ist mir zu platt
  • Ich bin zu müde
  • Ist mir zu anstrengend
  • Ich weiß nicht, wie ich das machen soll
  • Die Lage ist viel zu ernst
  • Es gibt so viel Leid auf der Welt
  • Ist mir zu selbstsüchtig/egoistisch
  • Ich mag nicht mit einer rosaroten Brille durch die Welt gehen
  • Mir wurde zu viel Schlimmes angetan
  • Ich bin heute zu traurig
  • Ich bin heute zu wütend
  • Ich fühle mich zu hilflos
  • Ich bin depressiv
  • Ich bin verstimmt
  • Es wäre unfair gegenüber anderen, denen es gerade schlecht geht
  • Es wäre verantwortungslos
  • Da wird man zu oberflächlich
  • Es ist zu anstrengend, dauernd lächeln zu müssen
  • Etwas Anderes ist viel besser, z.B. Liebe
  • Ich habe gerade einen Verlust erlitten
  • Ich bin zu viel im Kopf
  • Das ist alles ein Blödsinn
  • Ich ignoriere das Angebot der Freude (eher unbewusst) und warte, dass es verschwindet
  • Es kann einem ja nicht alles Freude machen
  • Wenn alle nur tun was einem freut, wer putzt dann das Klo?
  • Das man sich erst verdienen.
  • Es ist naiv zu glauben, dass man Freude leben könnte
  • In lectures about the value of lived joy as orientation and crowning of a successful life counter-arguments come again and again. Here a small collection:
  • Because you should rather do your duty
  • Because there are more important things to do
  • No time for it
  • Is too simplistic for me
  • I am too tired
  • It’s too exhausting for me
  • I don’t know how to do it
  • The situation is much too serious
  • There is so much suffering in the world
  • Is too selfish/egoistic for me
  • I don’t like to go through the world with rose-colored glasses
  • Too many bad things have been done to me
  • I am too sad today
  • I am too angry today
  • I feel too helpless
  • I am depressed
  • I am out of tune
  • It would be unfair to others who are feeling bad right now
  • It would be irresponsible
  • It makes me too superficial
  • It is too exhausting to have to smile all the time
  • Something else is much better, e.g. love
  • I have just suffered a loss
  • I am too much in the head
  • It is all nonsense
  • I ignore the offer of joy (rather unconsciously) and wait for it to disappear
  • Not everything can bring you joy
  • If everyone only does what pleases you, who will clean the toilet?
  • You have to earn it first.
  • It is naive to believe that one could live joy

MAGIC REVOLUTION 7

‚Wir können durch die Auseinandersetzung mit unserem Leid etwas über die Schönheit der Welt lernen, die wir wegen unseres Leids nicht mehr sehen konnten.‘
Dr. Gabor Mate

‚Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde, als das Risiko zu blühen.‘
Anais Nin

Wie bei Freude geht es auch bei Schönheit darum, was ihre An- oder Abwesenheit bewirkt. Vielleicht ist die Geschichte von Vincent Van Gogh ja deshalb so berührend und auch tragisch, weil sie von der Schönheit handelt, die wir alle in uns tragen und die nicht gesehen und nicht gelebt wird …

Es war wohl die Wunde, die Menschen beigebracht hat, sich zu schützen. Doch im Schutz zu verharren, verhindert Blühen. Schönheit hat viel mit Anwesenheit zu tun, wie sehr man mit ihr im Licht sein kann. Es ist immer noch besser, Schönheit zu leben – auch im Wissen, dass sie zertreten werden kann oder niemals gesehen wird – als sie nicht zu leben …

In der Abwesenheit von Schönheit entsteht wie in der Abwesenheit von Freude eine trostlose Welt, die von der Wunde beherrscht und konditioniert wird. Wenn wir dennoch blühen, dennoch den Mut zur Freude aufbringen und das Risiko der Schönheit eingehen, entsteht die magische Revolution, welche ganz von selbst das Zeitalter der Angst überwindet …

‚We can learn something about the beauty of the world, which we could no longer see because of our suffering, by confronting our suffering.‘
Dr. Gabor Mate

‚And the day came when the risk of remaining in bud became more painful than the risk of blooming.‘
Anais Nin

As with joy, beauty is about what its presence or absence does. Perhaps that’s why Vincent Van Gogh’s story is so moving and also tragic, because it’s about the beauty we all carry within us that is unseen and unlived …

It was probably the wound that taught people to protect themselves. But to remain in protection prevents flourishing. Beauty has a lot to do with presence, how much you can be in the light with it. It is still better to live beauty – even knowing that it can be trampled or never seen – than not to live it …

In the absence of beauty, as in the absence of joy, a desolate world is created, dominated and conditioned by the wound. If we nevertheless bloom, nevertheless summon the courage to joy and take the risk of beauty, the magical revolution arises, which all by itself overcomes the age of fear …

LETTING GO

Das menschliche System pendelt zwischen Anspannung und Entspannung. Laut Meister Eckhart – dem christlichen Mystiker – gibt es hauptsächlich 3 Arten Entspannung. Will man loslassen, braucht es also einen Triple-check:
1. Wollen – was will ich erreichen? (Zukunft)
2. Wissen – zu wissen, wie es weitergehen soll. (Gegenwart)
3. Haben – was ich alles erreicht habe. (Vergangenheit)

Entspannt man das eine, bildet sich woanders wieder Anspannung. Wirkliches Loslassen braucht alle drei Bereiche. Kann ich mein Wollen für die Zukunft gehen lassen? Kann ich es aushalten, in der Gegenwart nicht zu wissen, wie es weitergeht? Kann ich meine Vergangenheit loslassen?

Loslassen braucht keine Superkräfte. Es wirklich zu wollen, reicht schon aus. Gelingt der Triple-turn, kommt das einen völligen Reset des Systems gleich: Man ist einfach nur da, ohne wollen, wissen oder haben. Was übrig bleibt, ist Präsenz und Freude …

The human system oscillates between tension and relaxation. According to Meister Eckhart – the Christian mystic – there are mainly 3 types of relaxation. So if you want to let go, you need a triple check:

  1. want – what do I want to achieve? (future)
  2. knowledge – to know how to proceed. (present)
  3. having – what I have achieved. (past)

If you relax one, tension forms again somewhere else. Real letting go needs all three areas. Can I let go of what I want for the future? Can I stand not knowing in the present? Can I let go of my past?

Letting go doesn’t need superpowers. Really wanting to do it is enough. If the triple-turn succeeds, it is like a complete reset of the system: You are just here, without wanting, knowing or having. What remains is presence and joy …

MULTIPLE CHOICE

Es war klar, dass turbulente Zeiten anbrechen. Man wusste seit Längerem, dass ungebremste Ausbeutung von Ressourcen, Dominanz von Minderheiten und der ‚Wohlstand‘ des Turbokapitalismus nicht ewig andauern. Turbulente Zeiten bedeuten Auflösung, Chaos und Neuordnung.
Wenn wir aus den jeweiligen Krisen gestärkt hervorkommen, sind wir gut aufgestellt für die Nächste …

Auftritt: Covid 19
Wie sollte diese Gesellschaft am besten damit umgehen?
A sich spalten und bekämpfen (Impfgegner vs. Impfbefürworter, Verschwörungstheoretiker vs. Faktengläubige)
B den Kopf in den Sand stecken und warten, bis wieder alles so wie früher ist
C vom Virus lernen, Veränderung zulassen, einleiten und innerlich gestärkt aus der Krise gehen.

Auftritt: Krieg.
Wie damit umgehen?
A sich spalten und bekämpfen (natürlich, wähnt sich jede Partei im Recht) und das Gesicht des Krieges wieder beschwören
B den Kopf in den Sand stecken und warten bis es vorüber ist.
C herausfinden, was der eigentliche Grund des Konflikts ist, einander wirklich hören. Mit der Kraft des Friedens standhalten und weitergehen

Auftritt: nächste Herausforderung (Klimakatastrophen, Wirtschaftskollaps, Energiekrise, etc.)
Wie damit umgehen?
A Spalten
B Totstellen
C das Beste daraus lernen und darüber hinaus wachsen

It was clear that turbulent times were ahead. It had been known for some time that unchecked exploitation of resources, dominance of minorities and the ‚prosperity‘ of turbo-capitalism would not last forever. Turbulent times mean dissolution, chaos and reorganization.
If we emerge stronger from each crisis, we will be well positioned for the next …

Scene: Covid 19
How should this society best deal with it?
A Separation and fight (anti-vaccination vs. pro-vaccination, conspiracy theorists vs. fact believers).
B bury your head in the sand and wait until everything is back to the way it used to be.
C learn from the virus, allow change, initiate it and emerge from the crisis stronger on the inside.

Scene: war.
How to deal with it?
A Separation and fight (of course, each party believes itself to be in the right) and conjure up the face of war again.
B bury the head in the sand and wait until it is over.
C Find out what the real reason of the conflict is, really hear each other. Stand firm with the power of peace and move on

Scene: next challenge (climate catastrophes, economic collapse, energy crisis, etc.).
How to deal with it?
A Separation
B Playing dead
C Learn the best from it and grow beyond it