CORONA Diaries 30 / Nature Within

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Wenn durch eine globale Krise noch klarer wird, dass unsere Lebensweise des ‚Immer mehr‘, des Funktions- und Nutzdenkens den Lebensraum und uns selbst an die Wand fährt, stellt sich die Frage der Neuorientierung …

Fragt man – wie gewohnt – den rationalen, berechnenden Verstand, sind wir an der falschen Adresse. Denn der hat ja durch seine egomanische Unverbundenheit zu den Problemen geführt. Richtet man den Blick nach Innen, entwickeln sich die Antworten wie Blätter aus einem Zweig …

Wendet man sich der Kunst des Lauschens zu und erhöht dadurch die Sensibilität, werden die tiefen Quellen und ihre Verbindungen fast sichtbar. Immer deutlicher enthüllt sich die innere Natur. Gewissheiten wachsen in zarten Strömungen und Fragloses blüht im inneren Dickicht …

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When a global crisis makes it even clearer that our way of life of ‚more and more‘, of thinking in terms of profit and gain is driving our enviroment and ourselves up against the wall, the question of reorientation arises …

If one asks – as usual – the rational, calculating mind, we are at the wrong address. For it is this mind that has led to the problems through its egomaniacal disconnectedness. If you look inwards, the answers develope like leaves from a branch …

If one evolves the art of listening and thereby increases sensitivity, the deep sources and their connections become almost visible. The inner nature reveals itself ever more clearly. Certainties grow in gentle currents and the unquestionable blossoms in the inner thicket …

CORONA Diaries 29 / Being Available

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Wir waren gerade bei einer Privatführung in Arik Brauers Kunstsammlung, ist übrigens sehr zu empfehlen!
Was mir dabei aufgefallen ist: Künstler*innen haben diese innere Notwendigkeit zu malen, schreiben, tanzen, etc. und dann färben die jeweiligen Lebenserfahrungen dieses Wollen zur Kunst …

Bei Arik Brauer waren es Antisemitismus, Vertreibung und Holocaust, die er durchgelitten und mittels Kunst zu Katharsis führte.
In einer Biografie über Jackson Pollock wurde klar, dass dieser hingegen eher den heftigen Künstlertypus verkörpert hat, Existenzschmerz, Sucht, Selbstzweifel und Genialität …

Ich möchte mich da kunstgeschichtlich gar nicht dazu einreihen, mir ist nur aufgefallen, dass meine Kunst durch andere Lebensumstände geprägt ist. Sie hat sich breit aufgefächert in Zeichnung, Malerei, Bildhauerei, Performance, Schriftstellerei, Kunsttherapie und nicht zuletzt Gestaltung des eigenen Lebens. Was braucht es für ein schönes Leben?

Sein*ihr Leben in Freude und Schönheit zu verbringen, ist ein gesellschaftlich revolutionärer Akt. Es führt uns aus der Sklaverei von Funktion und Nutzdenken in die Freiheit des Seins. Kunst ist brauchbar, sie stiftet Sinn und sichert unser geistiges Überleben, sie gehört direkt ins Leben, mitten unter die Menschen …

Meine Lebensumstände haben mich zu kunsttherapeutischen Hausbesuchen geführt, wie zu künstlerische Auftragsarbeiten, Ausstellungen und Vorträgen und für was auch immer da noch entstehen mag, eins ist gewiss, es hat alles mit Kunst zu tun und ich bin ur-gerne verfügbar …

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We have just been on a private tour of Arik Brauer’s art collection, which is highly recommended! What I noticed: Artists* have this inner necessity to paint, write, dance, etc. and then the respective life experiences colour this desire for art …

With Arik Brauer it was anti-Semitism, expulsion and the Holocaust that he suffered from and led to catharsis through art. In a biography of Jackson Pollock, it became clear that he embodied this intense type of artist: pain of existence, addiction, self-doubt and genius …

I don’t want to join in with this from an art-historical point of view, I’ve just noticed that my art is influenced by other life circumstances. It has diversified widely in drawing, painting, sculpture, performance, writing, art therapy and last but not least in shaping my own life. What does it take for a beautiful life?

To spend one’s life in joy and beauty is a socially revolutionary act. It leads us out of the slavery of function and materialistic thinking and into the freedom of being. Art is useful, it provides meaning and ensures our spiritual survival, it belongs directly into life, among the people …

My life circumstances have led me to art-therapeutic home visits, as well as to artistic commissions, exhibitions and lectures, and for whatever else may arise, one thing is certain, it has everything to do with art and I like so much being available …

CORONA Diaries 28 / Black Lives Matter

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Wenn uns die Welt Grausamkeit vor Augen führt, sei es durch Rassismus, Ausbeutung von Lebensraum oder das gegenseitige Misshandeln und Verletzen, sind wir aufgerufen, den Schmerz zu fühlen …

Nicht, um sich selbstgerecht darin zu baden und auch nicht um Schuldige zu verdammen, sondern weil uns der Schmerz in den Raum führt, in dem völlig klar ist, dass diese Verhaltensweisen unakzeptabel sind …

Manchmal, schon als Kind, sieht man über den Tischrand des Alltags hinaus ins Unendliche. Als öffne sich der Raum und von überall her stürzt das Geheimnis herbei. Diese Gegenwart macht Grausamkeit unmöglich, sie entwaffnet uns …

Esther 3 Detail 2

When the world shows us cruelty, be it through racism, exploitation of living space or mutual mistreatment and injury, we are called to feel the pain …

Not to bathe in it in a self-righteous manner, nor to condemn the guilty, but because the pain leads us into a space where it is perfectly clear that such behaviour is unacceptable …

Sometimes, even as a child, you look beyond the edge of the table of everyday life into infinity. It is as if the space opens up and from everywhere the mystery comes crashing down. This presence makes cruelty impossible, it disarms us…

CORONA Diaries 27 / Bewunderung

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Verstandesbetonte Menschen stellen sich gerne sehr nüchtern und realistisch dar. Aufgeklärt lehnen sie ab, was man nicht sehen oder verstehen kann. Bei genauerer Betrachtung allerdings ist der Verstand voll Aberglauben …

Hier ist die Heimat von Wunschdenken (was wäre wenn …), Idealen (etwas sollte bereits besser, weiter, anders sein, als es ist), Schuldzuweisungen (Etwas oder jemand hat meine gegenwärtige Situation verschuldet), Vergleichen (jemand ist besser/schlechter als ich) oder unbestimmten Erwartungen (Gott, das Universum oder ‚Die da oben‘ sollen endlich etwas ändern, damit es mir besser geht). All das ist nicht real, ist Hokuspokus …

Herzzentrierte Menschen gehen mit dem um, was ist, mit der bloßen lebendigen Anwesenheit der Wesen und Dinge. Direkt, ohne Hintertürchen oder verborgenen Ebenen.
Sie bleiben offen für das Ankommende, auch wenn es nicht den Erwartungen entspricht. Sie stellen sich dem Unendlichen, nicht als Pflichtübung oder um sich abzusichern, sondern aufgrund ihrer aufrichtigen Bewunderung …

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People with a strong intellect like to present themselves very sober and realistically. Enlightened, they reject what you cannot see or understand. On closer inspection, however, the mind is full of superstition …

This is the home of wishful thinking (what if …), ideals (something should already be better, further, different than it is), blame (something or someone is to blame for my current situation), comparison (someone is better/worse than me) or vague expectations (God, the universe or ‚them up there‘ should finally change something to make me feel better). None of this is real, it’s hocus-pocus…

Heart-centered people deal with what is, with the mere living presence of beings and things. Directly, without backdoors or hidden layers. They remain open to what is coming, even if it doesn’t meet their expectations. They face the Infinite, not as a compulsory exercise or to secure themselves, but because of their sincere admiration …

 

CORONA Diaries 26 Beauty and Terror

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„Let everything happen to you
Beauty and terror
Just keep going
No feeling is final“
R. M. Rilke

Solange man sich in das Spiel der Dualität fangen lässt, schwankt man zwischen Schönheit und Schrecken, nimmt das Jeweilige persönlich und identifiziert sich damit. Nach einer Weile beginnt das zu nerven …

Der Weg aus diesem Spiel führt nicht in die Abstraktion des Verstandes, sondern mitten durch das Menschsein, durch den Körper. Durch das direkte Erleben der Dualität, das Erkennen des Phänomens, die Tatsache, dass es existiert …

Wie in einem alchemistischen Prozess erwächst aus der Reibungsenergie der Dualität etwas Neues, Feineres. Wie der Geist der erscheint, wenn man an der Lampe reibt. Etwas Nicht-Materielles erhebt sich aus der Materie, etwas – in der Sekunde – Überzeugendes, tief Vertrautes, Unabhängiges, mit klarem Blick …

Die ermatteten Grashalme der Normalität und Gewohnheit beginnen sich aufzurichten. Dein Menschsein, ungetrübt von Vergangenheit und
Konditionierung macht die ersten Schritte. Wenn vorher nur das Reagieren auf die Dualität möglich war, gibt es jetzt die Möglichkeit zu Präsenz, Spiel, Tanz und es MUSS erst mal gar nichts …

As long as one allows oneself to be caught up in the game of duality, one wavers between beauty and terror, takes the respective thing personally and identifies with it. After a while that starts to suck …

The way out of this game does not lead into the abstraction of the mind, but through the middle of being human, through the body. Through the direct experience of duality, the recognition of the phenomenon, the fact that it exists …

As in an alchemical process, something new and finer emerges from the frictional energy of duality. Like the spirit that appears when you rub the lamp. Something non-material arises from matter, something – in the second – convincing, deeply familiar, independent, with a clear view …

The weary blades of grass of normality and habit begin to straighten up. Your humanity, unclouded by the past and conditioning makes the first steps. If before only reacting to duality was possible, now there is the possibility of presence, play, dance and there MUST be nothing at all …

 

CORONA Diaries 25 / Pregnant Chair

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… und wieder wird ein armes Objekt von dem brutalen Nutzdenken unserer Zeit gerettet. Jetzt als Kunstwerk geht es ihm voolll gut! Da ist Wandlung, da sind Möglichkeiten …

Jetzt, wo er beachtet wird, erzählt der Sessel seine Geschichte: Als das Gewohnte fremd wurde. Als das alte Spiel des Entstehens und Vergehens der Formen enthüllt wurde.
Als das Alte brechen musste, als die Welt in Scherben lag. Als ihm eine scharfe, spitze Haut wuchs – aus den Trümmern der Zeit – die inneren Prozesse schützend …

Als klar wurde, dass keine Form nur für sich steht und im Tanz der scharfen Atome die Verwobenheit der Dinge, Szenen und Zeiten sichtbar wurde. Als das Alltagsobjekt das Mystische berührt, als sich seine Form zu verändern begann, fast als würde sie sich an mancher Stelle verpuppen, als er Sinnbild wurde, für die Möglichkeit der Transformation bis hin zu etwas bisher Unvorstellbaren …

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…and again a poor object is saved from the brutal utilitarianism of our time. Now as a work of art it is doing reeaally well! There is transformation, there are possibilities …

Now that it is noticed, the chair tells its story: When the familiar became alien. When the old game of the emergence and decay of forms was revealed …

When the old had to break, when the world lay in ruins. When a sharp, pointed skin grew out of the ruins of time, protecting the inner processes …

When it became clear that no form stands alone and that in the dance of the sharp atoms the interweaving of things, scenes and times became visible. When the everyday object touches the mystical, when its form begins to change, almost as if it would pupate at some places, when it becomes a symbol for the possibility of transformation up to something previously unimagined …

CORONA Diaries 24 / The Revolution with closed Eyes

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Ego ist Wollen. Es ist wie ein Geist, der in den alten Gemäuern der Konditionierung wohnt. In diesen Gemäuern wandelnd, reagiert man auf Geschehnisse aus seinen*ihren alten Mustern heraus …

Die Landschaft, die das Gemäuer umgibt, ist weit, ja grenzenlos, voll Möglichkeiten. Hier ist dein immer neues Land. Hier siehst du wirklich hin, antwortest aus deiner Kraft und Schönheit und die Geschehnisse entspannen sich in die Weite …

Wollen, recht haben wollen, treibt uns in die alten Gemäuer.
Ego ist im Verstand, das neue Land im Herzen. Du erkennst es daran, weil du erkennst, das Licht ist an, selbst bei geschlossenen Augen. Wobei es nicht darum geht, etwas aufrechtzuerhalten, oder hinzubekommen, sondern um das Mögen und Genießen der Reise, dann gelingt es ganz von selbst. Es liegt an uns, wohin wir uns wenden, wo wir zu Hause sein möchten, an jedem neuen Tag …

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Ego is wanting. It is like a ghost dwelling within the ancient walls of conditioning. Walking within these walls, you react to events out of your old patterns …

The landscape that surrounds the walls is wide, even boundless, full of possibilities. Here is your ever new land. Here you really look, respond with your power and beauty and the events relax into the vastness …

Wanting, wanting to be right, drives us into the old walls. Ego is in the mind, the new country in the heart. You recognize it because you recognize. The light is on, even with closed eyes. It’s not a matter of maintaining or achieving something, but of liking and enjoying the journey, then it will succeed all by itself. It is up to us where we turn, where we want to be at home, on each new day …

 

CORONA Diaries 23 / Weltbilder und Social Media

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„We all are just walking each other home“
Ram Dass

Da der denkende Verstand eine Art Bio-Computer ist, erkennt er die Welt über bisher angesammelte Daten, die das Überleben sichern sollen und berechnet: Wie kommt man am besten von A nach B? Welche Konzepte sind am effizientesten? Dieses mechanische Weltbild, das hauptsächlich auf Konkurrenz basiert, hat sich überlebt …

Wir stehen an der Schwelle eines neuen Weltbildes, in dem man die Dinge weniger materiell sieht, sondern phänomenologisch. Man begegnet der wunderbaren Idee, die der materiellen Welt innewohnt …

Das neue Weltbild gleicht mehr einem Miteinander, einem kooperativen Tanz, in dem Kreativität, Erkennen und das konstante Auftauchen von Neuem zentral sind, davon ausgehend, dass alles miteinander in Beziehung steht. Jedes Atom in unserem Körper war zuerst Teil unserer Planetenheimat. Menschliche Gene und Neurotransmitter findet man fast identisch in allen möglichen Lebensformen. Wir sind ein Phänomen, Teil eines 4 Billionen Jahre alten lebendigen Wesens, das gerade hier sitzt und Social Media schaut …

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„We all are just walking each other home“

Ram Dass

Since the thinking mind is a kind of bio-computer, it recognizes and calculates the world by means of previously accumulated data, which are supposed to ensure survival: What’s the best way to get from A to B? Which concepts are the most efficient? This mechanical world view, which is mainly based on competition, have become redundant …

We are on the threshold of a new world view in which things are seen less materially and more phenomenologically. You encounter the wonderful idea that is inherent in the material world…

The new world view is more like a togetherness, a cooperative dance, in which creativity, recognition and the constant emergence of something new are central, assuming that everything is interrelated. Every atom in our body was first part of our planetary home. Human genes and neurotransmitters are found almost identically in all possible life forms. We are a phenomenon, part of a 4 billion year old living being sitting here watching social media …

 

CORONA Diaries 22 / Enjoy your Light

Lobau Sound

So ein herzhaftes Sich-Einlassen in einen kreativen Prozess zahlt sich aus! Egal in welchen Zustand man ist, es empfiehlt sich, den Mut aufzubringen, sich ohne Sicherheit Hals über Kopf in einen offenen Prozess zu stürzen …

Vielleicht mit einem wagen Plan im Hinterkopf ausgerüstet – aber jedenfalls mit genügend Wumms, um die ersten Hürden zu meistern. Wichtig ist, Zeit damit zu verbringen, ganz einzutauchen, nicht bloß die Zehen reinstecken, sondern sich ganz schlucken zu lassen …

Der „Ich kann nicht“-Stimme Pinselstriche entgegenzusetzen. Zu Beginn zaghaft vielleicht, führen sie in die unmögliche Möglichkeit. Wenn man es zulässt, kaut einem der Prozess ordentlich durch und spuckt einem – voll lebendig – wieder aus …

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Such a hearty involvement in a creative process pays off! No matter what state you are in, it is advisable to have the courage to plunge head over heels into an open process without any security …

Perhaps with a rough plan in the back of your mind – but in any case with enough guts to overcome the first hurdles. The important thing is to spend time immersing yourself completely, not just sticking your toes in, but letting yourself be swallowed whole …

To counter the „I can’t“ voice with brushstrokes. Timidly at first perhaps, they lead to the impossible possibility. If you allow it, the process will chew you up properly and spit you out again – fully alive …

 

CORONA DIARIES 21 HeArt Communications

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Beim Malen trifft man keine bewussten Entscheidungen, etwas in einem reagiert wie in Trance. Verwirft etwas ohne bestimmten Grund, einfach, weil es sich nicht gut anfühlt, marschiert volles Rohr in Bereiche, die es nicht kennt, einfach, weil es möglich ist, oder hält inne, weil es sich gerade auf geweihten Boden wiederfindet …

Hier drückt sich stark die eigene Individualität aus. Es zeigt sich, was die*derjenige erleben möchte: Möchte man zeigen, wie gut man Technik beherrscht oder umschwirrt man wie eine verliebte Motte das Licht. Möchte man Kunst machen, sprich, etwas Neues den bisherigen kollektiven Errungenschaften hinzufügen oder ist man einfach von Inspiration überwältigt …

Vertraut man den Impulsen, reist man wie im Traum. Kunst ist eine körperliche Kommunikation. Man drückt den Pinsel voll Farbe an die Leinwand, wie ein Berg, der sein Gesicht in die Wolken taucht …

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When you paint, you don’t make conscious decisions, something inside you reacts like in a trance. You discard something without any particular reason, simply because it doesn’t feel good, you kick off full pot into areas ypu don’t know, simply because it’s possible, or you pause because you’ve just found yourself on sacred ground …

Here the own individuality is expressed strongly. It shows what the individual wants to experience: Do you want to show how well you master technology or do you swarm around the light like a moth in love. Do you want to make art, in other words, add something new to the collective previous achievements, or are you simply overwhelmed by inspiration …

If you trust the impulses, you travel as in a dream. Art is a physical communication. You press your brush full of paint against the canvas, like a mountain dipping its face in the clouds …