Vision und Realität / Vision and reality

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Immer diese Diskrepanz. Unsere Vision von einem glücklichen Leben ist völlig klar: wir wären frei, mutig, würden inspirierte Aktionen in die Welt setzen, aneinander wachsen, füreinander da sein. Und dann sehen wir die Realität: in Befindlichkeiten, im Gegeneinander verstrickt, Ablenkungen, Ausreden …

Vision und Realität. Der Anspruch ist schon unser Zeug auf die Reihe zu kriegen, nicht länger die Besiegten zu spielen, sondern hierher zu kommen, in das Feuer der Offenheit, wachsam und verfügbar …

Es geht nicht darum, mit Bausparverträgen unsere Ängste zu füttern. Es geht auch nicht darum irgendjemand oder irgendetwas zu beschuldigen. Die Welt braucht uns in unserer Kraft und in unserer Schönheit …

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Always this discrepancy. Our vision of a happy life is very clear: we would be free, courageous, would put inspired actions into the world, grow together, be there for each other. And then we see the reality: entangled in states of mind, against each other, distractions, excuses …

Vision and reality. The requirement is to get our stuff straight, to no longer play the defeated, but to come here, in the fire of openness, watchful and available …

It’s not about feeding our fears with home savings contracts. It’s not about blaming somebody or something. The world needs us in our power and in our beauty …

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Die Wurzel der Menschlichkeit / The root of humaness

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Stille bietet Raum für Begegnung mit sich selbst. Die persönlichen Aktivitäten verschwinden wie die Händler aus dem Tempel. Es ist die Zeit, jemand ganz Besonderen zu treffen …

Aus dem Inneren erhebt sich das Sein wie eine ganz vertraute Person. Man hat schon immer durch ihre Augen geschaut und schon immer ihre Stimme benutzt. Man ist sie so gewohnt, hat sie vergessen und für Tand und Anerkennung verkauft …

Jetzt ist die Zeit ihr neu zu begegnen und ihr die Regie zu überlassen. Es ist eine Begegnung mit sich selbst und doch kennt man sich nicht mehr. Man kennt sich als Person, aber nicht als Sein. Sein erkennt sich selbst und möchte spielen …

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Silence offers space for encounter with oneself. The personal activities disappear like the merchants from the temple. It’s time to meet someone special …

From the inside, being rises like a very familiar person. One has always looked through its eyes and always used its voice. One is so used to being, has forgotten it and sold it for trumpery and recognition …

Now is the time to meet it again and let it talke the reins. It is an encounter with oneself and yet one does not know one another anymore. One knows oneself as a person, but not as being. Being recognizes itself in the person and wants to play …

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Geisterkäfige / Ghost cages

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Da ist der Wunsch nach Freiheit, aber aus welchem Gefängnis denn? Die Käfige, in denen wir gehalten sind, kann man nicht sehen. Jedes Mal, wenn wir – meist unbewusst – glauben, frei zu sein wäre nicht möglich, bildet genau das den Käfig …

Da ist der Wunsch nach Freude, doch Freude ist unser Grundzustand, unser Name, unser Sein. Was zwischen uns und unserer Freude ist, lässt sich mit den Sinnen nicht erfahren. Jedes Mal, wenn wir – meist aus Gewohnheit – annehmen, wir hätten es ja nicht besser verdient, wird Freude verschleiert …

Die Trennung von dem, was wir wirklich wollen, sind unbewusste Annahmen. Unsichtbar, weil so gewohnt. Mächtig, weil nicht gesehen.
Bewusstsein ist kein Luxus, den man in Meditationen erlernt, um in andere Sphären zu gelangen. Es ist der Schlüssel, der die Geisterkäfige öffnet. Es begleitet unsere Schritte und hält die Öffnung aufrecht, in dem, was ist …

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There is the desire for freedom, but from what prison? One can not see the cages in which we are held. Every time we think – mostly unconsciously – that being free is not possible, that’s exactly what builds the cage …

There is the desire for joy, but joy is our ground state, our name, our being. What is between us and our joy can not be experienced with the senses. Every time we accept – mostly out of habit – that we did not deserve it better, joy is obscured …

The separation from what we really want Gold ist of unconscious assumptions. Invisible, because we are so used to. Powerful, because not seen.
Consciousness is not a luxury that one learns in meditations to reach other spheres. It is the key that opens the ghost cages. It accompanies our steps and maintains the opening to what is …

Die Werkzeuge der Götter / The tools of gods

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An der Baustelle des Lebens hantiert man mit den Werkzeugen der Götter.
Am Rand des Sichtbaren stehend bricht das „Ich“ weg wie Gerüst und Balken. Das ewig Neue öffnet seine Tore …

Mit Denken und Wollen geht hier gar nichts mehr. Nur offen sein und werken mit dem, was ist. Sich innerlich erhebend, die ersten Schritte übend, wie ein Schloss auf zwei Beinen …

Die eigene, vertraute Form wie ein Segel einholend, ihre Anwesenheit zelebrierend. In der Kühle des Morgens die Werkzeuge der Götter bereitend dem vertrauend und zu mögen, was man tut …

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At the construction site of life one deals with the tools of the gods.
Standing on the edge of the visible, the „I“ breaks away like scaffolding and beams. The eternally new opens its doors …

Thinking and wanting doesn’t work here. Just being open and working with what is. Rising inwardly, practicing the first steps, like a castle on two legs …

Retrieving one’s own familiar form like a sail, celebrating its presence. In the cool of the morning preparing the tools of the gods to trust in and to like what one does …

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Traum und Wirklichkeit / Dream and reality

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Untersucht man Stille, fällt auf, dass sie nicht getrennt ist, von bewusstem Sein, von Anwesenheit. Von etwas, das schon hier ist, das man nicht zu machen braucht. Es ist unmöglich den Finger darauf zulegen, man kann es nicht zu einem handlichen Konzept machen, um es in die Tasche stecken. Bewusstsein lässt sich nicht ins Unbewusste mitnehmen, man kann es nicht in „sein Leben“ integrieren …

Vom bewussten Sein aus betrachtet, ist die Welt der Gedanken und deren Inhalt nur scheinbar real, sie bestehen hauptsächlich aus Vergangenheit, die sich automatisch wiederholt, wie ein wenig angenehmer Traum …

Stilles Bewusstsein liebt das frische Gewahren im Moment. Das Heraustreten aus „seiner Welt“. Das Tasten der Sinne. Die Wurzeln der Welt reichen ins Wunder. Deshalb ist das Untersuchen von bewusstem Sein keine sachliche Angelegenheit, je mehr man es mag, sich darin verliebt, desto mehr zeigt es sich und wechselseitiges Erkennen geschieht, wie in einem Spiegel …

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If one studies silence, it becomes apparent that it is not separate, from conscious being, from presence. Of something that is already here that you do not need to do. It’s impossible to put a finger on it, you can not make it a handy concept to put it in your pocket. Consciousness can not be taken into the unconscious, one can not include it in „ones world“ …

Viewed from conscious being, the world of thoughts and their content is only seemingly real, they consist mainly of the past, which is repeated automatically, like a little pleasant dream …

Silent consciousness loves fresh awareness in the moment. The stepping out of „ones world“. The groping of senses. The roots of the world reach into wonder. Therefore, exploring conscious being is not factual, the more you like it, the more you fall in love with it, the more it shows up and mutual recognition happens, like in a mirror …

Der Jubel der Hähne / The jubilance of roosters

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Wenn dich die Stille an der Hand nimmt, gibst du gern deine kleine Gedankenwelt auf, in der du noch – wie immer – dringend etwas Wichtiges machen solltest. Du weißt, es gibt gar nichts Wichtigeres und Dringenderes, als nach Hause zu kommen. Die Stille führt dich auf Schleichwegen und Schmugglerpfaden zurück ins Paradies …

Der kleinste Funke von Freude ist Bereitschaft. Bei jedem kleinen „Ja“ rauschen bereits Engel heran, wie fallende Sterne. Bei jeder Einwilligung beginnt dein Strömen und Schaffen. Sobald sich dein Mögen zeigt, angesichts dessen, was ist, lässt die Welt ihren Charme spielen …

Wesen und Dinge entfalten ihre Magie durch Würdigung. Freundliche Zuwendung ist wie ein Zauberstab …

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If silence takes you by the hand, you easily drop your little world of thoughts in which you should still – as always – urgently do something important. You know, there is nothing more important and urgent than to come home. Silence leads you on secret alleys and smuggler paths back to paradise …

The smallest spark of joy is willingness. With every little „yes“ angels rushing in, like falling stars. With every consent your streaming and creating begins. As soon as your liking shows, in the face of what is, the world play its charm …

Beings and things unfold their magic through appreciation. Friendly attention is like a wand …

Es ist, was es ist / It is, what it is

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Menschen scheinen immer etwas zu suchen, das gerade nicht da ist. Schon komisch: Das, was da ist, sucht das, was da ist und findet es nicht. Wie paradox! Man kann es nicht finden, weil es bereits ist, weil das was sucht, bereits das ist, was es zu finden wünscht …

Das, was da ist, ist schon hier, komplett, es fehlt nichts und die Wahrnehmung und das Erkennen dessen, setzt frei. Alles, was aus diesem Grund kommt, entsteht aus Freiheit. Es kann schon sein, dass jemand etwas braucht, dann kann mn es sich holen, aber von einem Ort der Freiheit, nicht aus Mangel …

Das, was ist, könnte man auch nicht machen, es ist einfach schon, Gestirne, Bewusstsein, man selbst, alles ist schon da. ES entwickelt sich, bewegt sich und man ist wie ein Beifahrer im Chevrolet des Lebens, der weiß, dass er sich keine Sorgen machen muss, auch wenn der Motor manchmal ruckelt …

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People always seem to be looking for something that is not here right now. It’s funny: what’s here looks for what’s here and does not find it. How paradox! You can not find it, because it’s already here, because what’s looking for is already what it wants to find …

Everything is already here, complete, nothing is missing, and the perception and recognition of it releases. Everything that comes from this ground is born of freedom. May be somebody still needs something than he or she can just go for it, but from a place of freedom, not from a place of  lack …

One could not do what already is: stars, consciousness, oneself, everything is already here. IT’s evolving, moving and oneself is like a co-driver in the Chevrolet of Life, who knows he does not have to worry, even if the engine sometimes jolts …