DER KUNSTTHERAPEUTISCHE IMPFSTOFF TEIL 2 / THE ART THERAPEUTIC VACCINE Part 2

Wie trockenes Laub die Stimme erhebt – wenn Regen und der Abend zu fallen beginnen – ist es eine gute Idee, Leben zu wertzuschätzen, egal in welcher Form es einem begegnet. Den Moment zu begrüßen wie eine*n Freund*in, bringt die Krone des Augenblicks zum Vorschein …

Wo Konditionierung und Normalität uns das Wesentliche vergessen macht und nur abschätzig auf Mangel zeigt, lässt uns die bedingungslose Würdigung dessen, was ist, den Diamantengrund der innewohnenden Stille erkennen …

Menschen, die Lebendigkeit in Fülle erfahren, verfügen auch über ein starkes Immunsystem, welches sie gegen Viren, Angstmacherei und falsche Sicherheitsversprechen schirmt, weil sie den Stoff, der allem zugrunde liegt, zu schätzen gelernt haben …

As dry leaves raise their voices – when rain and evening begin to fall – it is a good idea to appreciate life, no matter in what form it comes to you. Welcoming the moment like a friend brings out the crown of the instant …

Where conditioning and normality make us forget the essential and point only disparagingly to lack, unconditional appreciation of what is allows us to see the diamond ground of inherent stillness …

People who experience aliveness in abundance also have a strong immune system that shields them against viruses, fear-mongering and false promises of security, because they have learned to appreciate the substance that underlies everything …

KUNST / ART

‚The true artist helps the world by revealing mystic truths.‘
Bruce Nauman

Wenn man in den Konzepten des Verstandes lebt, ist es ungefähr so, als würde alles Leben schwimmen und man selbst steht am Ufer und überlegt, warum es doch keine gute Idee ist, nass zu werden. Wenn man jedoch einmal die Erfahrung gemacht hat, wie es sich anfühlt, ganz einzutauchen und sei es auch nur für eine Sekunde, kommt es einer Taufe gleich …

Und es geht darum, ganz einzutauchen, ohne Halteseile mit denen man sich ans Ufer bindet. Erst dann ist man wirklich Teil des Ganzen. Kunst taucht ganz ein.
Kunst war immer ein Mittel der Freiheit, eine Rolltreppe in das Mysterium, nichts kann einem so leer und so voll machen …

Kunst kann einem auf verschiedenen Ebenen ansprechen: Die Technik kann faszinieren, aber auch Gefühl, Kraft und Intellekt. Taucht der*die Künstler*in allerdings ganz ein – was nur mit seinem*ihrem purem ‚Ich‘ möglich ist – haut es einem das Heu herunter …

Er*Sie befindet sich im Abenteuer jenseits des Grenzlandes des Verstandes. Zwischen dem Moment, der gerade Vergangenheit wird und dem neuen Moment, der sich erst findet.
Auf Wegen forschend, an denen man sich selbst nicht mehr kennt, wo Farben wie leuchtende Worte sind. Sie rauben dir die Stützbalken, einer wie der andere fällt rasch und ehe du dich versiehst, stehst du aufrecht da und freihändig, noch feucht von Geburtswasser …

When you live in the concepts of the mind, it’s kind of like all life is swimming and you’re standing on the shore thinking why it’s not a good idea to get wet after all. However, once you have experienced what it feels like to be fully immersed, even for just a second, it is akin to being baptize …

And it’s about diving in completely, without any ropes to tie you to the shore. Only then are you really part of the whole. Art immerses you completely.
Art has always been a means of freedom, an escalator into mystery, nothing can make you so empty and so full …

Art can appeal to you on different levels: The technique can fascinate, but also feeling, power and intellect. But if the artist immerses himself completely – which is only possible with his pure ‚I‘ – it knocks the hay down …

He*She is in the adventure beyond the borderland of the mind. Between the moment that is just becoming past and the new moment that is just finding itself.
Exploring on paths where you no longer know yourself, where colors are like bright words. They rob you of support beams, one like the other falls quickly and before you know it, you are standing upright and freehanded, still wet with birth water …

SESAM ÖFFNE DICH! OPEN SESAME!

Eine Weltenmauer scheint das Ego fest zu umschließen. Alles Wollen sie zu überwinden, prallt an der Mauer ab, bis der*die Abenteuer*in daran zu Boden gleitet und alle Hoffnung fahren lässt.
Da die Mauer aus Sein gemacht ist, aus lebendigem Stoff, entzieht sie sich dem Denken und Wollen. Erst wenn man selbst das Sein IST, ohne etwas zu wollen – betritt man eine völlig andere Welt – in der die Mauer nicht mehr zu finden ist …

Wirkliches Leben spielt sich im Sein ab, Gedanken haben keine Substanz und können daher nichts mit dem Sein machen, nichts davon wegnehmen, nichts hinzufügen. Wer liebt denn schon die tiefste Wurzel der Dinge mehr als die Dinge selbst?
Wieso dem allem Innewohnenden, dem alles Umfassenden, Aufmerksamkeit schenken?
Man nimmt ja vordergründig nichts davon wahr – da ist ja scheinbar nichts, wohin gegen der Inhalt des Seins einem förmlich um die Ohren knallt …

Wendet man sich dennoch dem Sein zu, baut man sich das Haus darin und findet das Mögen daran freut einem auch sein Abglanz in den Dingen überall, in den tanzenden Scheinwerferkegel auf der nächtlichen Autobahn, in den schlafenden Autos, die noch einen schwachen Hauch Wärme und Geruch verströmen.
Sein ist wie ein hoher Gast, der im Inneren residiert. Es ist ein grenzenlos magischer Ort, es ist, was du in ihm bist …

A wall seems to enclose the ego tightly. All the will to overcome it bounces off the wall until the adventurer slides to the ground against it and abandons all hope.
Since the wall is made of being, of living material, it eludes thinking and wanting. Only when one oneself IS being, without wanting anything – one enters a completely different world – in which the wall is no longer to be found …

Real life takes place in being, thoughts have no substance and therefore can do nothing with being, take nothing away from it, add nothing. Who then loves the deepest root of things more than the things themselves?
Why pay attention to the all indwelling, the all encompassing?
One perceives superficially nothing of it – there is apparently nothing, whereas the content of being literally slams around one’s ears …

If one turns nevertheless to being, one builds oneself a house in it and finds the liking in it, one enjoys also its reflection in the things everywhere, in the dancing headlight cones on the nocturnal highway, in the sleeping cars which still exude a faint breath of warmth and smell.
Being is like a high guest residing inside. It is a boundlessly magical place, it is what you are in it …

DER ALTE BAUCHLADENHÄNDLER / THE OLD BELLY SHOP SALESMAN

“Wisdom consists in doing the next thing you have to do, doing it with your whole heart, and finding delight in doing it.”
― Meister Eckhart

Man hat so viele Angebote frei zu sein. Ständig taucht von irgendwo her der alte Bauchladenverkäufer auf und hält einem die Freiheit direkt vor die Nase. Manchmal schnuppert man daran, ist verlockt von ihrem Duft …

Doch etwas geschieht ein Zurückziehen, als würde man irgendetwas Altes verraten, wenn man dem Duft folgt, als könnte man lieb gewordene Gewohnheiten nicht im Stich lassen. Der Vogelkäfig wurde zum zu Hause …

Freiheit bedeutet gar nicht so sehr von etwas wegzukommen, als ganz zu etwas hinzukommen. Freiheit ist nicht für die Halbherzigen. Es geht darum, sich in das Nächstbeste tief einzulassen. Wie ein Schneepflug die Piste von Unwesentlichen freizuräumen …

Als wäre man dem Schlaf entrissen, ganz nahe lauschend, am weißglühenden Grund, wo jedes Wollen das Licht verbirgt, ganz nahe, ganz drinnen in die Hausschuhe der Dinge schlüpfend …

You have so many offers to be free. Constantly, the old belly s⁷hop salesman appears from somewhere and holds freedom right in front of your nose. Sometimes you sniff at it, are tempted by its scent …

But something happens, a retreating, as if one would betray something old if one follows the scent, as if one could not abandon habits that had become dear. The birdcage became home …

Freedom is not so much getting away from something as getting completely to something. Freedom is not for the half-hearted. It’s about getting deeply involved in the next best thing. Like a snowplow, to clear the slope of non-essentials …

As if one were snatched from sleep, listening very close, at the white-hot bottom, where every wanting hides the light, very close, slipping inside into the mules of things …

THE CALLING 4

Wir kommen ja von der Weite und werden irgendwann wieder dahin zurückkehren. Üblicherweise deute ich gern auf die Dimension der Weite hin, noch während wir uns der Enge der psychologischen Person aufhalten. Zum einen, weil die Enge manchmal erdrückend werden kann. Zum anderen, damit wir weniger garstig zu uns selbst und unseren Mitgeschöpfen sind,  wenn wir unsere wahre Natur kennen …

Doch diesmal möchte ich über die umgekehrte Sehnsucht schreiben, über die Sehnsucht der Weite, das Menschsein zu kosten. Über dessen Genießen der Sinne. Über die einfachen Freuden, wie schmecken und Leidenschaft oder den hohen Vergnügen, wie etwas zu verwirklichen oder zu lieben.
Das Schwierige daran ist, dass man in der Person vergisst, wo man herkommt, man verstrickt sich so leicht in der Welt der 1000 Möglichkeiten …

Mit dem Erinnern an die Tatsache der Existenz flammt wieder die Gewissheit auf, dass man bereits zu Hause ist, sowohl in der Weite wie auch in der Form, an die das Leben heranbrandet in Wellen und an einem hochspringt wie ein Hund, der begrüßen möchte …

After all, we come from the vastness and will eventually return to it. Usually I like to point to the dimension of vastness while we are still in the confines of the psychological person. On the one hand, because the narrowness can sometimes become oppressive. On the other hand, so that we are less nasty to ourselves and to our fellow creatures when we know our true nature …

But this time I want to write about the opposite longing, about the longing of vastness, to taste being human. About its enjoyment of the senses. About the simple pleasures, like tasting and passion or the high pleasures, like realizing or loving something.
The difficult thing is that in the person you forget where you come from, you get so easily entangled in the world of 1000 possibilities …

With the remembrance of the fact of existence flares up again the certainty that one is already at home, both in the vastness and in the form to which life rushes in waves and jumps up at you like a dog that wants to greet …

Journey to Beauty

Beim Malen muss man ausprobieren. Man hat ja keine Ahnung, woher die eigene Sprache kommt, welches Gesicht sie hat. Man muss alles ausprobieren, die Verinnerlichungen der Natur, den Dämonen in der Ecke, einfach alles, was sich tief ins Herz gegraben hat, ohne Wenn und Aber und ohne warum …

Wie will man sonst sein*ihr Wesen kennenlernen? Die Wesen lieben es, sich auszudrücken, ihre Sprache zu finden. Malen ist intelligente Kommunikation mit dem Essentiellen. ES ist genauso an der Unterhaltung interessiert, lässt sich in die Karten blicken, zeigt ein bisschen Bein …

Es ist, als ob man mit einem sprechenden Spiegel arbeitet. (Ist Leben nicht in jedem Fall wie ein sprechender Spiegel?) Man probiert aus und er sagt, jaaa, oder sorry, das war es nicht. Er verlangt schon etwas, will dein Bestes sehen, will an deiner Reise zur Schönheit teilhaben …

When painting you have to try out. You have no idea where your own language comes from, what face it has. You have to try everything, the internalizations of nature, the demon in the corner, simply everything that has dug deep into the heart, without ifs and buts and without why …

How else will you get to know your being? The beings love to express themselves, to find their language. Painting is intelligent communication with the essential. IT is just as interested in the conversation, wishes to show its hand, show a little leg …

It’s like working with a talking mirror. (Isn’t life like a talking mirror in every case?) You try out and it says, yeah, or sorry, that wasn’t it. It already demands something, wants to see your best, wants to participate in your journey to beauty …

HAPPY NEW YEAR!

4.35 31.12.2020 Vollmond in der letzten Nacht eines voll besonderen Jahres

Wenn man aus dem Denken aussteigt und in die direkte Erfahrung dessen wechselt, was ist, wenn man nichts mehr weiß und nichts will, dann ist man zeitlos und erlebt die Welt wie ein Indianer wie ein Eingeborener.
Das, was ist, rieselt durch einem – ohne Anstrengung – wie Regen …

Wenn das, was ist, ungestört seine Zelte aufschlagen kann und seine Feuer entzündet. Wenn man wie ein Wächter darauf achtet, dass sich dieses Wesentliche in Freiheit entwickeln darf. Wenn die Verstandespolizei nicht gegen das Zigeunerlager der Seele vorgeht, sondern es schützt …

Wenn sich die Nacht, die inneren Farben, der Atem, das Denken und alles mischen mit der Perfektion einer Glühbirne, die ihr Licht verteilt. Wenn man die Stille einfängt, als würde man Laub zusammenkehren. Wenn man geht, als würde man auf den im Beton verborgenen Diamanten laufen …

4.35 31.12.2020 Full moon on the last night of a fully special year

When one gets out of thinking and changes into the direct experience of what is, when one knows nothing more and wants nothing, then one is timeless and experiences the world like a native.
That which is trickles through one – without effort – like rain …

When that which is can pitch its tents undisturbed and light its fires. When one watches, like a guardian, that this essential is allowed to develop in freedom. When the mind police does not act against the gypsy camp of the soul, but protects it …

When the night, the inner colors, the breath, the thinking and everything mix with the perfection of a light bulb that spreads its light. When you catch the silence as if you were sweeping leaves. When you hike as if you were walking on the diamonds hidden in the concrete …

DIE OHNMACHT DER PERSÖNLICHKEIT / THE POWERLESSNESS OF PERSONALITY

Im Wesentlichen hat die Persönlichkeit – das Ego – keine Macht. Dinge geschehen einfach wie das Wetter, daran kann man nicht wirklich etwas verändern. Wenn man dieser Ohnmacht als schlechte Nachricht begreift, ist das ganz schön frustrierend …

Sobald man die gute Nachricht darin hört,  beginnt etwas in einem sich zu entspannen, rollt sich zusammen wie eine Katze vor dem Ofen: Der ewige Kampf mit der Welt hört auf,  wenn man zutiefst erkennt, dass die Ströme des Seins in einer spielerischen Perfektion wirken, außerhalb der Reichweite des Egos …

Natürlich kann man sein*ihr ganzes Potenzial nutzen, Träume verfolgen und sein*ihr Bestes tun. Doch der Kampf muss nicht sein. Erst im Loslassen dessen, was man unbedingt so haben will, öffnet sich kreative Lebensgestaltung, eine Kommunikation beginnt, lauschen und handeln. Wenn wir mit dem übereinstimmen, was ist, breitet sich Frieden aus und später Freude, als wären die Wege im Inneren freigeräumt …

In essence, the personality – the ego – has no power. Things just happen like the weather, you can’t really change that. When you understand this powerlessness as bad news, it’s quite frustrating …

As soon as you hear the good news in it, something in you starts to relax, curl up like a cat in front of the stove: the eternal struggle with the world stops, when you deeply realize that the streams of being work in a playful perfection, beyond the reach of the ego …

Of course, one can use his*her full potential, pursue dreams and do his*her best. But the struggle does not have to be. Only in letting go of what one absolutely wants to have so, creativity happens, communication begins, listening and acting. When we agree with what is, peace spreads and later joy, as if the paths inside were cleared …

THE CALLING 3

‚Niemand kann zwei Herren dienen.‘
Matthaeus 6:24

Im Spiel des Lebens hat sich ein anderes Spiel entwickelt. Leben an sich war zu heiß,  zu direkt, zu wenig kontrollierbar, zu unsicher, also haben sich mentale Schutzschilde zwischen dem Eigentlichen und dem Persönlichen gebildet. Von diesen abgeschirmt lebt man in einer konzeptuellen Welt. Man bewundert das direkte Erleben der Kinder und Eingeborenen, wähnt sich jedoch selbst lieber in einer Interpretation der Welt – vermeintlich sicher – auch für den Preis der Lebendigkeit …

Die zögernden Versuche des Verstandes, Leben zu imitieren, befriedigen gar nicht angesichts des Glanzes des Echten. Etwas in einem kennt zwar nicht die Lösung, aber doch die Wahrheit. Es gilt aus diesem unbewussten Spiel aufzutauchen und seine*ihre Position einzunehmen in der Sprache der Dinge, der Sterne und Farben …

Der eigene Weg ist eingeschrieben – wie mit Licht – in die Herzen aller Wesen und Dinge. Er wird durch die Verstrickungen der Welt verschüttet, verschwindet jedoch nie ganz. Es braucht die klare Absicht dem Spiel der Täuschungen zu entsagen und sich ganz dem inneren Kompass anzuvertrauen, um sich selbst zurück zu gewinnen …

‚No one can serve two masters.‘
Matthew 6:24

In the game of life, a different game has evolved. Life itself has been too hot, too direct, too uncontrollable, too uncertain, so mental shields have formed between the actual and the personal. Shielded, one lives in a conceptual world. One admires the direct experience of children and natives, but prefers to imagine oneself in an interpretation of the world – supposedly safe – even at the price of liveliness …

The hesitant attempts of the mind to imitate life do not satisfy at all in the face of the splendor of the real. Something in one does not know the solution, but nevertheless the truth. It is necessary to emerge from this unconscious game and to take one’s position in the language of things, stars and colors …

The own way is inscribed – as with light – in the hearts of all beings and things. It is buried by the entanglements of the world, but never disappears completely. It needs the clear intention to renounce the game of deceptions and to entrust oneself completely to the inner compass to win back oneself …

THE CALLING 2

Als Ego – als eine vom Ganzen abgetrennte Persönlichkeit- kann man nicht in die Einheit, egal wie man es anstellt. Wenn man jedoch zu dem wird, was allen Wesen gemeinsam ist, dieses ‚Ich bin‘ entsteht sofort Verbundenheit …

Ohne die ungeheure Anstrengung des Egos – welches mit allen Mitteln versucht, die Trennung aufrecht zu erhalten – würde die eigene Existenz ganz von selber der Anziehung in die Einheit folgen, es wäre einfach das natürlichste …

In jedem Moment ist also die Wahl, wohin die Reise geht: in das Spiel der Persönlichkeit mit all dem Wollen und Wünschen etwas zu sein oder in das Reich des ‚Ich bin‘, welches alles und nichts ist, zeitlos anwesend, jenseits der Sinne knisternd vor Potenzial an keine Form gebunden und doch allem zugrunde liegend …

As an ego – as a personality separated from the whole – one cannot enter into unity, no matter how one tries it. However, when one becomes that which is common to all beings, this ‚I am‘, connectedness immediately arises….

Without the enormous effort of the ego – which tries with all means to maintain the separation – one’s own existence would follow the attraction into oneness all by itself, it would simply be the most natural thing …

So in every moment there is the choice where the journey goes: into the play of personality with all the wanting and wishing to be something or into the realm of ‚I am‘, which is everything and nothing, timelessly present, beyond the senses crackling with potential not bound to any form and yet underlying everything …