Planet der Gedanken / Planet of thoughts

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Fotos: Reinhard Werner

Interessanterweise zieht die Stille immer so eine Spur von Freude nach sich, als würde die Natur ihr ganzes Aufgebot erstellen. Während die Gedankenraserei – die nur alles erledigen und hinter sich bringen will – verbrannte Erde hinterlässt …

Das Denken spinnt ein geiles Dickicht so real und flächendeckend, man findet keine Lücke, hinein in die Stille. Sobald man eine Öffnung zu sehen vermag, werfen die Gedanken einen Stein in die Büsche und schon ist man zurück im Splatterdschungel …

Obwohl das Drängen des Denkens so mächtig erscheint, wird es doch auch wieder ganz leicht ausgebremst: Die Härte der Welt, geschmiedet von finsteren Gedankenzwergen, schwindet ganz leicht in der Sonne der Freundlichkeit. Wenn du sanft mit dir und der Welt umgehst, verliert das zwanghafte Denken seine Macht …

Sobald du von Herzen magst, was du gerade tust, wann immer du Schönheit entdeckst, wann auch immer ein Funke Bereitschaft in der ersteht – auch Angesichts Bedrohung – gewinnst du Raum. Und Stille hüllt dich ein, wie die Zweige, die dich einst als Kind verbargen …

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Interestingly enough, silence always brings with it a touch of joy, as if nature spreads its entire array. While the thought mania – which just wants to get over everything – leaves scorched earth behind …

Thinking spins a ruttish thicket so real and all-encompassing, you can not find a gap into the silence. As soon as you see an opening, your thoughts throw a stone into the bushes and you’re back in the splatter jungle …

Although the pressure of thought seems so powerful, it can be slowed down with ease: the hardness of the world, forged by dark minded dwarfs, easily disappears in the sun of kindness. When you deal gently with yourself and the world, compulsive thinking loses its grip …

As soon as you heartily like what you’re doing, whenever you discover beauty, as soon as a spark of willingness arises – even in the face of threat – you gain space. And silence envelops you, like the branches that once hid you as a child …

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Sound of Silence

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Du stehst wieder ganz am Anfang, weißt nicht weiter und die Stille lädt dich in ihr Zelt. Du hast trockenes Brot und die Stille streicht dir Honig drauf. Wenn dein Gesicht hart ist, löst dir Stille deine Züge. Sind deine Augen müde, ist Stille ihr Balsam …

Du durchwanderst eine ausgedorrte Landschaft, während erste Tropfen aus der Stille fallen. Schenkst du dich der Stille ganz, schenkt sie sich dir …

Stille ist intelligent, ist Schoss von Wundern. Stille ist das Wertvollste und doch kann sie nicht verkauft werden – nicht mal Nestle schafft das – denn es gibt sie gratis zuhauf, überall! Aller Raum ist Stille, auch wenn er von Klängen erfüllt ist …

Du gehst die ersten Schritte an der Hand der Stille, sie hält den Tanz deiner Zellen und empfängt deinen letzten Hauch …

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You are back at the beginning, not knowing what to do and silence invites you into her tent.
You have only dry bread and silence sweeps honey on it.
When your face is hard, silence loosens your facial features.
When your eyes are tired, silence is their balm.

You wander through a parched landscape as first drops fall from silence.
When you give yourself to silence completely, she gives herself to you …

Silence is intelligent, is the womb of wonders. Silence is the most valuable and yet it can not be sold – not even Nestle can do this – because it is available for free, everywhere! All space is silence, even if it is filled with sounds.

You take the first steps at the hand of silence, she holds the dance of your cells and receives your last breath …

Kieselsteine und Wunder / Pebbles and miracles

 

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Man nehme einen x-beliebigen Kieselstein – es muss wahrlich kein Besonderer sein – er könnte ruhig auch Ecken und Kanten haben, farblos sein, wie ein ganz gewöhnlicher Kieselstein eben und schenke ihm Aufmerksamkeit. Wenn man ihn, sagen wir, 20 Jahre lang, als etwas Besonderes hegt und pflegt, ihn immer wieder mit dabei hätte, ihm die Lieblingsorte zeigte, würde er an Bedeutung gewinnen, mit der Zeit wäre er kostbarer als ein Edelstein …

Jetzt nur mal so als Experiment könnte ja ALLES die Stelle des Kieselsteins einnehmen. Würde man einem Projekt, einem Ding, einem Garten, einem Menschen, sich selbst, freundliche Aufmerksamkeit schenken über 20 Jahre, was für wundersame Dinge und Beziehungen könnten entstehen? Ist Aufmerksamkeit Zauberei? Kann man damit Lebensbereiche oder Personen zum Blühen bringen? Erschafft man damit Wirklichkeiten? In dem Moment der ungeteilten Aufmerksamkeit verlässt man den vermeintlichen Schutz des Rechthabens, man wird offen und reicht ins Unbekannte …

Schenkt man der Stille Aufmerksamkeit, öffnen sich die magischen Felder. Hier bekommt das Spiel noch mal eine ganz andere Dimension. Wenn die Stille erblüht, lässt sie ungeahnte Einblicke zu. Sie stellt deine Welt auf den Kopf und versorgt dich mit dem richtig guten Zeug …

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Take an arbitrary pebble – it must not be a peculiar one – it could also have corners and edges, be colorless, just like a normal pebble and give it attention. If, say, for 20 years, you treat it with special care like something very relevant, showing it your favorite places, tell it your secrets, it would gain in meaning, in time it would be more precious than a gemstone …

Now only as an experiment could EVERYTHING take the place of the pebble? If you would  kindly pay attention to a project, a thing, a garden, a person, yourself, over 20 years, what wonderful things and relationships could arise? Is attention magic? Can you use it to make areas of life or people bloom? In the moment of undivided attention one leaves the alleged protection of righteousness, one becomes open and reaches into the unknown …

If you pay attention to silence, the magical fields open. Here the game gets into another level. When the silence blossoms, it allows unimagined insights. It turns your world upside down and provides you with the really good stuff …

Spieglein, Spieglein an der Wand / Mirror Mirror on the wall

 

 

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Fotos: Renée Kellner

Durch die Mauer der Trennung sieht man die Magie der Dinge nicht mehr. Der psychologische Verstand – der alte Schmuggler und Schwarzmarkthändler – kreiert durch das Gefühl der Trennung, den Verlust von etwas Wesentlichen und beginnt dann auch gleich damit ein Problem zu entwickeln und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Er leitet die Suche an und vertieft damit den Glauben, das, wonach wir uns sehnen, sei nicht da …

Wenn die Wand zum Spiegel wird, enthüllt dieser das ausgefuchste Spiel, indem er all die unbewussten Geschäfte des Denkens NICHT zeigt. Er zeigt nicht Wünsche und Wollen, er zeigt nicht, was fehlt, nicht, was falsch läuft, nichts, was im Weg ist, keine religiösen oder politischen Parolen, nichts auf das man warten müsste und nichts, was man glaubt, noch suchen zu müssen …

Wenn die Wand zum Spiegel wird, zeigt dieser nur, was wirklich hier ist. Er zeigt das vergessene Gesicht, bringt alles hierher zurück, was ausgelagert wurde. Was auch immer man performt, reflektiert er, ohne zu werten. Auch wenn man alle Manipulationstricks mit ihm versucht, hilft er bloß, durch sein Spiegeln, zu erkennen. Der Weltenspiegel hat keine Agenda, er spiegelt alles gleich gern …

Wenn die Wand zum Spiegel wird, entsteht im Spiegeln Stille – das freundliche Nichts. Obwohl der Spiegel, außer zu reflektieren, nichts tut, verändert sich dadurch alles. Durch das Erkennen lösen sich die inneren Haltegriffe und erste, freie Schritte sind wohlwollend möglich …

Der Spiegel ist riesig, die Einladung der Stille enorm. Hier geht es nicht um nachgeordnete Ziele wie im Denken, sondern um das direkte Atmen von Sternenstaub, um den freien Moment, um die Gnade der Auslöschung der Verwunschenheit allen Ernstes eine bestimmte Person sein zu müssen …

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Through the wall of separation one can no longer see the magic of things anymore. The psychological mind – the old smuggler and black market trader – creates through the illusion of separation, the feeling of loss of something essential and then immediately starts to develop a problem and try to find solutions. He initiates a search and deepens through that the belief that what we long for is not here …

When the wall becomes a mirror, it reveals the leery game by NOT showing all the unconscious business of thinking. The mirror does not show wishes and wills, he does not show what is missing, not what goes wrong, nothing that gets in the way, no religious or political slogans, nothing to wait for and nothing to look for …

When the wall becomes a mirror, it only shows what is really here. He shows the forgotten face, brings everything back here, what was outsourced. Whatever one performs, he reflects without judging. Even if you try all the manipulation tricks with him, he only helps to recognize by his mirroring. The World Mirror has no agenda, he likes to reflect everything …

When the wall becomes a mirror, silence arises in the mirroring – the friendly nothingness. Although the mirror does nothing but reflect, everything changes. By recognizing the inner grips are loosening and first, free steps are benevolent possible …

The mirror is huge, the invitation of silence enormous. This is not about subordinate goals as in thinking, but about the direct breathing of stardust, about the free moment, about the grace of extinguishing the spell to be a certain person in all seriousness …

Das Labyrinth / The maze

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Fotos: Renée Kellner

„Das Leben wäre tragisch, wenn es nicht komisch wäre.“

Stephen Hawking

Gestalten taumeln durch das Labyrinth der Formen. Sie halten Smartphones wie Kompasse vor sich, blätternd in Gebrauchsanleitungen für kurzweilige Vergnügungen. Verurteilt von längst vergessenem Glaubensätzen und geheimen Schwüren verpflichtet, wandern sie mit verlorener Krone durch die Gänge mit einem Gesichtsausdruck als würde sie jeden Moment mit ungeheuren Anschuldigungen konfrontiert. Hände, die in den Scherben der Zeit wühlen, von Wesen, die vergessen haben, wonach sie suchen wollten. Feindseligkeit lauert an den Ecken, Verletzungen geschehen beiläufig, ohne sie noch groß zu beachten, Opfer und Täter begegnen sich wahllos, während man sich fest an seine Wünsche klammert, wie an Mutterbrüste. Emotionen zerren wie verirrte Kinder an den Kleidern der Passanten. An den Wänden des Labyrinths flackern heilsversprechende Projektionen, allerorts wird dem Zweck gehuldigt. Obwohl die Akteure schon völlig erschöpft sind, treiben die alten Lautsprecherstimmen sie immer weiter. Eine verlorene Gesellschaft. Wer beendet das?

Die neuen HeldInnen sind die Herausgefallenen. Jene, die einfach nicht mehr mitmachen können, die Burnout und Depressionsgeplagten, die Verlorenen, Gescheiterten, Hilflosen, die Tagträumer und PoetInnen. Für jene, die WIRKLICH genug haben von der alten Geisterbahn, öffnet sich etwas und die EXIT-Zeichen im Labyrinth beginnen zu leuchten …

Immer wieder stört das Rauschen der Stille die Trance des Labyrinths, in der sich die Akteure immer noch fester in das Netz verweben, wie in einem sehr ernsten Film. Die Matrix des Labyrinths besteht aus Vergangenheit. Alles bisher da gewesene deutet jedoch nur auf das noch nicht da gewesene, auf das Füllhorn der Stille, aus der sich das Leben frisch ergießt. Stille dreht die Perspektiven um: Wir müssen nicht gerettet werden, wir sind die RetterInnen. Stille löst das ernste Band und reicht die Hand zum Spiel. Sie führt aus dem Labyrinth heraus auf den Gipfel, von dem erst Ausblick möglich ist …

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„Life would be tragic if it were not funny.“
Stephen Hawking

Figures stagger through the maze of forms. They hold smartphones like compasses in front of them, scrolling through user guides for entertaining amusements. Sentenced by long-forgotten beliefs and secret oaths, they walk through the corridors with a lost crown and a look on their face as if confronted with tremendous accusations at every moment. Hands rummaging in the shards of time from beings who have long forgotten what they wanted to look for. Hostility lurks at the corners, injuries happen casually, without paying much attention to them, victims and perpetrators meet indiscriminately, while clinging firmly to ones wishes, as to mother breasts. Emotions drag like stray children on the clothes of passers-by. Projections of promises of salvation flicker on the walls of the labyrinth, everywhere to purpose is paid homage. Although the actors are already completely exhausted, the old loudspeaker voices drive them on and on. A society lost in space. Who is ending this?

The new heroes are the drop-outs. Those who just can not join anymore, the burnout and depression plagued, the lost, the failed, the helpless, the daydreamers and poets. For those who REALLY have enough of the old ghost train, something opens and the EXIT signs in the maze begin to shine …

Again and again, the sound of silence disturbs the trance of the labyrinth, in which the actors get even more intertwined in the net, as in a very serious movie. The matrix of the labyrinth consists of the past. Everything that has been here before, however, only points to what has not yet been here, to the cornucopia of silence, from which life pours fresh. Silence turns perspectives: we do not have to be saved, we are the saviors. Silence frees the serious bond and shakes hand with the game. It leads out of the labyrinth to the peak, from which clear view is possible …

Die Kunst ist ein einziger weißer Fleck / Art is a unique white spot

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Hey now, all you children
Leave your lights on
You better leave your lights on
‚Cause there’s a monster
Livin‘ under my bed
Whisperin‘ in my ear
And there’s an angel
With her hand on my head
She say I got nothing to fear.

Songtext „Put your Lights on“ von Everlast

Als Kind war ich oft entäuscht, weil es keine weißen Flecken mehr auf den Landkarten gab, alles war schon entdeckt, keine richtigen Abenteuer mehr. Oh Mann, wie sehr ich mich geirrt habe! Das Leben ist ein einziger weißer Fleck …

In Da Vincis Tagebüchern stand zu lesen, er hätte sich angesichts der Leistung vorangegangener KünstlerInnen, gefragt, was er denn da überhaupt noch neues finden könnte, alles sei ja schon gemacht worden. Oh Mann, wie sehr er sich geirrt hat! Die Kunst ist ein einziger weißer Fleck …

Drehen wir im Höhlensystem unserer Gedanken ewige Runden, befinden wir uns immer, egal wo hin wir uns wenden, in der Vergangenheit. Der Verstand besteht aus Vergangenheit, er kann nur aus bereits da gewesenem schöpfen, das wirklich Neue kennt er nicht. Seine Gefilde bestehen nur aus Projektionen in Dunkelheit …

Drehen wir das Licht an, sehen wir den weißen Fleck immer neu. Er ist aus dem seltsamen Stoff gesponnen, der niemals altert. Während er sich ständig erneuert, nimmt er gern deine Farbe auf und freut sich auf deine Berührung. Durchmisst unser Körper das Licht der Stille, wandern wir im Kristallregen immer neuen Abenteuern entgegen …

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Hey now, all you children
Leave your lights on
You better leave your lights on
‚Cause there’s a monster
Livin‘ under my bed
Whisperin‘ in my ear
And there’s an angel
With her hand on my head
She say I got nothing to fear.

Songtext „Put your Lights on“ Everlast

As a kid I was often disappointed because there were no more white spots on the maps, everything was already discovered, no more real adventures. Oh man, how wrong I was! Life is a unique white spot …

In Da Vinci’s diaries was to read, he had trouble finding the new. The artists before him seem to have done everything essential already. Oh man, how wrong he was! Art is a unique white spot …

If we turn eternal rounds in the cave system of our thoughts, we are always, no matter where we turn, in the past. The mind consists of the past, it can only synthesize from already existing, he does not know the actually new. His realms consist only of projections in darkness …

When we turn on the light, we always see the white spot new again. It is spun out of the miraculous stuff that never ages. As it keeps renewing itself, it likes to pick up your color and looks forward to your touch. As our body strides across the light of silence, we will continue to walk in the crystal rain towards new adventures ….

 

Spiel der Gesichter / Game of faces

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Da gab es diesen Erleuchteten, der sich schon wieder auf die nächste Inkarnation freute, wo er wieder Wege aus der Verstrickung hin zum Wesentlichen finden würde müssen. Und tatsächlich ist es ein unpackbar komplexes Spiel: Tief in uns ist eine Ahnung, eine verborgene Gewissheit dessen, was wir als wahr empfinden und in manchen Momenten bricht das von selbst hervor – egal in welchen Abschnitt unseres Lebens – bahnt sich seinen Weg durch unsere Trance und leuchtet wie ein frisch gestrichenes Schaukelpferd in den Augen eines Kindes. Wir – angestrahlt von der Wahrheit, wie von der Wintersonne – voll verliebt, schwören ewige Treue …

Doch die Trance, das Leben in der psychologischen Persönlichkeit, hat geniale Tricks wieder ihr unbewusstes Netz zu spinnen und ohne es zu bemerken, Zack! Verstrickt. Das Gewicht MEINES Lebens ist wieder da, ernst, wichtig und problematisch. Wie hat das Ego, das bloß wieder geschafft?! Es hat ein paar clevere Spielzüge: Zweifel, ich habe wohl etwas falsch gemacht, etwas an mir ist wohl immer noch nicht in Ordnung, vielleicht wenn ich dies oder jenes erreiche … oder Triumph, ich habe es richtig gemacht! Etwas an mir ist schon sehr genial … oder Gewohnheit, ich hab es mir in der Trance gemütlich gemacht und wiederhole die Vergangenheit …

Sobald wir das glauben, schließt sich das Netz der Identifikation als psychologische Persönlichkeit. Das Spiel braucht deine ganze Aufmerksamkeit, braucht dich in deiner Kraft. Das Spiel braucht DICH. Genau deine Einzigartigkeit. Du hast bereits alles, was nötig ist, um die Wege im Nebel zu finden. Die tausend Wege hin zu dir …

Mit Humor, Leichtigkeit, Integrität und Sanftmut löst du den Bann und sendest die Spielsteine des Egos wieder zurück nach Hause. Jedes Mal, wenn du etwas von Herzen magst, wie klein das auch immer ist, reichst du dem Wesentlichen die Hand und der Nebel lichtet sich. Gibst du dem Widerstand in dir nach, holt das Ego langsam wieder auf. Glaubst du gar nichts, weder deinen Erfolgen oder Misserfolgen aus der Vergangenheit, weder deinen Wünschen und schlauen Strategien in die Zukunft, sondern bist einfach hier – freundlich dem gegenüber, wie du gerade bist – offen und verfügbar, bist du frei, bist bereits am Ziel angelangt …

Kindhearted Grandmother

There has been this enlightened one, who was already looking forward to his next incarnation, where he had to find again ways out of the entanglement back home. And indeed, it’s an unbelievable complex game: Deep within us is an inkling, a hidden certainty of what we know to be true, and in some moments that breaks through by itself – no matter in which part of our lives – it paves its way through our trance and shines like a freshly painted rocking horse in the eyes of a child. We – illuminated by the truth, as by the winter sun – totally in love, swear eternal fidelity …

But the trance, our life in the psychological personality, has ingenious tricks again to spin its unconscious web and without realizing it, Zack! Entangled. The weight of MY life is back, serious, important and problematic. How did the ego manage that?! It has a few clever moves: doubt, I probably did something wrong, something about me is still not o.k. maybe if I achieve this or that … or triumph, I did it right! Something about me is already very ingenious …  or habit, I have made myself comfortable in the trance and repeat the past now …

or habit, I made myself comfortable in the trance and repeat the past

As soon as we believe that, the web of identification closes us in a psychological personality. The game needs your full attention, needs you in your power. The game needs YOU. Exactly your uniqueness. You already have everything you need to find the paths in the fog. The thousand ways to you …

With humor, lightness, integrity and gentleness, you release the spell and send the counters of the ego back home. Every time you really like something, no matter how small, you reach out to the essential and the fog clears. If you give in to the resistance in you, the ego slowly recovers. If you dont believe anything, neither your successes or failures from the past, neither your desires and smart strategies into the future, but you are just here – friendly to the way you are right now – open and available, you are free, you already arrived at the goal …

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