Und nochmal: TINTENSTROM / And again: TINTENSTROM

Spielkarte in the shadow of christ

Wenn wir bemerken, dass wir bereits gehalten sind, mit allem, was uns ausmacht, ja, immer schon gehalten waren.Wenn der, uns unterschobene Mangel, als unecht erkannt ist …Wenn das Ich-bin-noch-nicht- … als unwesentlich entlarvt ist …

Wenn das innere Sehen nicht mehr nach etwas anderem sucht.
Wenn klar wird, dass keine der Annahmen über uns selbst, wahr sind. Wenn wir unsere Leben nicht mehr länger kontrollieren, um so zu sein, wie wir glauben, sein zu müssen. Wenn wir beginnen, eine gewisse Neugier dafür zu entwickeln, wer wir wirklich sind …

Wenn ungeahnte Freiheit anhebt, wie eine frische Brise … Dann, ja, dann, ist es Zeit, für TINTENSTROM, Ihr neues Kartenspiel aus gutem Hause! 48 voll endgeile Karten, mit herrlichem Abgang, verwendbar als Rollenspiel oder einfach zur Inspiration, jetzt und hier vorbestellbar!

Spielkarte blues

If we notice that we are already held, with everything that constitutes us, yes, that we always have been held.
If the deficiency that we have been subject to is recognized as spurious.
If the I-am-not-yet- … is unimportant …

When inner seeing no longer looks for something else.
When it becomes clear that none of the assumptions about ourselves, are true. When we no longer control our lives to be what we believe we must be. When we start to develop a certain curiosity about who we really are …

When unimaginable freedom lifts, like a fresh breeze.
Then, yes, then, it’s time for TINTENSTROM, your new card game from a quality company! 48 dead cool cards, with a wonderful aftertaste, suitable as a role-play or simply for inspiration, pre-orderable now and here!

Tintenstrom Kartenspiel / Deck of cards

Titelbild

In einer Zeit, in der unser Verstand sein flächendeckendes Netz aus Pseudowirklichkeit spinnt, in der alte Stimmen Unheilvolles einflüstern, in der wir von Automatismen vereinnahmt werden,

in der kollektiv, Kreativität und Intuition ausgedörrt werden, in der wir von Scheindemokratien gezielt unterdrückt werden, in der das Wertvollste zugemüllt wird, gibt es bald wieder zarten Hoffnungsschimmer, Geheimdienste werden hellhörig, die Mächtigen haben schon voll Angst: Das Tintenstrom Kartenspiel naht!

Extra frisch für euch entwickelt, 48 Spielkarten, A7, als Rollenspiel gedacht, schlicht erbauend, mit kurzen englischen Texten zur Inspiration und Ermutigung auf jeder Karte, von Hand gefertigt, mit neuesten Tuschezeichnungen, fotografiert von der begnadeten Renee Kellner, bald schon duftend aus der Druckerei kommend und schon jetzt vorbestellbar! Für sagenhafte 20 Mäuse erhältlich, zzgl. Versandkosten. Ein Geschenk? Für deine Liebsten? Für dich selbst?

Spielkarte in the shadow of christ

At a time where our minds are spinning its comprehensive web of pseudo-reality, in which old voices whisper sinister, in which we are pocketed by automatisms,

in which creativity and intuition are being parched collectivly, in which we are deliberately suppressed by mock democracies, in which the most valuable gets litter polluted, there are soon soft glimmers of hope, intelligence agencies are becoming clairaudient, the powerful are already full of fear: The ink stream card game is approaching!

Extra freshly developed for you, 48 playing cards, A7, designed as a role-play, simply to take pleasure, with short English texts for inspiration and encouragement written on each card,  handmade, with latest ink drawings, photographed by the gifted Renee Kellner, soon arriving fragrant from the Printer  already pre-orderable! Available for fabulous 20 Euro, plus shipping. A gift? For your sweethearts? For yourself?

Das stille Eigentliche / The silent actual

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“Another world is possible”
Miki Kashtan

Kunst ist auch deshalb so genial, weil man darin mit dem Eigentlichen tanzt. Zum Eigentlichen zählt, was wir alle teilen: Licht, Atem, zögern, dennoch versuchen, etc. Radikales Einlassen auf das, was ist.

Direktes Erleben anstatt mentaler Interpretationen. Aufrichtige Bereitschaft dem stillen Neuen zu folgen, anstatt bloßen Überlebens im Alten …

Das Zepter der Verletzbarkeit in sich tragend. Mit der eigenen Beschränktheit – durch eine goldene Brille – der Unmöglichkeit ins Antlitz blickend …

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“Another world is possible”
Miki Kashtan

Art is so brilliant because it dances with the real thing. The real thing is what we all share: light, breath, hesitation, yet daring, etc. Radical acceptance of what is.

Direct experience instead of mental interpretations. Sincere willingness to follow the quiet new, rather than mere survival in the old …

To carry the scepter of vulnerability in oneself. To look with ones own limitations – through golden glasses – directly into the face of impossibility …

Stilles Spiel / Silent game

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Als würden nur mehr vereinzelte weiße Murmeln durch verlassene Gehirnwindungen rollen.
Als wären Gedanken verscheucht, wie einen Schwarm Tauben.
Als würde neues Grün wachsen …

Als wären Spannungen rausgeschüttelt.
Als würden sich Körper von selbst bewegen.
Als würde Anstrengung dem Spiel weichen.
Als würde sich ein unbestimmter Griff lockern und etwas Ursprüngliches frei werden …

Als würde man des Frühlings Wein trinken.
Als wäre jeder Widerstand von Schönheit entwaffnet.
Als wäre Offenheit die neue Heimat.
Als wären Worte golden.
Als wäre die Welt aus Stille gebaut …

As if just isolated white marbles were rollin through abandoned brain coils.
As if thoughts were chased away, like a flock of doves.
As if new green was growing …

As if tensions were shaken out.
As if bodies were moving by themselves.
As if effort would give way to the game.
As if an indefinite grip would loosen and something original would become free …

As if drinking spring’s wine.
As if every resistance was disarmed by beauty.
As if openness was the new home.
As if words were golden.
As if the world was built out of silence …

Einfach machen! / Just do it!

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Wenn man kreative Prozesse einfach startet, beginnt bereits ein Dialog. Man braucht das nicht vorher zu Ende denken. Der erste Schritt, der sich gut anfühlt, reicht allemal …

Im Tun kommt alles zusammen, wie Worte zwischen Liebenden. Es gibt gar nichts, das falsch laufen könnte, weil kreative Prozesse total integrativ sind, schließen sie nichts aus …

Selbst Rückschläge helfen uns, genauer hinzusehen, wem oder was wir wirklich dienen. Gerade wenn wir nicht mehr weiter wissen, bringen sie uns damit nur an den Rand unserer bisherigen Erfahrungen und öffnen dadurch Raum für revolutionäres Neues …

Etwas in uns erwacht, etwas Großes, es legt sanft einen Finger auf die Lippen der plappernden Gedanken, füllt den Raum mit fragloser Präsenz und setzt die Segel der Sinne …

When you simply start creative processes, a dialogue begins. You do not need to think about that before. It is enough to make the first step which feels good …

In doing everything comes together, like words between lovers. There is nothing that could go wrong, because creative processes are totally integrative, they do not exclude …

Even setbacks help us look more closely at whom or what we really serve. Even when we do not know what to do anymore, this brings us to the edge of our previous experience and opens up space for something revolutionary new …

Something awakens in us, something big, it gently puts a finger on the lips of babbling thoughts, fills the space with unquestionable presence and sets the sails of the senses …

Stiller Morgen / Silent morning

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Seiner/ihrer Intuition zu folgen, ist manchmal ein hartes Brot. Die menschliche Gesellschaft wird wohl noch eine Weile ihre angstvollen Werte grimmig verteidigen. Intuition, Bewusstsein und Synchronizität stehen wohl noch lange nicht auf ihren Fahnen …

Voll beschämend, wie wir mit Tieren umgehen. Unglaublich, wie unsere Zivilisation an ihren primitivsten Gesetzen festhält. Sie glaubt immer noch an den alten Wahnsinn: Ich und die Anderen …

Doch die neue Kultur ist nicht aufzuhalten. Die Evolution setzt schon zum neuen Sprung an. Das Feinste, das bereits in uns gegoren wird – dessen Stimme noch kaum wahrnehmbar ist – wird seinen Weg aus den Herzen in die Münder und Hände finden …

Following ones intuition is sometimes a tough thing. For quiet a while, human society will grimly defend its fearful values. Intuition, consciousness and synchronicity are far from being on their flags …

It is completely shameful how we deal with animals. Unbelievable how our civilization adheres to its most primitive laws. She still believes in the old madness: me and the others …

But the new culture is unstoppable. Evolution is already preparing her new jump. The finest, which is already fermenting in us – whose voice is barely perceptible – will find its way from the hearts into the mouths and hands …

Stilles Gesicht / Silent face

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Die Gesichter werden im Alltag ständig verzerrt. Die politische Situation malt Abscheu und Revolution auf ihre Züge. Angesichts des Zustandes unserer Gesellschaft, in der lebendige Werte zunehmend getilgt werden, verhärten sie sich. Und der Druck, den wir uns selbst auferledigen – es doch schaffen zu müssen – verkrampft die Gesichter noch zusätzlich und lässt Ausdrücke von Schuld und Angst zurück …

Unsere ursprünglichen Gesichter sind verschwunden, Gesichter, die nicht nur diese verzerrenden Emotionen widerspiegeln, sondern profunde Gefühle der Anwesenheit, der Verbundenheit und des Staunens …

Wie ist das erste Gesicht, mit dem wir der Welt begegnet sind? Mit welchem Ausdruck haben wir das erste Mal auf ein anderes Wesen reagiert? Wie sieht unser erstes Gesicht aus, an das wir uns erinnern können? Kann es auch jetzt hier sein?

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Faces are constantly distorted in everyday life. The political situation paints disgust and revolution on its features. Given the state of our society, in which living values ​​are increasingly eradicated, faces harden. And the pressure that we take on ourselves to make it, cramps our faces even further and leave expressions of guilt and fear …

Our original faces are gone, faces that reflect not only these distorting emotions, but profound feelings of presence, connectedness and amazement …

What was the first face with which we encountered the world? Which expression was there when we first time saw another being? How does our first face look like that we can remember? Can it be here now?