Der General und die Künstlerin / The general and the artist

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Es ist eigentlich ganz simpel: Sobald man bemerkt was gerade geschieht, ist man schon auf der bewussten Seite der Macht. Das ist so einfach, wie einen Lichtschalter anklicken.

O.k. zugegeben, wenn wir zu sehr in unserer persönlichen Geschichte verstrickt sind, ist es schwieriger, den Schalter zu finden. Da bedarf es immer wieder mal – wie eine Übung – auch mitten im Drama, das Licht anzudrehen. Das liegt in unserer Entscheidung. Und dann ist Raum um die Dinge, manchmal ist eine Handlung nötig, manchmal nicht, aber die psychologischen Probleme und die Anstrengung erheben sich kreischend wie Drachen in die Lüfte, segeln davon und es ist still …

Der psychologische Verstand steht wie ein General voll staunend an der Quelle der Dinge, kommt aber nicht klar, versucht seinen Tanz der Kontrolle: Sollte es nicht noch stiller/weiter/besonderer sein? Wie kann man das für immer anhalten? Mache ich vielleicht etwas falsch? Was kommt als Nächstes? Der General patrouilliert an den Ufern der Stille und ruft seine Kommandos in die Weite. Doch seine Drachen sind schon abgezogen und die Kommandos werden leiser. Du versinkst ganz und gar im Meer der Stille und des Nicht-Wissens, dem Geburts- und Todesort der Dinge …

Hier ist eine andere Kommunikation im Gange, das Rationale funktioniert nicht mehr, ab hier zeigt dir die Freude den Weg, die Inspiration und die leisen Stimmen der Intuition. Die Stille ist beides, ruhig und dynamisch, sie schluckt dich ganz und spuckt dich voll lebendig wieder aus. Dann stehst du an ihren Ufern nicht mehr als General, sondern als KünstlerIn, nicht um jemand zu besiegen, sondern um über die eigene Furcht zu wachsen …

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It’s actually quite simple: as soon as you notice what’s happening right here, you’re already on the conscious side of the force. It’s as easy as clicking a light switch.

OK. admittedly, if we are too involved in our personal story, finding the switch is more difficult. Again and again it takes – like an exercise – in the middle of the drama to turn on the light. That’s within our decision. And then there is space around things, sometimes an action is needed, sometimes not, but the psychological problems and the effort rise screeching like dragons in the air, sail away and it is quiet …

The psychological mind, like a general, stands amazed at the source of things, but cannot do something with it. He tries his dance of control: should it not be stiller / farther / more special? How can i keep that forever? Am I maybe doing something wrong? What’s next? The general patrols the banks of silence and calls his commands into the distance.
But his dragons have already left and the commands get quieter. You sink completely into the sea of ​​silence and not-knowing, the place of birth and death of things …

Here is another communication in progress, the rational one no longer works, from here  joy shows the way, inspiration and the quiet voices of intuition.
The silence is both calm and dynamic, she swallows you completely and spits you out alive again. Then you do not stand on her shores anymore as a general but as an artist, not to defeat someone, but to grow over your own fear …

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