EINGEBOREN / NATIVE

Die Welt ist dazu da, sich schmutzig zu machen, sich auf die Abendstimmung am Waldrand wirklich einzulassen. Das innere Wetter auszuhalten, selbst wenn es tost wie ein Aprilsturm der Eiskörnchen gegen sie Welt schießt. Die Gasse der Stille entlanggehen, ohne Grund, nur weil sie sich gerade ausbreitet …

Anfangs ist das Zeitlose bloß ein leises Knistern im Hintergrund der lärmenden Person. Wenn es sich jedoch als Teil einer Romanze wiederfindet, nimmt es Fahrt auf, sodass die Person nurmehr eine leise Ahnung im Hintergrund des festlichen Brausens des Unvergänglichen ist …

Manchmal surft man richtig fein auf dem Lebensfluss, dann wiederum fühlt sich derselbe Körper an, als wäre er mit Gewichten behängt und vollgesogen von Widerstand und Schmerz. Wenn man achtsam ist – ganz bei sich ist wie ein bester Freund – ist man dieser magische Raum, in dem Dinge geschehen und man bemerkt man auch die richtig guten Strömungen:

Bodenlose Stille, Intimität, eine direkte Erlebensqualität, als würde man reinzoomen in die Lebendigkeit so wie man das aus Kindertagen kennt. Doch das Allerbesonderste ist dieser fraglose Teil von allem zu sein – wie eingeboren in die Familie der Dinge – ganz egal, ob es gerade hell ist oder dunkel,  schwer oder leicht …

The world is there to get dirty, to really get involved in the evening mood at the edge of the forest. To endure the inner weather, even if it is raging like an April storm that shoots ice grains against them world. To walk down the alley of silence, for no reason, just because it is spreading …

At first, the timeless is merely a faint crackle in the background of the noisy person. But when it finds itself as part of a romance, it picks up speed so that the person is no more than a faint hint in the background of the festive roar of the everlasting …

Sometimes one surfs really fine on the river of life, then again the same body feels as if it were hung with weights and soaked full of resistance and pain. When you are mindful – being with yourself like a best friend – you are this magical space where things happen and you also notice the really good currents:

Bottomless silence, intimacy, a direct quality of experience, as if you were zooming in on the aliveness the way you remember it from childhood. But the most special thing is this unquestionable being part of everything – like being born into the family of things – no matter if it is bright or dark, heavy or light …

DEIN TANZ GEHÖRT DIR NICHT / YOUR DANCE IS NOT YOURS

… und wenn es mit dem gut und richtig machen langsam reicht, weil da eigentlich Schmerz und Wut ist, ja Protest und man die Fäuste gegen den Himmel schütteln möchte, hilft nur mehr die Kunst …

… und wenn du nicht mehr klar kommst, weil das Leben dabei ist, dich bei den Eiern zu packen, wenn Krise und Kummer zu Gast sind und dir die Fluchmöglichkeiten versperren, hilft nur mehr der Tanz …

Doch, wenn du tanzt, dann nicht nur für dich. Du tanzt für alle, die sich gerade nicht bewegen können, du tanzt für alles. Dein Tanz gehört dir nicht, er gehört dem Wind, dem Gras, der Sonne er gehört allem …

… and if it is enough with the good and right doing, because there is actually pain and rage, yes protest and you want to shake your fists against the sky, only art helps …

… and when you can’t cope anymore, because life is about to grab you by the balls, when crisis and sorrow are guests and block your possibilities to escape, only dance helps …

But when you dance, it is not only for you. You dance for all those who cannot move right now, you dance for everything. Your dance does not belong to you, it belongs to the wind, the grass, the sun it belongs to everything …

OUT OF MY MIND

Es ist unglaublich wie das bloße Dasein – obwohl herbeigesehnt wie nichts anderes – Spielball von Heerscharen von Kräften ist: Versuchungen, Ablenkungen, Ausreden, Gedankenkreisen, Besserwisserei, Verzerrungen aller Arten.
Doch was, wenn man dennoch stehen bleibt, inmitten dieses Brausens und Tobens, einzig von der Stille gestützt?

Außerhalb des Denkens finden Dinge dennoch statt, sie driften auf den Wegen der Stille zueinander und purzeln in den Herzen aneinander. Dort, wo sich Achtsamkeit und inneres Wiedererkennen außerhalb der oberflächlichen Gewohnheit bewegen …

Der Verstand kann gar nicht begreifen, was wirkliche Nähe ist. Das muss uns allerdings nicht daran hindern, sie zu leben. Der Verstand kann gar nicht begreifen, was ankommen bedeutet. Das muss uns jedoch nicht davon abhalten, anzukommen …

Der Verstand hat keine Ahnung, wie etwas wirklich gelingen kann. Was uns nicht davon abzuhalten braucht, es dennoch zu versuchen. Der Verstand möchte sich an Dinge klammern, doch er kann sie nicht festhalten, genauso wenig wie es der Kühle des Aprilabends gelingt, den heranziehenden Frühling aufzuhalten.

It is unbelievable how mere existence – although longed for like nothing else – is the plaything of legions of forces: temptations, distractions, excuses, obsessive thinking, know-it-allism, distortions of all kinds.
But what if one nevertheless remains standing, in the midst of this roaring and raving, supported only by silence?

Outside of thinking, things still take place, they drift towards each other on the paths of silence and tumble against each other in the hearts. There, where mindfulness and inner knowing move outside the superficial habit …

The mind cannot comprehend what real closeness is. However, this need not prevent us from living it. The mind cannot even comprehend what it means to arrive. However, that does not have to prevent us from arriving …

The mind has no idea how something can really succeed. Which need not stop us from trying anyway. The mind wants to cling to things, but it can’t hold on to them, any more than the coolness of the April evening can stop the approaching spring …

CHARAKTER / CHARACTER

Ich versuche ja Dinge mit Charakter zu machen. Das war übrigens schon in der Volksschule so (siehe Bild unten). Technische Ausführung war mir nie so besonders wichtig, grade soviel, dass Statik passt, Witterungsbeständigkeit, Lichtechtheit und so, aber wichtiger war immer, dass da etwas aus dem Nichts gehoben wird, dass eigenständigen Charakter hat …

Was ich besonders am künstlerischen Ausdruck schätze: Man kann darin üben, ganz das zu sein, was man wirklich ist und daraus eine Spur zu hinterlassen. Das gelingt nur, wenn man es nicht als Performance für das Ego oder für andere macht, sondern für das, was natürlich dem eigenen Wesenhaften innewohnt … 

I try to do things with character. By the way, that was already the case in elementary school (see picture on the left). Technical execution was never so important to me, just enough that statics fit, weather resistance, light fastness and so on, but it was always more important that something is lifted out of nothing, that has its own character …

What I particularly appreciate about artistic expression: You can practice being completely who you really are and leaving a trace of that. That only succeeds if you don’t do it as a performance for the ego or for others, but for what is naturally inherent in your own beingness …

EXIT

Es gibt Ausgänge in den Tagen und in den Nächten. Am Rande des zwanghaften Denkens ist es still, weniger hart, durchlässig. Wer sich dort aufhält, schlüpft ganz von selbst in die Freiheit des bloßen Seins …

Ein Phänomen ist dabei zu beobachten: Obwohl die Türen offen sind und obwohl sehr viele Menschen schon sehr lange auf die Exitzeichen hinweisen, bleibt man lieber im Käfig des zwanghaften Denkens, als durch die offene Tür zu gehen …

Die Quelle der Veränderung ist das Hinwenden zur tiefsten Sehnsucht. Es sein zu lassen. Das Leben nicht mehr kontrollieren zu wollen. Daraus erwächst die Freiheit, nach der man sich schon immer gesehnt hat …

Oft ist es einfach nur so eine tiefe Freude, endlich frei zu sein, zu wissen, dass da gar kein Käfig ist und niemals war. Da ist niemand/nichts, dass einem etwas verwehrt. Und manchmal geht das Herz tatsächlich auf Reisen, lässt sich auf sanften, subtilen, intimen Strömen treiben …

Mit dem Segel des Loslassens und dem Steuer der Achtsamkeit lässt es sich prima  navigieren. Diese erfrischenden Abenteuer sind gratis, das zwanghafte Denken hat garantiert keinen Zutritt, kann es niemals vereinnahmen und es gibt keine Covidbestimmungen weit und breit …

There are exits in the days and in the nights. At the edge of the obsessive thinking it is quiet, less hard, permeable. Whoever stays there slips all by himself into the freedom of mere being …

A phenomenon can be observed: Although the doors are open and although very many people have been pointing out the exit signs for a very long time, one prefers to stay in the cage of obsessive thinking than to go through the open door …

The source of change is turning to the deepest longing. To let it be. To no longer want to control life. From this comes the freedom one has always longed for …

Often it is just such a deep joy to finally be free, to know that there is no cage at all and never was. There is no one/nothing to deny you anything. And sometimes the heart really does go on a journey, drifting on gentle, subtle, intimate current …

With the sail of letting go and the rudder of mindfulness, it’s great to navigate. These refreshing adventures are free, obsessive thinking is guaranteed not to enter, can never take over, and there are no covid regulations far and wide …

… UND IMMER WIEDER DIESE SCHÖNHEIT / … AND AGAIN AND AGAIN THIS BEAUTY

Mir kommt vor, dass Schönheit schon Steigerungsformen hat, zumindest subjektiv gesehen. Nicht so schön ist, wie Demokratie zurückgenommen und durch Diktatur ersetzt wird, indem Gesetze willkürlich errichtet oder abgesetzt werden, Justiz und Medien gleichgeschaltet und leitende Stellen in Institutionen mit Parteigängern besetzt sind …

Etwas schöner ist es da schon, wenn jemand seine Pflicht erfüllt und macht was er*sie für richtig hält. Noch etwas schöner finde ich es, wenn jemand seiner Berufung folgt und diese lebt. Oder wenn jemand in Momenten der Bedrohung stehen bleibt, anstatt zu fliehen, obwohl der Himmel gerade wie ein tosendes Meer über ihm*ihr zusammenbricht …

Es ist schön, wenn jemand  etwas wie zum ersten Mal berührt, wenn jemand Selbstinteresse und persönliche Überzeugungen überwindet und sich in den Dienst für andere stellt oder wenn man sich gemeinsam in die Unsicherheit lehnt.
Am aller-allerschönsten jedoch ist es, wenn jemand an einem Ort in sich gelangt, wo er die tiefste feinste Regung seines*ihres Herzens findet und nicht mehr davon abweicht, komme, was da wolle …

It seems to me that beauty already has forms of increase, at least subjectively seen. Not so beautiful is how democracy is taken back and replaced by dictatorship, by laws being arbitrarily established or abolished, judiciary and media are brought into line and leading positions in institutions are occupied by party followers …

It is a little bit more beautiful when someone fulfills his duty and does what he*she thinks is right. I find it even more beautiful when someone follows his vocation and lives it. Or when someone stops in moments of threat instead of fleeing, even though the sky is collapsing like a raging sea above him*her …

It is beautiful when someone touches something as if for the first time, when someone overcomes self-interest and personal convictions and puts themselves in service to others, or when you lean into uncertainty together.
Most-very-beautiful, however, is when someone reaches a place within themselves where they find the deepest subtlest movements of their*heart and no longer deviate from them, come what may …

IL GRANDE IMPRESARIO

Ich würde ja die Geschichte der Menschen nicht unbedingt als Tragödie bezeichnen. Gut, ja, wir wurden aus dem Paradies geschleudert und haben uns seither nicht sehr überzeugend geschlagen, aber was soll man denn erwarten angesichts der fürchterlichen Trennung und ohne Plan?

Wir heulen rum, weil uns ein Virus den Spiegel vorhält oder brüllen rum und meinen im Recht zu sein, haben aber in Wahrheit keinen Tau. Angesichts des seltsamen Stückes, welches wir inszenieren, könnte man durchaus auch von einer Komödie sprechen …

Jenseits von Tragödie oder Komödie hat die menschliche Reise etwas sehr Faszinierendes: Sobald wir den verzerrenden Einflüsterungen des großen Impresarios zwischen unseren Ohren keinen Glauben schenken, wird es still … und das Paradies öffnet wieder seine Pforten …

I wouldn’t necessarily call the history of mankind a tragedy. Well, yes, we were hurled out of paradise and have not done very convincingly since then, but what should one expect in view of the terrible separation and without a plan?

We howl around because a virus holds a mirror up to us or yell around and think we’re right, but in truth we have no idea. In view of the strange play we are staging, one could well speak as well of a comedy …

Beyond tragedy or comedy, there is something very fascinating about the human journey: As soon as we do not believe the distorting whispers of the great impresario between our ears, it becomes silent … and paradise opens its gates again …

RADAR LOVE

Ich lebte mal vor langer Zeit mit einer Katze. Sie ging immer abends mit mir spazieren. Nach einer Weile konnte sie nicht mehr, wartete am Wegesrand, bis ich wieder vorbei kam und wir gingen zusammen nach Hause. Eines Abends ging ich einen anderen Weg zurück, ich dachte, sie würde schon allein kommen, aber sie saß am Morgen immer noch da, wo wir uns getrennt hatten und wartete …

Einmal hatte ich eine Zeit lang in den Northern Terretories in Australien gelebt. Ich zeltete am Strand. Früh morgens lag da auch ein Aborigines mit dem Kopf an einem Stein gelehnt, zwar mit geöffneten Augen, doch mit dem Blick durch das Traumland wandernd. Ich ging den ganzen Tag lang meinen Geschäften nach, als ich abends zurückkam, lag er immer noch genau so da. Das erinnerte mich an eine mir verlorengegangene Dimension …

Es ist entscheidend, worauf wir uns ausrichten. Es kommt auf unsere Loyalität an, darauf, unserer tiefsten, wesentlichen Verbindung zu vertrauen, als könnte das Radar unseres Herzens zu jeder Zeit das Geliebte orten, so fern es auch erscheinen mag, ob es sich zeigt oder nicht, koste es, was es wolle …

I once lived with a cat a long time ago. She always went for a walk with me in the evening. After a while she couldn’t anymore, waited at the wayside until I came by again and we went home together. One evening I went back another way, I thought she would come on her own, but she was still sitting in the morning where we had parted and waiting …

Once I had lived for a while in the Northern Terretories in Australia. I camped on the beach. Early in the morning, an Aboriginal man was also lying there with his head leaning against a rock, his eyes open, but his gaze wandering through dreamland. I went about my business all day long, and when I returned in the evening, he was still lying there just like that. It reminded me of a dimension that had been lost to me …

It is crucial what we align ourselves with. It depends on our loyalty, on trusting our deepest, essential connection, as if the radar of our heart could locate the beloved at any time, however distant it may seem, whether it shows itself or not, whatever the cost …

SPUREN VON FARBE / TRACES OF COLOR

Es ist völlig egal, was man malt, es geht um das wie aus welcher Quelle es kommt. Malt man aus dem Verstand, spricht es einen anderen Verstand an, malt man wild und animalisch, spricht es diesen Aspekt in jemand an, malt man gefühlvoll kommuniziert man auf dieser Ebene, malt man aus der tiefst möglichen Quelle berührt DAS den*die Betrachter*in …

Man kann sich nicht selber austricksen beim Malen, man spürt sofort, wenn der Verstand übernimmt und wann das Sein. Der Verstand hat Angst und will es schnell hinter sich bringen, will so schnell wie möglich zum Ergebnis. Das Sein genießt den Raum, spürt sich hinein, dehnt sich darin aus, berührt den Saum der Wirklichkeit …

Wenn man ein gewöhnliches Leben führt, ist es schwer, beim Malen Außergewöhnliches zu erreichen. Es braucht auch im Leben das Ungewöhnliche: Staunen, Aus-dem-Häuschen-sein, kleine Wunder zwischendurch. Dann zieht der Pinsel ganz von selbst eine Spur wie eine Schar Zugvögel, die über den Himmel streichen …

It doesn’t matter what you paint, it’s about what source it comes from. If you paint from the mind, it speaks to another mind, if you paint wild and animalistic, it speaks to this aspect in someone, if you paint emotionally, you communicate on this level, if you paint from the deepest possible source, THAT touches the viewer …

You can not trick yourself when painting, you feel immediately when the mind takes over and when the being. The mind is afraid and wants to get it over with fast, wants as quickly as possible to the result. Being enjoys the space, feels itself in it, expands in it, touches the hem of reality …

If one leads an ordinary life, it is difficult to achieve the extraordinary in painting. It takes the unusual also in life: Astonishment, to be all excited, experiencing small miracles in between. Then the brush draws a trail all by itself like a flock of migratory birds skimming across the sky …

CORONA – EINE KIRCHE AUS ANGST UND HOFFNUNG / CORONA – A CHURCH OF FEAR AND HOPE

Kein Zweifel, wir sind von einer Pandemie bedroht. Damit wird klar, dass uns der Tod am Rande dieser Lebensspanne erwartet. Vorher konnte man das verdrängen, jetzt nicht mehr so gut. Das Rendezvous mit dem Tod ist fix, mit oder ohne Covid …

Der konditionierte Verstand, das Ego besteht aus Angst und Hoffnung. Das ist im Grunde die einzige Bewegung, die er kennt. Angst und Hoffnung sind dasselbe, sie bewegen sich in Wahrheit nicht über sich selbst hinaus, bleiben miteinander in dumpfen Kreisen …

Eine unreflektierte Gesellschaft – die zu einem hohen Prozentsatz aus kollektiven konditionierten Gedankenmustern besteht – errichtet eine Kirche aus Angst und Hoffnung mit rationalen Fakten und Zahlen als neuem Glauben und Wehe dem, der sich nicht der neuen Kirche beugt …

Es ist wichtig, die Gefahr nicht zu verleugnen und sich ihr angemessen und besonnen zu stellen. Das befreiende Potenzial allerdings, welches die Krise als Geschenk bereithält, ist gleichzeitig die Schönheit der menschlichen Reise: wenn sich im Angesicht der Bedrohung die Samen der Erneuerung in den Herzen regen und über Angst und Hoffnung hinauswachsen …

There is no doubt that we are threatened by a pandemic. Thus it becomes clear that death awaits us at the edge of this life span. Before, it was possible to suppress it, now not so well. The rendezvous with death is fixed, with or without Covid …

The conditioned mind, the ego consists of fear and hope. This is basically the only movement it knows. Fear and hope are the same, in truth they do not move beyond themselves, remain with each other in dull circles …

An unreflective society – which consists to a high percentage of collective conditioned thought patterns – builds a church of fear and hope with rational facts and figures as the new faith and woe to him*her who does not bow to the new church …

It is important not to deny the danger and to face it appropriately and prudently. However, the liberating potential that the crisis holds as a gift is at the same time the beauty of the human journey: when, in the face of threat, the seeds of renewal stir the heart and grow beyond fear and hope …