LEBENSZEICHEN / SIGNS OF LIFE

Lebenszeichen sind radikales Auftauchen aus dem Sumpf des Traums vom perfekten Leben. Der perfekte Traum ist eine kollektive Vorstellung, die einem antreibt, es schaffen zu müssen, die das, was ist, vergleicht mit einem idealen Trugbild und einem inmitten von Wundern unzufrieden zurücklässt. Es gilt aufzutauchen in die Wirklichkeit und eine Spur zu hinterlassen, ein Lebenszeichen wie ein Gang Tag, der sagt: Ich bin hier …

Der perfekte Traum ist sehr trickreich, es braucht Wachheit und Standfestigkeit, um auszubrechen. Als würde man einen radikalen Satz an die Wand sprühen und dann nicht zum Radieren anfangen, sondern dazu stehen. Es gilt, die Freiheit im Unperfekten auszuhalten und den Angeboten der verführerischen mentalen Zungen ein klares f*ck you entgegen zu halten …

Wenn man sieht, dass sämtliche Versprechungen des Verstandes wertlos sind, fallen dessen Fesseln. Also raus aus der Kiste der Meinungen und Vorstellungen über sich selbst. Ein kleines Tänzchen vielleicht außerhalb des Griffs der falschen Träume außerhalb der ‚Normalität‘?  …

Signs of life are radical emergence from the swamp of the dream of a perfect life. The perfect dream is a collective imagination that drives you to succeed, that compares what is with an ideal mirage and leaves you dissatisfied in the midst of miracles. It is necessary to emerge into reality and leave a trace, a sign of life like a gang tag that says: I am here …

The perfect dream is very tricky, it takes alertness and steadfastness to break out. Like spraying a radical sentence on the wall and then not starting to erase, but standing by it. It is necessary to endure the freedom in the imperfect and to bang a clear f*ck you against the offers of the seductive mental tongues …

When you see that all the promises of the mind are worthless, its shackles fall. So get out of the box of opinions and ideas about yourself. A little dance perhaps outside the grip of false dreams outside ’normality‘?    …

KUNST IST SPIEL MIT DER WELT / ART IS PLAYING WITH THE WORLD

In der Kunst geht es darum, die Welt nicht in Sinn- und Nutzbezügen zu sehen, sondern mit ihr zu spielen. Es empfiehlt sich, das Spiel so zu erweitern, dass wir auch die Dinge, die uns das Leben schwer zu machen scheinen,  mitspielen lassen …

Das Spiel überwindet die Trennung. Darin heilt etwas und wird ganz. In diesem Tun kommt der*die Künstler*in sich selbst immer näher. Das intime, unschuldige, wirkliche Selbst zeigt sich unter der Kruste mentaler Schutzmechanismen, weil es dem Ruf des Spiels nicht widerstehen kann …

Auch wenn mit dem Nebel schwere Gedanken ins Land ziehen, selbst wenn die alte Wunde aufblüht und gerade wenn das eigene Leben weit davon entfernt ist, perfekt zu sein, beendet radikales Erlauben dessen, was ist, den Kampf um den perfekten Traum, dessen falsche Versprechen uns schwach und unglücklich machen und öffnet das authentische Spiel …

Art is not about seeing the world in terms of meaning and profit, but about playing with it. It is advisable to extend the game in such a way that we also let the things that seem to make life difficult for us play along …

Play overcomes separation. In it something heals and becomes whole. In this doing the artist comes closer and closer to himself. The intimate, innocent, real self shows itself under the crust of mental protective mechanisms, because it cannot resist the call of the game …

Even when heavy thoughts come with the fog, even when the old wound blossoms and just when one’s life is far from perfect, radical allowing of what is ends the struggle for the perfect dream, whose false promises make us weak and unhappy, and opens the authentic play …

FOR NO REASON

Ohne Grund – nur das leise Knistern des Seins.
Ohne Bedeutung – nur entkoppelt zu wandern über sanft glühenden Farben.
Ohne Ziel – nur in die immer heller werdende Tiefe sinken …

Ohne Wollen – nur außer Reichweite der lärmenden Geister zu sein.
Ohne Anspruch – nur zwischen den Worten zu hocken.
Ohne Zögern – nur umfangen von Stille wie von Frauenhaar.
Ohne Träumen – nur dem Atem der Wunde zu lauschen …

Ohne Glauben – nur das Beben der transparenten Herbstblätter im Wald.
Ohne Wünschen – nur so lang, wie der Schrei des Bussards vom Sturm verweht wird.
Ohne Anstrengung – nur man selbst sein zu dürfen …

Without reason – only the quiet sizzling melody of being.
Without meaning – only to wander decoupled over softly glowing colors.
Without aim – only to sink into the ever brighter depths …

Without wanting – only to be out of reach of the noisy ghosts.
Without claim – only to squat between the words.
Without hesitation – only to be embraced by silence as by women’s hair.
Without dreaming – only to listen to the breath of the wound …

Without believing – only the trembling of transparent autumn leaves in the forest.
Without wishing – only as long as the cry of a buzzard is blown away by the storm.
Without effort – only to be allowed to be oneself …

DIE GLUT DER ANWESENHEIT / THE GLOW OF PRESENCE

Egal, was man gerade macht, es gibt die Möglichkeit, dabei wesenhaft anwesend zu sein. Laut einer Studie der Harvard University zum Thema Achtsamkeit und was einem glücklich macht, ist es gar nicht so ausschlaggebend WAS man tut, sondern wie präsent man ist mit dem, was ist …

Der konditionierte Verstand – der Meister der Trennung – hat es nicht so mit dem Vertrauen in das Leben. Er findet sehr bald etwas, das anders sein sollte, als es ist. Er liebt es, in mentale Konstrukte zu verführen, er baut Vorstellungen und Geschichten so schnell und abwechslungsreich wie ein begnadeter Bühnenarchitekt …

Um sich selbst präsent in den Tätigkeiten zu finden, anzukommen in den Ereignissen, sich in den Dingen zu begegnen, muss man zur Quelle der mentalen Geschichten auf Ground Zero landen. Voraussetzung dafür ist, dass alles so sein darf, wie es ist …

Nichts braucht anders zu sein. Man selbst braucht keiner Vorstellung, Geschichte oder Erinnerung zu entsprechen. Man braucht auf nichts zu warten, dass eventuell besser wäre als das, was ist. Nur das, was jetzt hier ist, zählt, ohne doppelten Boden und ohne Hintertür …

Jedes Mal, wenn man ohne mentale Krücken geht, findet eine kleine Befreiung statt. Es ist, als würde man ein Streichholz im Nebel anzünden. Als würde das, was ist, in den Raum der Kunst gestellt. Als würde die Pracht der Oktobersonne auf der Haut der Dinge glühen …

No matter what you are doing, there is the possibility to be essentially present. According to a Harvard University study on mindfulness and what makes you happy, it’s not WHAT you do that matters, but how present you are with what is …

The conditioned mind – the master of separation – is not so good at trusting life. He very soon finds something that should be different than it is. He loves to seduce into mental constructs, he builds imaginations and stories as fast and varied as a gifted stage architect …

To find oneself present in the activities, to arrive in the events, to meet oneself in the things, one must land to the source of the mental stories at ground zero. The prerequisite for this is that everything is allowed to be as it is …

Nothing needs to be different. One need not conform to any idea, story or memory. One does not need to wait for anything that could possibly be better than what is. Only what is here now counts, without double bottom and without back door …

Every time you walk without mental crutches, a small liberation takes place. It’s like lighting a match in the fog. As if what is, is placed in the space of art. As if the splendor of the October sun would glow on the skin of things …

DEM HIMMEL SO NAH 4/ SO CLOSE TO HEAVEN 4

Manchmal fühlt es sich an, als würde man durch einen Shitstorm waten, als würden gezielt Steine auf einem geworfen, aus schierer Boshaftigkeit, als hätte sich alles gegen einen verschworen. Man könnte sich ja geschlagen geben, aber man kann sich genauso gut auch fluchend und drohend dem Sturm stellen …

Manchmal gibt es kaum etwas Erfüllenderes als zu sein, wie man ist, auch wenn das so gar nicht korrekt ist. Die planende Vorstellung davon, wer und wie man sein soll, trifft auf die ko(s)mische Performance der eigenen Natur und ist vom Glanz dessen imperfekter Perfektion augenblicklich entwaffnet …

Jenseits von richtig oder falsch ist die Wirklichkeit zu finden und nichts außer ihr kann einen jemals erfüllen. Jenseits von gut und böse rotiert ein etwas angeschlagener Planet auf seiner Bahn. Jenseits von Licht und Dunkel geht man auf dem Strom von Gehölz, alten Blättern, Nadeln und Farben auf feuchtem Herbstwegen, als würde man mit alten Freunden wandern …

Sometimes it feels as if you’re wading through a shitstorm, as if stones are being thrown at you deliberately, out of sheer spite, as if everything has conspired against you. You could admit defeat, but you might as well face the storm cursing and threatening….

Sometimes there is hardly anything more fulfilling than to be as one is, even if that is not at all correct. The planning idea of who and how one should be meets the co(s)mical performance of one’s own nature and is instantly disarmed by the glamor of its imperfect perfection …

Beyond right or wrong, reality is to be found and nothing but it can ever fulfill one. Beyond good and evil, a somewhat battered planet rotates in its orbit. Beyond light and dark, one walks on the stream of copse, old leaves, needles and colors on wet autumn paths as if hiking with old friends …

VERSCHWÖRUNGSTHEORIE / CONSPIRACY THEORY

Sollte es einem nicht stutzig machen, warum IMMER Gedanken da sind? Warum darf da keine Lücke entstehen? Selbst wenn man schon sehr erschöpft ist, kommentiert der Verstand irgendetwas, selbst die Tatsache, dass diese Kommentare nervig und anstrengend sind, wird verschleiert …

Und selbst wenn man mal zufällig still wird, wirft der Verstand ein Stöckchen in die Büsche und es geht wieder los und fühlt sich sehr wichtig an. Was wird denn da um jeden Preis verhindert? Fällt es noch immer nicht auf, warum man immer zu kurz denkt und dann sehr bald unsicher oder gar ängstlich wird? Der Verstand denkt Sachen niemals wirklich zu Ende, denn auch das würde enttarnen …

Und warum sind wir so bemüht, alles richtig zu machen, was würde passieren, wenn wir es falsch machen? Was wird da gehütet? Ist das alles Zufall? Ich denke nicht! Gedankenkontrolle? Sind das Programmierungen einer höher entwickelten Spezies? Vom Planeten Zorg? Illuminati? Oder wirken die Mikrochips von Bill Gates bereits? Oder vielleicht müssen wir einfach nur unsere Unschuld erkennen, die darin besteht, dass wir uns die Gedanken nicht aussuchen können …

Shouldn’t it make you wonder why there are ALWAYS thoughts? Why can’t there be a gap? Even if one is already very exhausted, the mind doesn’t stop commenting, even the fact that these comments are annoying and exhausting is veiled …

And even if you happen to get quiet, the mind throws a stick in the bushes and it starts again and feels very important. What is prevented there at any price? Is it still not noticeable why one always thinks too briefly and then becomes uncertain very soon or even anxious? The mind never really thinks things through to the end, because that would also unmask …

And why are we so anxious to do everything right, what would happen if we did it wrong? What is being guarded? Is it all by chance? I think not! Mind control? Is this programming from a more advanced species? From the planet Zorg? Illuminati? Or do the microchips of Bill Gates already work? Or maybe we just need to realize our innocence, which is that we can’t choose our thoughts

VON MINOTAUREN UND GEDANKENWASSER / OF MINOTAURS AND THE WATER OF THOUGHTS

Der Verstand weiß nichts von Freiheit, er stampft wie ein blinder Minotaurus im Labyrinth, wenn es um die wirklich wichtigen Dinge geht. Er versteht nichts von der Liebesgeschichte zwischen kleinem und großen Ich …

Es ist schon ein schräger Moment, wenn man als Künstler entdeckt, dass das ja alles von selbst läuft. Man braucht sich keine Sorgen machen, es kann gar nicht schiefgehen, wo sollte es denn auch hingehen?

Einfach auftauchen, aus dem Gedankenwasser und einfach da sein. Es gibt nichts Besseres und nichts Wichtigeres zu tun. Wirklich nichts, niemals …

The mind knows nothing of freedom, it stomps like a blind minotaur in the labyrinth when it comes to the really important things. It doesn’t understand anything about the love story between the small and the big I …

It’s a weird moment when you discover as an artist that it’s all going on by itself. You don’t have to worry, it can’t go wrong at all, where could it go?

Just emerge, out of the water of thoughts and just be there. There is nothing better and nothing more important to do. Really nothing, never …

A STAR IS BORN

‚Im Leben geht es vor allem darum, dass man bei Windstärke eins nicht gleich umfällt. Um viel mehr geht es nicht.‘
Janosch

Wir sind dazu gemacht, um zu blühen. Die äußeren Umstände scheinen sich jedoch immer wieder dagegen zu entscheiden. Wir werden immer wieder ignoriert, angefeindet oder sonst irgendwie vom Leben ausgebremst …

Von klein auf haben wir Wege gelernt, wie wir damit umgehen. Manche kämpfen, andere stellen sich tot oder fliehen. Voll spannend ist allerdings eine neue Variante, die die automatisierten Reaktionsmuster verlässt und einen bewussten Weg einschlägt …

Bleibt man anwesend und erlaubt sanft und freundlich was gerade im Inneren abgeht, entdeckt man die Möglichkeit dennoch zu blühen. Der Mut, dem Wind standzuhalten, wird mit der Blüte belohnt, die sich trotz aller Umstände erfüllen will, koste es, was es wolle …

‚In life, the main thing is that you don’t fall over right away at wind force one. It’s not about much else.‘
Janosch

We are made to bloom. However, external circumstances always seem to decide against it. We are repeatedly ignored, antagonized, or otherwise thwarted by life …

From an early age, we have learned ways to deal with this. Some fight, others play dead or flee. Full of excitement, however, is a new variation that leaves the automated reaction patterns and takes a conscious path …

If you stay present and allow gently and kindly what is going on inside, you discover the possibility to bloom nevertheless. The courage to withstand the wind is rewarded with the blossom that wants to fulfill itself despite all circumstances, no matter what the cost …

WENN DER HUT BRENNT / WHEN THE HAT IS ON FIRE

Die menschliche Ausgangssituation ist ja schon vertrackt: Einst sahen wir die Möglichkeit, aus der Einheit in eine individuelle, unabhängige einzelne Persönlichkeit zu mutieren. Da war scheinbar etwas Besseres zu erwarten als das Gewohnte. Abenteuerlustig wie wir sind, haben wir das sofort in Anspruch genommen …

Nach einer Weile vergaßen wir sogar, woher wir kamen, obwohl sicher Einzelne bemerkten, dass sie den Weg zurück nicht mehr fanden und sich auf die Suche machten.
Diejenigen, die sich fast nicht mehr erinnerten, richteten sich ihr Leben in der abgetrennten Persönlichkeit so gemütlich ein, wie sie konnten, freilich für den Preis auch sich selbst verlassen zu haben …

Die Verflachung echten Erlebens, die große Abwesenheit, das Leid der vielen, die meinen nicht genug zu sein, treibt manche an, auf die Suche zu gehen. Dabei geht es gar nicht um ein verklärtes verlorenes Paradies, es geht  um den Schmerz der fehlenden Verbindung, nicht mehr erfrischt zu sein vom Wasser als einem lebendigen Wesen, die Stimme der Ahnen nicht mehr zu hören, in einer Welt zu leben zu müssen, die stumm und taub geschaltet wurde, um sie besser konsumieren zu können …

Also geht die individuelle Persönlichkeit weiter und weiß, sie muss schmelzen, zurück in die Arme der Gestirne, aus der Wunde in die Würde schmelzen. Schmelzen wie das Eis in den Herzen …

The human starting situation is already tricky: Once we saw the possibility to mutate from the unity into an individual, independent single personality. Apparently, something better than the usual was to be expected. Adventurous as we are, we immediately claimed it …

After a while, we even forgot where we came from, although certainly individuals noticed that they could not find their way back and started searching.
Those who almost didn’t remember, arranged their life in the separated personality as comfortably as they could, admittedly for the price of having also left themselves …

The flattening of real experience, the great absence, the suffering of the many who think they are not enough, drives some to go in search. It is not at all about a transfigured lost paradise, it is about the pain of the missing connection, of no longer being refreshed by the water as a living being, of no longer hearing the voice of the ancestors, of having to live in a world that has been muted and deafened in order to better consume it …

So the individual personality goes on knowing it must melt, back into the arms of the stars, melting from the wound into dignity. Melt like the ice in the hearts …

DURCHBRUCH / BREAK THROUGH

Der menschliche Körper ist schon ein Phänomen. Allein das autonome Nervensystem! Meistens bemerkt man es gar nicht, all die Kommunikation und Balance, die da ständig aufrecht erhalten wird. Ganz von selbst. Nur wenn wir nervös werden, merken wir es dann vibrieren all die kleinen Enden. Oder gar, wenn eine Bedrohung auftaucht! Dann sind sie regelrecht alarmiert und nicht mehr zu übersehen …

Wenn das Nervensystem die Bedrohung wittert, stellt es die Haare auf und langsam wird es auch für die Persönlichkeit ungemütlich. Man greift auf gewisse ablenkende oder betäubende Maßnahmen zurück, während das Nervensystem die Weichen für Angriffs, Flucht oder Immobilitätsmechanismen stellt …

Der Verstand versucht die Lage zu stabilisieren und zu kontrollieren, durchforstet die Datenbank nach vergangenen Strategien – die nur leider kein Leben mehr haben – was alles noch anstrengender macht und insgeheim weiß man auch, dass man sich darauf nicht verlassen kann. Auch das passiert von selbst wie ein seit langen eingespieltes Getriebe …

Erst wenn die Persönlichkeit erwacht und sieht, was geschieht, gerät der Vorgang ins Stocken. Entscheidet sich die Persönlichkeit dafür trotz Bedrohung nicht mehr die alten Muster zu bedienen, passiert das Unerwartete, die Persönlichkeit bricht aus und muss nichts mehr kontrollieren, sondern agiert wie von selbst in Verbundenheit …

Solange man in der Komfortzone bleibt, wird zwar das Nervensystem nicht gefordert und somit das Unangenehme vermieden, doch die moderaten, automatischen Abläufe machen mit der Zeit unlebendig. Kein Vergleich zu den frischen, fließenden, federnden Bewegungen nach dem Durchbruch …

The human body is a phenomenon. The autonomic nervous system alone! Most of the time you don’t even notice it, all the communication and balance that is constantly maintained there. All by itself. Only when we get nervous do we notice it, then all the little ends vibrate. Or even when a threat appears! Then they are downright alarmed and can no longer be overlooked …

When the nervous system smells the threat, it becomes uncomfortable even for the personality. One resorts to certain distracting or numbing measures while the nervous system sets the course for attack, flight or immobility mechanisms …

The mind tries to stabilize and control the situation, searches the database for past strategies – which unfortunately have no life anymore – which makes everything even more exhausting and secretly you also know that you can’t rely on it. This also happens on its own like a long-rehearsed gearing mechanism …

Only when the personality awakes and sees what is happening, the process comes to a standstill. If the personality decides to no longer use the old patterns despite the threat, the unexpected happens, the personality breaks out and no longer has to control anything, but acts in connectedness by itself …

As long as one remains in the comfort zone, the nervous system is not challenged and thus the unpleasant is avoided, but the moderate, automatic processes make one unalive over time. No comparison to the fresh, flowing, springy movements after the breakthrough …