JEMAND / SOMEONE

Künstler haben so ein Ding mit Schönheit. Auch so ein Spiel damit. Ich lasse ich mich ja voll gern von Schönheit überraschen. Und sie weiß das. Immer wieder, wenn ich gar nicht damit rechne, BOUM, taucht sie plötzlich alles in ihren Zauber …

Und ich, wie erwartet, bin voll entwaffnet und beschenkt. Sie hat mich wieder erwischt. Schönheit lässt sich auch immer was neues einfallen. Das ist auch so ein Trick von ihr: Sie zeigt sich in Bereichen, die ich noch gar nicht mit ihr in Verbindung gebracht hatte …

Wie gerade eben: Die Tatsache, dass man jemand ist, haut mich gerade um, dass man eine Person ist, mit allen Prägungen und Neigungen, Wünschen und allem. Jedes Detail davon macht eine einzigartige Person aus …

Der Verstand könnte die Perfektion und Kunst davon nicht sehen, er würde sich so vieles anders wünschen. Schönheit allerdings zeigt die Dinge jenseits von richtig oder falsch in ihrem bloßem So-sein. ZACK und wieder hat sie mich voll erwischt: ‚Mann, das ist so wunderschön!‘

Artists have a thing with beauty. Also a game with it. I like to be surprised by beauty. And she knows that. Again and again, when I don’t expect it at all, BOUM, she suddenly immerses everything in her magic …

And I, as expected, am fully disarmed and gifted. She got me again. Beauty always comes up with something new, too. This is also one of her tricks: she shows herself in areas that I had not yet associated with her …

Like just now: The fact that you are someone just blows my mind, that you are a person, with all the imprints and inclinations, desires and everything. Every detail of it makes a unique person …

The mind could not see the perfection and art of it, it would wish so much different. Beauty, however, shows things beyond right or wrong in their mere beingness. ZACK and again she got me full on: ‚Man, this is so beautiful!‘

HOME IS, WHERE THE HEART IS

Menschen bewegen sich meist wie durch einen Wald an Konzepten, Meinungen, Ideen, welche die tatsächliche Umgebung fast völlig überlagern. Diese Vorstellungen – im wahrsten Sinn des Wortes – sind fiktiv und rastlos. Sie verhindern ein Gefühl von wirklich zu Hause zu sein …

Man kann die Konzepte nicht loswerden, wenn sie einem jedoch zunehmend weniger überzeugend und zwingend erscheinen wird mehr und mehr der eigentliche Hintergrund deutlich: Das einfache So-Sein der Dinge, der Diamantenrahmen, der die Ereignisse umgibt und hält …

Die mentale Welt taucht zwar auch immer wieder im Strom der Ereignisse auf, ist jedoch kein Problem mehr, sie verliert sogar ihren entfremdeten, trockenen Beigeschmack, weil sie ihren Platz in dem einfachen Grund der Dinge gefunden hat. Das vertraute Gefühl der Intimität enthüllt das eigentliche zu Hause in der Sekunde …

Wie so oft gilt auch hier: Wohin man seine Aufmerksamkeit richtet, das wird lebendig.
Man muss sich dem Zwang der Konzepte nicht ergeben, muss seine angestammte Wohnstätte nicht verlassen. Home is, where the heart is …

People usually move as if through a forest of concepts, opinions, ideas, which almost completely overlay the actual environment. These imaginations are fictitious and restless. They prevent a feeling of really being at home …

You can’t get rid of the concepts, but when they seem to you increasingly less convincing and compelling, more and more the real background becomes clear: the simple being of things, the diamond frame that surrounds and holds the events …

The mental world also appears again and again in the stream of events, but it is no longer a problem, it even loses its alienated, dry flavor, because it has found its place in the simple ground of things. The familiar feeling of intimacy reveals the real home in the second …

As is so often the case: Where you put your attention, that comes alive.
One does not have to surrender to the compulsion of concepts, does not have to leave one’s ancestral dwelling place. Home is, where the heart is …

SCHLAFEN, TRÄUMEN, WACHEN / SLEEP, DREAM, WAKE

Laut indischer Mystik – etwas frei interpretiert – erleben Menschen drei Zustände: schlafen, träumen und wachen und keiner der drei ist real. Leben feiert sich selbst in unzähligen Formen. Das Tor in die eigene Welt ist das Ich. Wenn man das Ich nicht berührt und somit nicht in die eigene Welt der Wünsche und Bedürfnisse geht, bleibt das Unbenennbare mit den vielen Namen übrig …

Wenn der Wachzustand also nicht nur der eigene ist, dann ist er auch der von Licht und Frühling, von Insekten und Geräuschen, von Düften und Erinnerungen, von Wärme und Planeten, von Dunkelheit und Gnade. Es schwingt alles gemeinsam im selben wachen, schlafen und träumen erst durch das Tor des Ich passiert die Trennung …

Wobei die Welt des Ich an sich sehr fein ist, voll von Möglichkeiten, sich zu erleben. Wenn Sie allerdings ohne Verbundenheit zur anderen Seite des Tores ist, wenn sie reiner Selbstzweck bleibt, ist Leid vorprogrammiert. Das Tor zur Welt vor dem Ich – vor Sprache und Verstehen – ist immer offen und immer jetzt hier verborgen in offener Sicht. Besucher*innen sind stets willkommen zu bleiben, so lange sie wollen …

According to Indian mysticism – interpreted somewhat loosely – humans experience three states: sleeping, dreaming and waking, and none of the three is real. Life celebrates itself in myriad forms. The gateway into one’s world is the I. If one does not touch the I and thus does not go into one’s own world of desires and needs, what remains is the unnameable with the many names …

So the waking state is not only one’s own, it is also that of light and spring, of insects and sounds, of scents and memories, of warmth and planets, of darkness and grace. Everything vibrates together in the same waking, sleeping and dreaming only through the gate of the I the separation happens …

Whereby the world of the I is very fine in itself, full of possibilities to experience itself. But if it is without connection to the other side of the gate, if it remains pure end in itself, suffering is preprogrammed. The gate to the world before the I – before language and understanding – is always open and always now here hidden in open view. Visitors are always welcome to stay as long as they want …

DEATH ON A PALE HORSE

Painting after William Blake. Ok, ja, schon klar, William hatte es besser hingekriegt, mit den Farben und so. Er hätte wohl auch nicht eine Hand mit sechs Fingern gemalt. Ich versuche es ja richtig zu machen. Aber dann fangt der Raum an zu pulsieren wie nur was der Beat setzt ein und ich kann es fast hören: ‚Komm schon, Briant! Feige?‘ …

Ich kann also nichts dafür, bin unschuldig, obwohl ich hoffe, es gibt keine Hölle für Maler, die es einfach vermurkst haben. Dann müsste ich mir wohl ein paar unangenehme Fragen stellen lassen, von höheren Orten. Man soll ja nicht so viel Farben verwenden und alles und auch nicht so scheiß-mich-nix mischen …

Aber: Schon nach dem ersten Impuls – den man zugegebenermaßen ins Blaue setzt – öffnet sich ein Feld von Möglichkeiten, mit dem man nicht gerechnet hat. Und das soll man ungenutzt lassen, den ganzen Gral verfallen lassen? Oder nicht doch besser voll reinreiten, ohne auf Verstärkung zu warten? Wenn ich dem Malerschutzpatron (wer auch immer das ist) einen Preis für unzüchtiges Verhalten zollen muss, dann ist es eben so. Auf meinem Malergrabstein soll mal stehen: ‚Mann, das war es wert!‘

Painting after William Blake. Okay, yeah, I get it, William had done better, with the colors and stuff. He probably wouldn’t have painted a hand with six fingers. I’m trying to do it right. But then the room starts pulsating like nothing else the beat sets in and I can almost hear it: ‚Come on, Briant! Coward?‘ …

So I can’t help it, I’m innocent, though I hope there’s no hell for painters who just screwed up. Then I’d probably have to have some unpleasant questions asked of me, from higher places. After all, you’re not supposed to use so many colors and mix them happy-go-lucky …

But: Already after the first impulse – which one admittedly puts into the blue – a field of possibilities opens, which one did not expect. And should you let this go unused, let the whole grail decay? Or is it not better to ride into it without waiting for reinforcements? If I have to pay the painter patron (whoever that is) a price for lewd behavior, then so be it. On my painter’s tombstone it should say: ‚Man, it was worth it!

DON’T PLAY BY THE RULES

Das pure Ich – die Essenz des Menschen – lebt verschüttet unter einer Menge Zivilisationsmüll. Etwas in uns pflügt starre Linien in die Tage und Nächte, ist hungrig nach Anerkennung  und verliert sich in Zielen und Ergebnissen. Doch die Ahnung von dem Puren bleibt, vergeht wohl nie, ihr Duft dringt selbst durch das dichteste Vergessen …

Für diejenigen, die sich ein Herz fassen, es auszugraben, es freizulegen, sind diese Zeilen. Der Blick der Schatzgräber*in ist geduldig, wartet die lauten Wellen ab. Bis sich das Delikateste zeigt, die sanfteste, kleinste intimste Erinnerung an sich selbst spürbar wird …

Die Gesichtszüge entspannen sich und man findet Eingang. Wie in einer Parallelwelt spielen sich hier dieselben Ereignisse anders ab, magischer, fragloser, weicher, verspielter, intimer, freudvoller. Handlungen wie Worte öffnen neue Räume für sich und andere …

The pure I – the essence of man – lives buried under a lot of civilization garbage. Something in us plows rigid lines into the days and nights, is hungry for recognition and loses itself in goals and results. But the inkling of the pure remains, probably never fades, its fragrance penetrates even through the densest oblivion …

For those who take heart to dig it out, to uncover it, these lines are written. The gaze of the treasure digger is patient, ignores the loud waves. Until the most delicate reveals itself, the gentlest, smallest intimate nuance of oneself becomes perceptible …

The facial features relax and one finds entrance. As if in a parallel world, the same events play out differently here, more magical, more unquestioning, softer, more playful, more intimate, more joyful. Actions like words open new spaces for oneself and others …

DAS ROSA IN DEN WOLKEN / THE PINK IN THE CLOUDS

Eigentlich schreib ich ja meistens dasselbe: Über die Sucht des modernen Menschen am Konzeptuellen, der sich lieber an Überlegungen klammert, als loszulassen und in das Mysterium zu tauchen. Solange man bloß am Ego hängt, zieht man seine*ihre Bahnen nur an der Oberfläche der Existenz …

Der Mensch, der im Verstand lebt, will immer etwas und das verwehrt ihm den Einlass und trocknet ihn aus. Erst in der Bedingungslosigkeit gelangt man in die Tiefen jedes Bereiches wie Begegnung, Kunst, Sexualität, Berufung oder was auch immer, die sich dem*derjenigen immer weiter öffnen, der*die sich unvorbereitet nähert …

Entspannte Intimität stellt sich ein, das pure ‚Ich‘ wird spürbar und man wundert sich, wofür man das Kostbarste eingetauscht hat? In den magischen Feldern jenseits der Gedankenfestung ist man selbst wie geistige Erde, aus der die Dinge wachsen. Die Welt ist nicht bloß Mittel zum Zweck, zieht nicht unbemerkt an dir vorbei, während du das Rosa von den Wolken leckst …

Actually, I usually write the same thing: about the modern man’s addiction to the conceptual, who prefers to cling to considerations rather than to let go and dive into the mystery. As long as one is merely attached to the ego, one draws his*her paths only on the surface of existence …

The person who lives in the mind always wants something and this denies him entry and dries him up. Only in the unconditionality one reaches the depths of each area such as encounter, art, sexuality, vocation or whatever, which open more and more to the one who approaches unprepared …

Relaxed intimacy sets in, the pure ‚I‘ becomes palpable and one wonders what one has traded the most precious for? In the magical fields beyond the fortress of thought, you yourself are like spiritual soil from which things grow. The world is not merely a means to an end, does not pass you by unnoticed while you lick the pink from the clouds …

DIE ZWEITE KOMPONENTE / THE SECOND COMPONENT

Um der rationalen Leblosigkeit zu entkommen, braucht es die zweite Komponente. Die erste Komponente, die Welt zu erleben, kommt zumindest in unserer westlichen Gesellschaft aus dem Verstand. Wir wissen, was gut für uns ist, individuell und kollektiv und sind bereit, das umzusetzen…

Etwas zu wissen oder zu verstehen bringt uns allerdings nicht in einen lebendigen Bezug. Erst wenn die 2. Komponente, die des Herzens dazu kommt, fängt an Saft ins Geschehen zu fließen. Wir sind keine abstrakten, konzeptionellen Wesen, sondern einem Wunder entstiegen. Selbst wenn wir immer komplizierter und komplexer zu denken in der Lage sind, hilft uns das im Wesentlichen nicht weiter …

Niemand wird vom Lesen der Speisekarte satt und niemand sieht die verkleideten Geschenke des Lebens im Nachdenken. Erst so etwas Einfaches und doch so Mächtiges wie spüren, mögen und staunen entfacht das Herz und das Glück …

To escape the rational lifelessness, the second component is needed. The first component, experiencing the world, comes from the mind, at least in our Western society. We know what is good for us, individually and collectively, and are willing to put that into practice….

Knowing or understanding something, however, does not bring us into a living relationship. Only when the 2nd component, that of the heart, is added, juice begins to flow into the event. We are not abstract, conceptual beings, but emerged from a miracle. Even if we are able to think more and more complicated and complex, this does not help us in essence …

No one gets full from reading the menu and no one sees the disguised gifts of life in thinking. Only something as simple and yet as powerful as sensing, liking and marveling ignites the heart and happiness …

DAS NEUE MITEINANDER / THE NEW TOGETHERNESS

‚Everybody always thinks he*she is right.‘

Sagmeister/Walsh

Die Welt ändert sich rasch, ob wir das wollen oder nicht. Es fällt mehr denn je auf, dass die Gesellschaft gespalten ist: rechts/links, konservativ/freigeistig, Sicherheit/Vertrauen, rational/intuitiv, Impfbefürworter/Impfgegner, etc. Da taucht eine Bedrohung auf z. B. Viren und man hat nichts besseres zu tun, als aufeinander loszugehen, die „Anderen“ abzuwerten oder ihnen Schuld zu geben …

Natürlich hat man selbst Neigungen, steht nicht neutral in der Mitte. Die wirkliche Befriedigung liegt allerdings nicht darin, recht zu haben gegen die Meinung eines anderen, sondern im Finden des Miteinander. Mit seiner*ihrer Meinung rechthaben zu wollen, verursacht Spaltung, wohingegen das Erkennen der Bedürfnisse des*der anderen zu Wertschätzung führt …

Selbstfürsorge spielt eine große Rolle, ist man in der Lage, selbst für die eigenen Bedürfnisse zu sorgen und erkennt man den eigenen Wert, wird man nicht so schnell bedroht von der Meinung anderer und kann besonnen agieren, kann dann auch erst den Wert und das Bedürfnis im anderen sehen und spürt die Freude am Miteinander …

The world is changing rapidly, whether we like it or not. It is more noticeable than ever that society is divided: right/left, conservative/liberal, security/trust, reason/intuition, vaccination supporters/opponents, etc. A threat appears, e.g. viruses, and people have nothing better to do than to attack each other, to devalue the „others“ or to blame them …

Of course one has inclinations oneself, does not stand neutrally in the middle. But the real satisfaction is not in being right against the opinion of another, but in finding togetherness. Wanting to be right with one’s opinion causes division, whereas recognizing the needs of the other leads to appreciation …

Self-care plays a big role, if one is able to take care of one’s own needs and recognizes one’s own value, one is not so quickly threatened by the opinion of others and can act prudently, can then also see the value and the need in the other and feels the joy of togetherness …

DER KUNSTTHERAPEUTISCHE IMPFSTOFF TEIL 2 / THE ART THERAPEUTIC VACCINE Part 2

Wie trockenes Laub die Stimme erhebt – wenn Regen und der Abend zu fallen beginnen – ist es eine gute Idee, Leben zu wertzuschätzen, egal in welcher Form es einem begegnet. Den Moment zu begrüßen wie eine*n Freund*in, bringt die Krone des Augenblicks zum Vorschein …

Wo Konditionierung und Normalität uns das Wesentliche vergessen macht und nur abschätzig auf Mangel zeigt, lässt uns die bedingungslose Würdigung dessen, was ist, den Diamantengrund der innewohnenden Stille erkennen …

Menschen, die Lebendigkeit in Fülle erfahren, verfügen auch über ein starkes Immunsystem, welches sie gegen Viren, Angstmacherei und falsche Sicherheitsversprechen schirmt, weil sie den Stoff, der allem zugrunde liegt, zu schätzen gelernt haben …

As dry leaves raise their voices – when rain and evening begin to fall – it is a good idea to appreciate life, no matter in what form it comes to you. Welcoming the moment like a friend brings out the crown of the instant …

Where conditioning and normality make us forget the essential and point only disparagingly to lack, unconditional appreciation of what is allows us to see the diamond ground of inherent stillness …

People who experience aliveness in abundance also have a strong immune system that shields them against viruses, fear-mongering and false promises of security, because they have learned to appreciate the substance that underlies everything …

KUNST / ART

‚The true artist helps the world by revealing mystic truths.‘
Bruce Nauman

Wenn man in den Konzepten des Verstandes lebt, ist es ungefähr so, als würde alles Leben schwimmen und man selbst steht am Ufer und überlegt, warum es doch keine gute Idee ist, nass zu werden. Wenn man jedoch einmal die Erfahrung gemacht hat, wie es sich anfühlt, ganz einzutauchen und sei es auch nur für eine Sekunde, kommt es einer Taufe gleich …

Und es geht darum, ganz einzutauchen, ohne Halteseile mit denen man sich ans Ufer bindet. Erst dann ist man wirklich Teil des Ganzen. Kunst taucht ganz ein.
Kunst war immer ein Mittel der Freiheit, eine Rolltreppe in das Mysterium, nichts kann einem so leer und so voll machen …

Kunst kann einem auf verschiedenen Ebenen ansprechen: Die Technik kann faszinieren, aber auch Gefühl, Kraft und Intellekt. Taucht der*die Künstler*in allerdings ganz ein – was nur mit seinem*ihrem purem ‚Ich‘ möglich ist – haut es einem das Heu herunter …

Er*Sie befindet sich im Abenteuer jenseits des Grenzlandes des Verstandes. Zwischen dem Moment, der gerade Vergangenheit wird und dem neuen Moment, der sich erst findet.
Auf Wegen forschend, an denen man sich selbst nicht mehr kennt, wo Farben wie leuchtende Worte sind. Sie rauben dir die Stützbalken, einer wie der andere fällt rasch und ehe du dich versiehst, stehst du aufrecht da und freihändig, noch feucht von Geburtswasser …

When you live in the concepts of the mind, it’s kind of like all life is swimming and you’re standing on the shore thinking why it’s not a good idea to get wet after all. However, once you have experienced what it feels like to be fully immersed, even for just a second, it is akin to being baptize …

And it’s about diving in completely, without any ropes to tie you to the shore. Only then are you really part of the whole. Art immerses you completely.
Art has always been a means of freedom, an escalator into mystery, nothing can make you so empty and so full …

Art can appeal to you on different levels: The technique can fascinate, but also feeling, power and intellect. But if the artist immerses himself completely – which is only possible with his pure ‚I‘ – it knocks the hay down …

He*She is in the adventure beyond the borderland of the mind. Between the moment that is just becoming past and the new moment that is just finding itself.
Exploring on paths where you no longer know yourself, where colors are like bright words. They rob you of support beams, one like the other falls quickly and before you know it, you are standing upright and freehanded, still wet with birth water …