Geisterkäfige / Ghost cages

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Da ist der Wunsch nach Freiheit, aber aus welchem Gefängnis denn? Die Käfige, in denen wir gehalten sind, kann man nicht sehen. Jedes Mal, wenn wir – meist unbewusst – glauben, frei zu sein wäre nicht möglich, bildet genau das den Käfig …

Da ist der Wunsch nach Freude, doch Freude ist unser Grundzustand, unser Name, unser Sein. Was zwischen uns und unserer Freude ist, lässt sich mit den Sinnen nicht erfahren. Jedes Mal, wenn wir – meist aus Gewohnheit – annehmen, wir hätten es ja nicht besser verdient, wird Freude verschleiert …

Die Trennung von dem, was wir wirklich wollen, sind unbewusste Annahmen. Unsichtbar, weil so gewohnt. Mächtig, weil nicht gesehen.
Bewusstsein ist kein Luxus, den man in Meditationen erlernt, um in andere Sphären zu gelangen. Es ist der Schlüssel, der die Geisterkäfige öffnet. Es begleitet unsere Schritte und hält die Öffnung aufrecht, in dem, was ist …

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There is the desire for freedom, but from what prison? One can not see the cages in which we are held. Every time we think – mostly unconsciously – that being free is not possible, that’s exactly what builds the cage …

There is the desire for joy, but joy is our ground state, our name, our being. What is between us and our joy can not be experienced with the senses. Every time we accept – mostly out of habit – that we did not deserve it better, joy is obscured …

The separation from what we really want Gold ist of unconscious assumptions. Invisible, because we are so used to. Powerful, because not seen.
Consciousness is not a luxury that one learns in meditations to reach other spheres. It is the key that opens the ghost cages. It accompanies our steps and maintains the opening to what is …

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Bühne frei! Clear the desks!

Brautpaar

Als wir das Paradies an das Ego verkauften, haben wir auch uns selbst verloren. Wenn jedoch das Denken still wird und auch alles Wünschen und Hoffen schweigt, kehrt das Verlorene ganz von selbst zurück. Wenn alles Tun aufhört und die Anspannung loslässt, ist die Bühne frei für das, was immer übersehen wurde …

Was vorher keine Gestalt hatte, mischt sich nun munter in die Welt der Formen. Magie flüstert im Rascheln der Gräser. Die Feststofflichkeit erlöst sich. Das Grenzenlose tritt in den Vordergrund und trinkt Kaffee …

Seine Bestimmung zu leben meint wohl, sich nicht in der Gedankenferne zu verlieren, sondern ganz hier, endlich dafür zu gehen, was man schon seit jeher im Herzen weiß …

When we sold paradise to the ego, we also lost ourselves. However, when thinking becomes silent and all desires and hopes remain quiet, the lost paradise returns automatically. When all action stops and the tension releases, the stage is free for what has always been overlooked …

What does not have a form, mixes now merrily into the world of forms. Magic whispers in the rustling of the grasses. The solid unbans. The limitless comes to the foreground and drinks coffee …

To live ones purpose means probably not to lose oneself in the distance of thought, but being right here to finally go for what one has always known in the heart …

Wer aber von diesem Wasser trinkt … / Who drinks from this water …

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Wo sind wir da hingeraten, in dieses Pendel zwischen Geburt und Tod, zwischen Ohnmacht und Segen?

Stilles Bewusstsein ist immer gegenwärtig, immer verfügbar, in jedem Moment, unter allen Umständen. Im Angesicht des Todes, im totalen Versagen sowie in Sehnsucht und Erfolg …

Dieses Vertrauen – selbst wenn es uns beutelt und würgt – einfach reinzugehen, in die Offenheit der Stille, wie Hans im Glück …

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Where did we find ourselves, in this pendulum between birth and death, between helplessness and blessing?

Silent consciousness is always present, always available, in every moment, under all circumstances. In the face of death, in total failure and in longing and success …

This confidence – even when it puffs and chokes us – to just go in, into the openness of silence, like Hans in luck …