Das „Ich“, das keinen Namen hat / The „I“ that has no name

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Wir richten uns ein, in der Abwesenheit von Wundern. Wir machen es uns so gemütlich es nur irgendwie geht, im Verlust des Wesentlichsten. Wir haben unsere Häuser im verlorenen Paradies gebaut …

Wir suchen irgendwie die Lücke zu füllen und es scheint uns nicht zu gelingen. Aber in Zukunft vielleicht, wenn wir einfach so weitermachen und schließlich mehr von irgendetwas haben, wird es wohl gelingen. Dabei wissen wir, das dem nicht so ist. Was wir mögen, kreiert unsere Welt. Wenn wir es irgendwie mögen Opfer zu sein oder Suchender, der leider noch nicht gefunden hat, dann leben wir darin. Mögen wir jedoch die Gegenwart dessen, was wir wirklich, wirklich wollen, kann es nicht widerstehen …

Wir können jetzt das Fehlende, aus der Fata Morgana des Suchens holen, aus der unbestimmten Zukunft befreien. Wir können aufhören daraus Religionen zu zimmern und es jetzt hierher in unser Leben einladen, leibhaftig damit tanzen. Das „Ich“, das keinen Namen hat, war nie weg …

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We settle down, in the absence of miracles. We make it so cozy as possible, in the loss of the most essential. We built our homes in the lost paradise …

We are somehow trying to fill the void and we do not seem to succeed. But in future maybe, if we just go ahead and eventually have more of something, it will work. We know that this is not the case. What we like creates our world. If we somehow like to be victims or seekers, who unfortunately have not found yet, then we live in it. However, if we like the presence of what we really really want, then IT can not resist …

We can now liberate the missing from the mirage of seeking, from the indefinite future. We can stop cultivating religions and invite it now and here into our lives, dancing with it bodily. The „I“, which has no name, was never gone …

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Ab in den Park! / Off to the park!

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Noch vor der Komplexität der Gedanken – die sich um die Wichtigkeit der jeweiligen Persönlichkeit drehen – ist es einfach: Leben tummelt sich in den Körpern. Klare Gewissheit schlummert unter dem Lärm …

An der Laune merkt man, wer das Ruder übernommen hat: Sobald der konditionierte Verstand an der Macht ist, zeigen sich unmittelbar die ersten Anzeichen von Frustration, Unbehagen und Mangel …

Übernimmt die klare Gewissheit des Herzens, stellt sich eine Art einfache Unschuld ein und man beginnt sich zu freuen, ohne ersichtlichen Grund. Die Dinge, die einem an diesem Tag erwarten, breiten sich aus wie ein Park vor einem Hund, der die ganze Zeit in der Wohnung war …

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Before the complexity of thoughts – which revolve around the importance of the particular personality – it is simple: life is bustling in the bodies. Clear certainty slumbers under the noise …

Your mood shows you who has taken the rudder: As soon as the conditioned mind is in power, the first signs of frustration, discomfort, and lack are immediately apparent …

Taking on the clear certainty of the heart, a kind of simple innocence appears and one starts to rejoice, for no apparent reason. The things that await you on that day are spreading like a park in front of a dog who has been in the apartment all the time …

Neustart / Restart

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Schon spannend, fährt man das menschliche Betriebssystem ganz runter und beendet alle Funktionen, bleibt etwas doch online. Was zuvor nur ein kaum wahrnehmbares Knistern ist, wird nun als eigentlicher Bewohner des Organismus erkannt: Leben …

Man kann also ganz leicht in einem Grundzustand andocken, in dem sich der Organismus an der kosmischen Steckdose auflädt …

Wenn das System wieder hochfährt, merkt man, dass die Funktionen von selbst laufen, nichts zu tun ist und das Wesentliche wieder klar am Schirm ist: Die Momente, an denen innerlich alles spielt …

Exciting, if you shut down the human operating system and terminate all functions,
something stays online. What was previously only a barely perceptible sizzling noise is now recognized as the actual inhabitant of the organism: life …

So you can easily link up to a ground state where the organism charges itself at a cosmic power outlet …

When the system starts up again, you realize that the functions are automatic, there is nothing to do and the essentials are clear again on the screen: the moments in which everything plays inside …

Der graue Stern / The gray star

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Der Kokon der bekannten Welt ist wie ein grauer Stern, umgeben von einem Orbit wirbelnder Risiken.
Darin lebt ein markanter Wegweiser, wie eine alte Eingeborene, wie ein allgegenwärtiges Tier, das aus dem Dschungel der Konditionierungen blickt …

Sie weisen auf das freie Feld. Ein Feld subtiler als Raum, jenseits von Ängsten und Vorstellungen. Etwas in dem grauen Stern drängt förmlich ins Neugeborene. Etwas, das immer schon im Menschentwurf angelegt ist, möchte in die Welt, möchte direkt erleben …

Größe und Schönheit entstehen dort, wo Menschen sich in das freie Feld aufmachen, trotz der Risiken, trotz der warnenden Stimmen und Bausparverträge …

The cocoon of the known world is like a gray star surrounded by an orbit of whirling risks.
In it lives a distinctive guide, like an old native, like a ubiquitous animal looking out of the jungle of conditioning …

They point to the free field. A field more subtle than space, beyond fears and imagination. Something in the gray star is literally pushing into the newborn. Something that has always been created in human design, wants to experience the world, would like to experience it directly …

Grandeur and beauty arise where people venture into the open field, despite the risks, despite the warning voices and housing savings …

Stilles Spiel / Silent game

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Durch den Kopf ziehen flüchtige Welten, wie Fahnen, denen wir hinterherjagen und sie doch niemals ganz erwischen. Fantastische Funktionen, Abenteuer, Feuer und Visionen …

Und noch ein tolles Tool ist verfügbar: Bewusstsein, etwas, das alles erkennt, sogar sich selbst. Etwas, das weiß, das es ist. Und doch geht es noch weiter:

Tief innerlich, überpersönlich, formlos, intelligent, unfähig zu werten, glänzend vor Freude ist man selbst. Die Fülle des Seins wartet nur darauf, vom „Ich“ bespielt zu werden. Leben liebt einfach nur so sehr zu sein und sich zu erleben in all seinen Formen …

Fleeting worlds fly through our minds, like flags we chase after and never quite catch. Fantastic features, adventure, fire and vision …

And another great tool is available: consciousness, something that recognizes everything, even itself. Something that knows it is. And yet it goes on:

Deep inwardly, overpersonal, formless, intelligent, unable to judge, shining with joy is oneself. The fullness of being only waits to be played by the „I“. Life just loves being so much and experiencing itself in all its forms …

Home is where the heart is

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Im dicht gewebten Teppich der Gedanken findet sich gerade mal so viel Leben wie in einem hohlen Geisterzahn. Löst sich das Gewebe, öffnet sich die darunterliegende Dimension der Stille wie frisch gefallener Schnee …

Der verfilzte Mantel der Vergangenheit gleitet zu Boden. Nicht mehr die Persönlichkeit erlebt den Raum, sondern das ihr innewohnende Sein. Es genießt die Tore der Sinne. Staunen und Applaus des Seins machen die Welt brandneu. Es ist nichts zu tun, das Herz schlägt bereits in Freiheit …

Das blosse Wissen reicht nicht aus, um die Klammer der alten Matrix zu lösen. Erst im Eintauchen in das Meer der Stille wandeln sich die kargen Winkel und Lebendigkeit gerät aus den Fugen, hält sich nicht mehr an die Normen. Die Ströme des Seins sind fremd und gleichzeitig tieferes zuhause. Nur die erste Welle des „Ich bin“ erreicht den Menschen und keine Trennung ist weit und breit …

In the densely woven carpet of thoughts is just as much life as in a hollow ghost tooth. When the fabric loosens, the underlying dimension of silence opens like freshly fallen snow …

The matted coat of the past slides to the ground. No longer the personality experiences the space, but the inherent being. It enjoys the gates of the senses. The being’s amazement and applause makes the world brand new. There is nothing to do, the heart is already beating freely …

The sheer knowledge is not enough to loosen the old matrix’s brace. Only when immersed in the ocean of silence do the barren corners change and liveliness gets out of hand, no longer adhering to the norms. The streams of being are foreign and at the same time deeper home. Only the first wave of the „I am“ reaches the human and no separation far and wide …

Alte Stimmen und neue Ordnungen / Old voices and new orders

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Zuerst sind es nur ein paar Schritte, die man gehen kann, ohne Kommentator im Kopf. Dann wird allmählich klar, dass der/die KommentatorIn bloß eine alte Stimme ist, die einem das Leben versauert und man ihr nicht folgen muss …

Weitergehend, die alten Stimmen ignorierend, wächst die Gewissheit, dass die Herausforderungen, die den Planeten und alle Individuen zu plagen scheinen, den Transformationswehen der Puppe gleichen, während der Schmetterling schlüpft …

Es ist immer dasselbe: die alte Ordnung überlebt sich und das Individuum wie das Kollektiv müssen durch die nötige Phase der Unordnung – obwohl man sich noch so wehrt und zetert – um der neuen Ordnung zu weichen. Evolution entfaltet sich, wie der Schmetterling, immer weiter …

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First, there are only a few steps you can go without a commentator in your head. Then it gradually becomes clear that the commentator is just an old voice that fucks you up and you do not have to follow it …

Going further, ignoring the old voices, the certainty grows that the challenges that seem to plague the planet and all individuals are like the cocoon’s transformational contractions as the butterfly unfolds …

It is always the same: the old order has outlived its purpose and the individual and the collective have to go through the necessary phase of disorder – even though they resist and curse – in order to give way to the new order. Evolution, like the butterfly, unfolds …