Radikale Stille / Radical silence

“Let us walk each other home.” Ram Dass

Wir sehen die Macht unserer Konditionierung im Zögern, im Zweifel, im Glauben, nicht gut genug zu sein. In der Überzeugung, es nicht besser verdient zu haben. In der Gewissheit, nicht genug zu haben …

Konditionierung hat nur Macht, solange sie im Verborgenem wirkt. Sie gewinnt an Wirklichkeit, indem wir an sie glauben. Freiheit beginnt dort, wo wir aus ihrer Trance erwachen und bewusst hinsehen …

Wenn wir uns aufrecht den falschen Drohungen und Papierdrachen stellen, still in den wütenden Ängsten und Besorgnissen bleiben, den falschen Versprechungen nicht glauben, gehen wir einem neuen Morgen entgegen, in dem sich Worte wie Tautropfen bilden …

Übrigens: TINTENSTROM, das neue Kartenspiel, das eigentlich gar kein Kartenspiel ist, sondern ein “Theater in the Hidden”, kann man auch gemeinsam spielen: Die Karten schlagen dir eine Rolle oder einen Aspekt vor, die man zuerst selbst verkörpert und sich dann auf unterschiedliche Begegnungen und gemeinsame Aufgaben einlassen kann. TINTENSTROM, 48 Karten, A7, mit Kurzbeschreibungen in Englisch auf jeder Karte, für 20 EUR zzgl. Versandkosten. Die Vorbestellung läuft bereits!

“Let us walk each other home.” Ram Dass

We see the power of our conditioning in hesitation, in doubt, in the belief that we are not good enough. In believing that we did not deserve better. In the certainty of not having enough …

Conditioning only has power as long as it is hidden. It gains its reality when someone is believing in it. Freedom begins when we wake up from that trance and give it closer inspection …

If we stand upright against the false threats and paper dragons, remain silent in angry fears and worries, do not believe the false promises, we will face a new morning in which words form like dewdrops …

By the way: TINTENSTROM, the new card game, which is actually not a card game, but a “theater in the hidden”, can also be played together: The cards suggest you a role or aspect, which you first embody yourself and engage then in different encounters and common tasks. TINTENSTROM, 48 cards, A7, with short descriptions in english on each card, for 20 EUR plus shipping costs. The pre-order is already on!

Und nochmal: TINTENSTROM / And again: TINTENSTROM

Spielkarte in the shadow of christ

Wenn wir bemerken, dass wir bereits gehalten sind, mit allem, was uns ausmacht, ja, immer schon gehalten waren.Wenn der, uns unterschobene Mangel, als unecht erkannt ist …Wenn das Ich-bin-noch-nicht- … als unwesentlich entlarvt ist …

Wenn das innere Sehen nicht mehr nach etwas anderem sucht.
Wenn klar wird, dass keine der Annahmen über uns selbst, wahr sind. Wenn wir unsere Leben nicht mehr länger kontrollieren, um so zu sein, wie wir glauben, sein zu müssen. Wenn wir beginnen, eine gewisse Neugier dafür zu entwickeln, wer wir wirklich sind …

Wenn ungeahnte Freiheit anhebt, wie eine frische Brise … Dann, ja, dann, ist es Zeit, für TINTENSTROM, Ihr neues Kartenspiel aus gutem Hause! 48 voll endgeile Karten, mit herrlichem Abgang, verwendbar als Rollenspiel oder einfach zur Inspiration, jetzt und hier vorbestellbar!

Spielkarte blues

If we notice that we are already held, with everything that constitutes us, yes, that we always have been held.
If the deficiency that we have been subject to is recognized as spurious.
If the I-am-not-yet- … is unimportant …

When inner seeing no longer looks for something else.
When it becomes clear that none of the assumptions about ourselves, are true. When we no longer control our lives to be what we believe we must be. When we start to develop a certain curiosity about who we really are …

When unimaginable freedom lifts, like a fresh breeze.
Then, yes, then, it’s time for TINTENSTROM, your new card game from a quality company! 48 dead cool cards, with a wonderful aftertaste, suitable as a role-play or simply for inspiration, pre-orderable now and here!

Tintenstrom Kartenspiel / Deck of cards

Titelbild

In einer Zeit, in der unser Verstand sein flächendeckendes Netz aus Pseudowirklichkeit spinnt, in der alte Stimmen Unheilvolles einflüstern, in der wir von Automatismen vereinnahmt werden,

in der kollektiv, Kreativität und Intuition ausgedörrt werden, in der wir von Scheindemokratien gezielt unterdrückt werden, in der das Wertvollste zugemüllt wird, gibt es bald wieder zarten Hoffnungsschimmer, Geheimdienste werden hellhörig, die Mächtigen haben schon voll Angst: Das Tintenstrom Kartenspiel naht!

Extra frisch für euch entwickelt, 48 Spielkarten, A7, als Rollenspiel gedacht, schlicht erbauend, mit kurzen englischen Texten zur Inspiration und Ermutigung auf jeder Karte, von Hand gefertigt, mit neuesten Tuschezeichnungen, fotografiert von der begnadeten Renee Kellner, bald schon duftend aus der Druckerei kommend und schon jetzt vorbestellbar! Für sagenhafte 20 Mäuse erhältlich, zzgl. Versandkosten. Ein Geschenk? Für deine Liebsten? Für dich selbst?

Spielkarte in the shadow of christ

At a time where our minds are spinning its comprehensive web of pseudo-reality, in which old voices whisper sinister, in which we are pocketed by automatisms,

in which creativity and intuition are being parched collectivly, in which we are deliberately suppressed by mock democracies, in which the most valuable gets litter polluted, there are soon soft glimmers of hope, intelligence agencies are becoming clairaudient, the powerful are already full of fear: The ink stream card game is approaching!

Extra freshly developed for you, 48 playing cards, A7, designed as a role-play, simply to take pleasure, with short English texts for inspiration and encouragement written on each card,  handmade, with latest ink drawings, photographed by the gifted Renee Kellner, soon arriving fragrant from the Printer  already pre-orderable! Available for fabulous 20 Euro, plus shipping. A gift? For your sweethearts? For yourself?

Das stille Eigentliche / The silent actual

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“Another world is possible”
Miki Kashtan

Kunst ist auch deshalb so genial, weil man darin mit dem Eigentlichen tanzt. Zum Eigentlichen zählt, was wir alle teilen: Licht, Atem, zögern, dennoch versuchen, etc. Radikales Einlassen auf das, was ist.

Direktes Erleben anstatt mentaler Interpretationen. Aufrichtige Bereitschaft dem stillen Neuen zu folgen, anstatt bloßen Überlebens im Alten …

Das Zepter der Verletzbarkeit in sich tragend. Mit der eigenen Beschränktheit – durch eine goldene Brille – der Unmöglichkeit ins Antlitz blickend …

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“Another world is possible”
Miki Kashtan

Art is so brilliant because it dances with the real thing. The real thing is what we all share: light, breath, hesitation, yet daring, etc. Radical acceptance of what is.

Direct experience instead of mental interpretations. Sincere willingness to follow the quiet new, rather than mere survival in the old …

To carry the scepter of vulnerability in oneself. To look with ones own limitations – through golden glasses – directly into the face of impossibility …

Stilles Gesicht / Silent face

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Die Gesichter werden im Alltag ständig verzerrt. Die politische Situation malt Abscheu und Revolution auf ihre Züge. Angesichts des Zustandes unserer Gesellschaft, in der lebendige Werte zunehmend getilgt werden, verhärten sie sich. Und der Druck, den wir uns selbst auferledigen – es doch schaffen zu müssen – verkrampft die Gesichter noch zusätzlich und lässt Ausdrücke von Schuld und Angst zurück …

Unsere ursprünglichen Gesichter sind verschwunden, Gesichter, die nicht nur diese verzerrenden Emotionen widerspiegeln, sondern profunde Gefühle der Anwesenheit, der Verbundenheit und des Staunens …

Wie ist das erste Gesicht, mit dem wir der Welt begegnet sind? Mit welchem Ausdruck haben wir das erste Mal auf ein anderes Wesen reagiert? Wie sieht unser erstes Gesicht aus, an das wir uns erinnern können? Kann es auch jetzt hier sein?

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Faces are constantly distorted in everyday life. The political situation paints disgust and revolution on its features. Given the state of our society, in which living values ​​are increasingly eradicated, faces harden. And the pressure that we take on ourselves to make it, cramps our faces even further and leave expressions of guilt and fear …

Our original faces are gone, faces that reflect not only these distorting emotions, but profound feelings of presence, connectedness and amazement …

What was the first face with which we encountered the world? Which expression was there when we first time saw another being? How does our first face look like that we can remember? Can it be here now?

Stille Synchronizität / Silent synchronicity

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“Es ist Zeit, der Konsensrealität zu misstrauen.”

Charles Eisenstein

Ein kreativer Akt hat etwas damit zu tun, dass man sich sichtbar macht, sich zeigt, in einem Moment der Offenheit, denn man weiß nicht, was auf einem zu kommt, man arbeitet an der Grenze, an der das Neue immigriert …

Hier ist die Chance ein Wow zu ernten groß, zu erleben, dass sich etwas fügt, etwas, dass man nicht getan hat, etwas, dass in einer Art Kommunikation geschieht, Synchronizität. Charles Eisenstein: “Synchronizität sagt uns, dass wir nicht alles tun müssen, sondern Teil einer größeren Intelligenz sind. Sie heilt uns von der Wunde der Trennung, von dem Misstrauen, das sagt, wir wären allein in einem blinden Universum und was wir nicht machen, wird nicht geschehen” …

Synchronizität ist der Antipode zu Zweifel. Sie erlaubt uns, nicht dauernd engagiert auf ein Ziel zu steuern, sondern auch mal langsam zu gehen, staunend über die Felder zu streunen. Vertrauen ermöglicht uns, den Kopf zu rasten, einfach zu sein und der Welt und sich selbst Raum zu schenken …

“Synchronicity tells us, that we do not have to do everything.”

Charles Eisenstein

A creative act has something to do with making oneself visible, showing oneself to the world, in a moment of openness, because one does not know what approaches, one works on the border where the new immigrates …

Here you have the fair chance to reap a wow, to experience something that fits, something that you have not done, something that happens in a kind of communication, synchronicity. Charles Eisenstein: “Synchronicity tells us that we do not have to do everything, but are part of a greater intelligence. It heals us from the wound of separation, from the mistrust that says we are alone in a blind universe and what we do not do will not happen” …

Synchronicity is the antipode to doubt. It allows us not to be constantly committed to a goal, but also to walk slowly, to stroll in amazement over the fields. Trust allows us to rest our head, to simply be and to give space to the world and yourself …

Stilles Hinsehen / Silent attention

6 masken

 

Wir werden laufend angelogen und wir lieben es, wegzuschauen. Also klebt man Bilder von zufriedenen Tieren auf die Packungen im Fleischregal und man kommt gut damit durch, weil wir gar nicht wissen wollen, woher das Fleisch wirklich kommt. Politik, Medien und Werbung haben leichtes Spiel, denn eine Gesellschaft, die es liebt, wegzuschauen und sich abzulenken ist ideal manipulierbar, sie will gar nicht wissen, was wirklich läuft, die Lügen können ruhig offensichtlich sein …

Im eigenen Inneren läuft es ähnlich ab, das Ego will regieren, will Recht haben, will auf keinen Fall die Macht abgeben. Seine Lügen sind kaum verkleidet. Solange man nicht hinschaut und sich ablenkt, ist alles scheinbar gut. Das Fehlende wird in Ersatzhandlungen gesucht, und solange die Bedürfnisse des Egos halbwegs erfüllt werden, nimmt man auch die nagende Unzufriedenheit und den Mangel an Glück und Freiheit hin …

Gedanken verteidigen das Ego. Wenn irgendetwas an seinen Sicherheitsstrukturen rüttelt, spielen sich innere Dramen von Verteidigung und Anschuldigung ab. Die üblichen inneren Kommentare entzünden sich zum Streit. Würde man hinsehen wollen, wenn starkes inneres Wetter zetert, kann man sicher sein, das Ego fühlt sich bedroht, es will nicht sterben, nicht einmal ein bisschen. Das Ego im Innen wie im Außen kann sein fatales Spiel nur im Schatten des Wegschauens spielen. Im Licht des Hinsehens bäumt es sich vielleicht kurz auf, verpufft aber wie ein Vampir in der Sonne und hinterlässt nichts als Glück und Freiheit …

We are constantly lied to and we love to look away. So they stick pictures of satisfied animals on the meat-packs in the store and get away with it, because we do not want to know where the meat really comes from. Politicians, media and advertising have an easy walk-over, because a society that loves to look away and distract itself is ideally manipulatable, it does not want to know what’s really going on, the lies can be as well obvious …

It’s the same in the inner world, the ego wants to govern, wants to be right, does not want to give up power in any case. Its lies are barely disguised. As long as you look away and distract yourself, everything seems to be good. The missing is sought in substitute actions, and as long as the needs of the ego are halfway fulfilled, one also accepts the nagging dissatisfaction and lack of happiness and freedom …


Thoughts defend the ego. If anything shakes its security structures, inner dramas of defense and accusation take place. The usual inner comments ignite into dispute. If you would want to pay attention, when strong inner weather creeps, you can be sure the ego feels threatened, it does not want to die, not even a bit. The ego inside and outside can only play its fatal game in the shadow of looking away. In the light of attention, it may bump up briefly, but fizzles like a vampire in the sun and leaves nothing but happiness and  freedom …