Tanz der Herzen / Dance of hearts

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So eine einfache Bewegung eigentlich, den Blick aus dem Treiben der Dinge, hin zur Quelle zu richten. Im Treiben folgt Reaktion auf Aktion und umgekehrt, so als wären wir Spielzeuge, die schon eine eingebaute Reaktion auf Impulse hätten. Meistens wenig bewusst, mit den Mitteln, die wir gelernt haben, seit wir aus dem Paradies fielen …

Aus dem Treiben entstehen Sorgen und Probleme und die Identifikation damit. Da wir jedoch die Bedeutung dessen, was geschieht, für die folgenden Ereignisse nicht kennen darf der Blick ruhig näher in das direkte, unmittelbare, frische Erleben rücken, ins Gewahren …

Aus dem Überlebenskampf in den Tanz der Herzen. Aus der Anhaftung ins Losgelassensein. Aus der Trennung in die Verbundenheit. Aus der persönlichen, psychologischen Verstrickung in die ursächliche Menschlichkeit. Aus dem Schatten des Zweifels in die Unschuld. All das, mit der eigentlich einfachen Änderung der Richtung. Aus dem Treiben der Dinge, hinein ins freundliche Nichts.

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Such a simple movement actually to direct the gaze from the ado of things to the source. In the emboss follows reaction to action and vice versa as if we were toys as if we were toys that already have a built-in reaction to impulses. Mostly unaware, with the resources we’ve learned since we fell out of paradise …

The bustle creates worries and problems and identification with them. However, since we do not know the meaning of what is happening for the following events, the gaze may quietly move closer to the direct, immediate, fresh experience, into awareness.

From struggle for survival into the dance of hearts. From attachment to release. From separation into the relatedness. From personal, psychological entanglement into causal humanity. From shadow of doubt to innocence. All this, with a simple change of direction. From the bustle of things, into friendly nothingness …

Wandern im Nichts / Walking in Nothingness

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Fotos: Renée Kellner

Wie ein Detektiv jeden Hinweis nachgehend, schon seit die Zeit aus dem Schatten getreten ist …

Wir wandern im Nichts. Stille schließt unsere Form auf. Wir streunen in Auslöschung auf Seiden knisternden Ebenen des weißen Morgens. Wir flanieren in nichts als Öffnung, die weder Geburt noch Tod kennt …

Der sprachlosen Ahnung folgend, die alleine Herzen kennen, richten wir uns innerlich auf, wächst in uns der Mensch, der wir eigentlich sind …

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Like a detective following any hint, since time has come out of the shadows …

We walk in nothingness. Silence unlocks our form. We roam in obliteration on silky-cracking levels of the white morning. We stroll in nothing but an opening that knows neither birth nor death …

Following the speechless notion that our hearts alone know, we raise inside, becoming the human being that we really are …