Im Bann der Stille / In the spellbound of silence

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Wenn das Wälzen in persönlichen Problemen ein schlammiges Schlachtfeld kreiert hat, leuchtet Freude wie eine Morgensonne in die Szene. Dein delikates Mögen von kleinen Dingen, wie jenes, dass du überhaupt in der Lage bist, dein gespenstisches Schlachtfeld auch anders zu betrachten, oder das Wertschätzen von anderen kleinen Dingen, die dich gerade umgeben, entzündet in deinen Zellen kleine Leuchtfeuer. Dein Kummer wird von den Flammen der Bewunderung verzehrt. Aus der Asche deiner Sorgen hebt sich dein erneuertes Wesen an …

Wenn dich trübe Gedanken, verkleidet in fadenscheinig, glänzenden Kostümen, in die Kerker locken und du folgst dem allerkleinsten Keim der Freude, wie dem Glitzern im Libellenflügel und du achtest, auf welches noch so geringste Detail du deine köstlichste Aufmerksamkeit richtest, dann kommt Frieden mit langsamen, wie unter magischen Bann stehenden Bewegungen herein und verändert den Raum …

Wenn die Wolken in dir, sich zu einer ernsten, rigiden Person verdichten, vertraue auf den leisesten Ruf eines noch so entfernten Vogels, begrüße die alltäglichste Kleinigkeit, wie einen lange vermissten Freund, dann wettert das Leuchten wieder auf den magischen Feldern und es gibt nichts, das nicht davon ergriffen ist …

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When your turning over in personal concern has created a muddy battlefield, joy shines like a morning sun into the scene. Your delicate liking of little things, such as being able to look at your ghostly battlefield differently, or appreciating other little things that surround you, ignites little bonfires in your cells. Your grief is consumed by the flames of admiration. Out of the ashes of your cares, your renewed nature rises …

When murky thoughts, disguised in specious, shiny costumes, lure you into the dungeons, and you follow the very smallest germ of joy, like the sparkle in the dragonfly wing, and you pay delicious attention to the smallest detail at hand, then peace comes in with slow, magically spellbound movements and changes the whole space …

When the clouds within you, become a serious, rigid person, rely on the faintest call of a distant bird, greet the most common trifle, like a long-lost friend, then it shines again through the magic fields and there is nothing that is not affected by it …

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You rise

Parallel Landscape 2

Wenn du verurteilst fällst du, wenn du still bist, steigst du auf.

Wenn du zweifelst, fällst du, wenn du dich öffnest, steigst du auf.

Wenn du dir Sorgen machst, fällst du, wenn du dankst, steigst du auf.

Wenn du unbewusst bleibst, fällst du, wenn du das innere Licht anmachst, steigst du auf.

Wenn du vergleichst, fällst du, wenn du kreativ bist, steigst du auf.

Wenn du trennst, fällst du, wenn du verbindest, steigst du auf.

Wenn du etwas unbedingt willst, fällst du, wenn du hast, steigst du auf.

Wenn du in deinem Verstand bleibst, fällst du, wenn du in deinem Herzen bleibst, steigst du auf.

Parallel Landscape 3

When you judge, you fall, when you are silent, you rise.

When you want, you fall, when you have, you rise.

When you doubt, you fall, when you open, you rise.

When you worry, you fall, when you thank, you rise.

When you staying unconsciouss, you fall, when you turn on the inner light, you rise.

When you compare, you fall, when you are being creative, you rise.

When you separate, you fall, when you connect, you rise.

When you stay in your mind, you fall, when you stay in your heart, you rise.

Parallel Landscape 5

Lost & Found

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Manchmal wird das Gefühl der Abgetrenntheit überwältigend, wir sind verloren in Sumpf und Nebel, versuchen mit der Angst als Führer die nächsten Schritte zu finden. Noch dazu nagen Schuld und Strafe an uns, etwas an uns ist wohl verkehrt, läuft falsch, sonst wären wir ja nicht in dieser Situation oder noch besser jemand anders ist schuld, wenn dies oder das nur anders gelaufen wäre …

Jedes Mal wenn wir uns verschließen und dazu noch Emotion einfließen lassen, stärken wir einen persönlichen Glaubenssatz. Dann sind wir total gefangen in persönlichen Problemen. Die Gedanken fahren kreuz und quer, wie indische Lkws in unserm Kopf, grell bemalt und mit Schiffshörnern hupend. In ihnen finden wir die Lösung nicht, sie sind zu grob, zu laut …

Wir brauchen den inneren Raum, die Stille, um die subtilen Wege zu sehen. Die innere Landschaft, wo die Wahrheit wie Wind über magische Felder streift …

Die Verlorenheit hilft uns ganz intim uns selbst zu finden, nackt und ohne Ausweg. Bleiben wir sanft und offen mit uns selbst an der Schwelle zur geschlossenen Tür, entspannt sich etwas. Anstatt etwas zu wollen, das nicht da ist, öffnen wir uns für das, was da ist und die subtilen Wege beginnen sich zu zeigen …

Unsere Offenheit ist schon die Begegnungsfläche, ist schon die Sicherheit, die wir gesucht haben. Es gibt nichts Mächtigeres als uns zu öffnen, wenn wir verwundbar sind. Offenheit muss uns mehr bedeuten, als persönliche Sicherheit. Offenheit verbindet, in ihr hat jeder Schritt Bedeutung. Die Flöten der Dschungelvögel erreichen dich wieder. Die Arme der Welt sind weit offen …

Die Verlorenheit hat dir die magische Tür gezeigt, sie ist so lange für dich da, wie du sie brauchst, um die Öffnung zu finden.
Die Öffnung zeigt dir, was tief in deinem Inneren wahr ist für dich …

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Sometimes the feeling of separation becomes overwhelming, we are lost in swamp and fog, trying to find the next steps we yet can not yet see with fear as leader. In addition, guilt and punishment gnaw at us, something is wrong with us, we are not o.k., otherwise we would not be in this situation or even better someone else is to blame, if this or that would have gone differently …

Every time we are closing up and add emotion, we strengthen a personal belief. Then we are totally trapped in personal concern. The thoughts are criss-crossing, like Indian trucks in our heads, brightly painted and honking with ship horns. In them we do not find the solution, they are too crude, too loud.

We need the inner space, the silence, to see the subtle ways. The inner landscape, where the truth blows like wind over magical fields.

The lostness helps us to find ourselves intimate, naked and without a way out. If we stay soft and open with ourselves on the threshold of the closed door, something relaxes. Instead of wanting something that is not here, we open ourselves to what is here and the subtle ways are showing themdeselves.

Our openness is already the meeting place, is already the security we were looking for. There is nothing more powerful than opening up when we are vulnerable. Openness must mean more to us than personal safety. Openness unites, in it every step has meaning. The flutes of the jungle birds reach you again. The arms of the world are wide open …

Lostness has shown you the magic door, it is there for you as long as you need it to find the opening.
The opening shows you what is true  for you deep inside yourself …

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