What a difference!

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„Frieden entsteht, wenn die Vormacht des rationalen Verstandes bricht und der Mensch sich auf das Unmögliche einlässt.“ Orland Bishop

Dieser Unterschied, wenn man einen Tag fühlt – wenn der Körper die Wärme des Bettes verlässt und den kühlen Morgen wie eine Orange öffnet – oder wenn man gleich zu Anbeginn durch mentale Interpretationen wandert …

Was für ein Unterschied, ob man seinem/ihrem Weg vertraut, inmitten von Ängsten, Ignoranz, Arroganz, Blockaden, Langeweile, Frustration, Vorurteilen und Gewöhnlichkeit oder den Zweifeln der Konditionierung lauscht.

Was für ein Unterschied im Ton und Qualität unserer Schritte, wenn wir experimentell mit den Dingen umgehen, anstatt automatisch. Unser Erleben wird am Rand heller und weiter …

„Peace comes when the supremacy of the rational mind ends and man involve in the impossible.“ Orland Bishop

This difference when you feel a day – when the body leaves the warmth of the bed and opens the cool morning like an orange – or when you walk through mental interpretations right at the beginning …

What a difference, whether one trusts ones way even in the midst of fears, ignorance, arrogance, blockages, boredom, frustration, prejudice and vulgarity or one obeys the doubts of conditioning …

What a difference in the tone and quality of our steps when we experiment with things rather than operate automatically. Our experience becomes brighter and wider at the edge …

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Einfach machen! / Just do it!

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Wenn man kreative Prozesse einfach startet, beginnt bereits ein Dialog. Man braucht das nicht vorher zu Ende denken. Der erste Schritt, der sich gut anfühlt, reicht allemal …

Im Tun kommt alles zusammen, wie Worte zwischen Liebenden. Es gibt gar nichts, das falsch laufen könnte, weil kreative Prozesse total integrativ sind, schließen sie nichts aus …

Selbst Rückschläge helfen uns, genauer hinzusehen, wem oder was wir wirklich dienen. Gerade wenn wir nicht mehr weiter wissen, bringen sie uns damit nur an den Rand unserer bisherigen Erfahrungen und öffnen dadurch Raum für revolutionäres Neues …

Etwas in uns erwacht, etwas Großes, es legt sanft einen Finger auf die Lippen der plappernden Gedanken, füllt den Raum mit fragloser Präsenz und setzt die Segel der Sinne …

When you simply start creative processes, a dialogue begins. You do not need to think about that before. It is enough to make the first step which feels good …

In doing everything comes together, like words between lovers. There is nothing that could go wrong, because creative processes are totally integrative, they do not exclude …

Even setbacks help us look more closely at whom or what we really serve. Even when we do not know what to do anymore, this brings us to the edge of our previous experience and opens up space for something revolutionary new …

Something awakens in us, something big, it gently puts a finger on the lips of babbling thoughts, fills the space with unquestionable presence and sets the sails of the senses …

Stiller Morgen / Silent morning

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Seiner/ihrer Intuition zu folgen, ist manchmal ein hartes Brot. Die menschliche Gesellschaft wird wohl noch eine Weile ihre angstvollen Werte grimmig verteidigen. Intuition, Bewusstsein und Synchronizität stehen wohl noch lange nicht auf ihren Fahnen …

Voll beschämend, wie wir mit Tieren umgehen. Unglaublich, wie unsere Zivilisation an ihren primitivsten Gesetzen festhält. Sie glaubt immer noch an den alten Wahnsinn: Ich und die Anderen …

Doch die neue Kultur ist nicht aufzuhalten. Die Evolution setzt schon zum neuen Sprung an. Das Feinste, das bereits in uns gegoren wird – dessen Stimme noch kaum wahrnehmbar ist – wird seinen Weg aus den Herzen in die Münder und Hände finden …

Following ones intuition is sometimes a tough thing. For quiet a while, human society will grimly defend its fearful values. Intuition, consciousness and synchronicity are far from being on their flags …

It is completely shameful how we deal with animals. Unbelievable how our civilization adheres to its most primitive laws. She still believes in the old madness: me and the others …

But the new culture is unstoppable. Evolution is already preparing her new jump. The finest, which is already fermenting in us – whose voice is barely perceptible – will find its way from the hearts into the mouths and hands …

Stille Motivation / Silent Motivation

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Bewusstsein kann sich in Freiheit befinden, in der Weite der Sonne wohnend, oder es fällt in die Tunnel der Konditionierungen, in das Labyrinth der Glaubenssätze und Programmierungen, die festlegen, wie man zu sein hat …

Ich schreibe hier nicht von Erleuchtung, nicht einmal von Erwachen, sondern schlicht davon sein/ihr rechtmäßiges Erbe anzutreten. In die ursprüngliche Leidenschaft der Existenz einzuziehen, auf dem Thron des „Ich bin“ Platz zu nehmen …

Man erkennt die Aspekte des Lebens daran, welche Atmosphäre sie kreieren. Wenn die Motivation unserer Handlungen Angst oder Mangel ist, dann produzieren sie eine Atmosphäre von Enge, Druck und Hilflosigkeit. Sind unsere Motivationen von Schönheit getragen, von Inspiration oder Freude, öffnen sich automatisch die Tore der Konditionierung und die Welt breitet sich vor uns aus …

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Consciousness can be in freedom, living in the vastness of the sun, or it falls into the tunnels of conditioning, the labyrinth of beliefs and programming that determines how to be … 

I do not talk about enlightenment, not even of awakening, but simply of claiming his / her rightful inheritance. To enter into the original passion of existence, to take a seat on the throne of the „I am“ … 

One recognizes the aspects of life by which atmosphere they create. If the motivation of our actions is fear or lack, then they produce an atmosphere of tightness, pressure and helplessness. Are our motivations borne by beauty, inspiration or joy, the gates of conditioning automatically open and the world unfolds before us …

 

Stilles Gesicht / Silent face

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Die Gesichter werden im Alltag ständig verzerrt. Die politische Situation malt Abscheu und Revolution auf ihre Züge. Angesichts des Zustandes unserer Gesellschaft, in der lebendige Werte zunehmend getilgt werden, verhärten sie sich. Und der Druck, den wir uns selbst auferledigen – es doch schaffen zu müssen – verkrampft die Gesichter noch zusätzlich und lässt Ausdrücke von Schuld und Angst zurück …

Unsere ursprünglichen Gesichter sind verschwunden, Gesichter, die nicht nur diese verzerrenden Emotionen widerspiegeln, sondern profunde Gefühle der Anwesenheit, der Verbundenheit und des Staunens …

Wie ist das erste Gesicht, mit dem wir der Welt begegnet sind? Mit welchem Ausdruck haben wir das erste Mal auf ein anderes Wesen reagiert? Wie sieht unser erstes Gesicht aus, an das wir uns erinnern können? Kann es auch jetzt hier sein?

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Faces are constantly distorted in everyday life. The political situation paints disgust and revolution on its features. Given the state of our society, in which living values ​​are increasingly eradicated, faces harden. And the pressure that we take on ourselves to make it, cramps our faces even further and leave expressions of guilt and fear …

Our original faces are gone, faces that reflect not only these distorting emotions, but profound feelings of presence, connectedness and amazement …

What was the first face with which we encountered the world? Which expression was there when we first time saw another being? How does our first face look like that we can remember? Can it be here now?

Stille Synchronizität / Silent synchronicity

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„Es ist Zeit, der Konsensrealität zu misstrauen.“

Charles Eisenstein

Ein kreativer Akt hat etwas damit zu tun, dass man sich sichtbar macht, sich zeigt, in einem Moment der Offenheit, denn man weiß nicht, was auf einem zu kommt, man arbeitet an der Grenze, an der das Neue immigriert …

Hier ist die Chance ein Wow zu ernten groß, zu erleben, dass sich etwas fügt, etwas, dass man nicht getan hat, etwas, dass in einer Art Kommunikation geschieht, Synchronizität. Charles Eisenstein: „Synchronizität sagt uns, dass wir nicht alles tun müssen, sondern Teil einer größeren Intelligenz sind. Sie heilt uns von der Wunde der Trennung, von dem Misstrauen, das sagt, wir wären allein in einem blinden Universum und was wir nicht machen, wird nicht geschehen“ …

Synchronizität ist der Antipode zu Zweifel. Sie erlaubt uns, nicht dauernd engagiert auf ein Ziel zu steuern, sondern auch mal langsam zu gehen, staunend über die Felder zu streunen. Vertrauen ermöglicht uns, den Kopf zu rasten, einfach zu sein und der Welt und sich selbst Raum zu schenken …

„Synchronicity tells us, that we do not have to do everything.“

Charles Eisenstein

A creative act has something to do with making oneself visible, showing oneself to the world, in a moment of openness, because one does not know what approaches, one works on the border where the new immigrates …

Here you have the fair chance to reap a wow, to experience something that fits, something that you have not done, something that happens in a kind of communication, synchronicity. Charles Eisenstein: „Synchronicity tells us that we do not have to do everything, but are part of a greater intelligence. It heals us from the wound of separation, from the mistrust that says we are alone in a blind universe and what we do not do will not happen“ …

Synchronicity is the antipode to doubt. It allows us not to be constantly committed to a goal, but also to walk slowly, to stroll in amazement over the fields. Trust allows us to rest our head, to simply be and to give space to the world and yourself …

Outside the box

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Jedes Mal, wenn man damit aufhört, seine Welt zu bauen, mit automatischen Kommentaren und Wünschen im Kopf, um irgendwo hinzugelangen, öffnet sich eine neue Goldmine …

Jedes Mal, wenn wir unsere Zelte unter dem inneren Firmament aufschlagen und als Nomaden durch das Formlose reisen, erkennen wir unsere wirkliche Heimat wieder …

Im Raum zwischen 2 Atemzügen sagte der Kosmos, aus dem alles begann, „Ich“ und gebar sich damit in eine neue Dimension, in millionen Teilen, die alle „Ich“ sagen und das Glühen der wirbelnden Sterne in sich tragen …

Every time you stop building your world, with automatic comments and wishes in your mind to get somewhere, a new gold mine opens …

Every time we set up our tents under the inner firmament and travel as nomads through the formless, we recognize our real home again …

In the space between 2 breaths, the cosmos that started it all saying „I,“ giving birth to a new dimension, in millions, that all say „I“ and carry within the glow of the swirling stars …