Stille Einladung / Silent invitation

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Immer wieder mal, wenn man sich zu sehr in den Kommentaren im Kopf verstrickt wiederfindet, empfiehlt es sich in den Raum zu tauchen, aus dem die Gedanken kommen. Der Raum, der nichts weiß und doch voller Intelligenz ist. Der Raum, der sich nicht bewegt, aber doch voller Tanz ist. Der Raum, der absolut still ist und doch voller Lieder …

Offenheit bereitet das neue Feld. Deine Offenheit verbindet sich mit der Offenheit des Raums und Synchronizität entsteht. Alles kommt zusammen im Tun, man kann das nicht vorher denken …

Du musst überhaupt nichts wissen und nichts können. Hör nicht auf die Kommentare im Kopf, alles, was du tust, ist absolut richtig, egal wie du es machst …

Again and again, if one finds oneself too much entangled in the comments in the head, it is advisable to dive into the space from which the thoughts come. The space that knows nothing and yet is full of intelligence. The space that does not move but is full of dance. The space, which is absolutely quiet and yet full of songs …

Openness prepares the new field. Your openness combines with the openness of space and synchronicity arises. Everything comes together in action, you can not think that beforehand …

You do not have to know anything and you do not need to be able to do something. Do not listen to the comments in your head, everything you do is absolutely right, no matter how you do it …

Die Seele feiert immer / The soul always celebrates

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Unsere Gesellschaft steht vor einem längst überfälligen Entwicklungsschritt. So schmerzhaft es auch ist, müssen wir uns von lieb gewordenen Riten verabschieden, wir können nicht mehr länger alles Lebendige ausbeuten und dem Geldgott opfern. Wir müssen uns erinnern, was wir wirklich brauchen, statt es in tausend Ersatzhandlungen zu suchen, die uns zu des Geldgottes gierigen Priestern machen …

Wenn das Ganze ein Märchen wäre, dann verehren wir gerade die böse Stiefmutter und es wird Zeit uns dem Aschenputtel zuzuwenden und somit ihm und uns zu wahrem Glanz zu verhelfen. Die Welt braucht uns jetzt verankert in unserer Natürlichkeit, anwesend und dem vertrauend, von dem wir tief drin wissen, dass es wahr ist …

Unser wirkliches Sein kennt Vergangenheit und Zukunft nicht, es lebt einzig in der überwältigenden Tatsache, das es existiert. Wer einmal die Köstlichkeit des wirklichen Selbst erfahren hat, wurde von ihr entwaffnet. Da gibt es kein zurück mehr, all die grellen Tricks des falschen Gottes können nie mehr wirklich verführen, zu offensichtlich ist ihr unechter Tand …

Nur das Echte in uns kann dem Echten in der Welt begegnen. Unser wahres Selbst/die Seele feiert immer, egal ob Regen oder Sonnenschein, sie liebt zu leben, zu erfahren. Nichts im Bereich der Vorstellung, der Sehnsucht oder der Fähigkeiten des Verstandes kommt auch nur annähernd gleich, weil sie vollständig ist, keine Bestätigung braucht. Ihre unbedingte Bedingungslosigkeit, ihr unerschütterliches Ja, ihre kindliche Leidenschaft überzeugen in der Sekunde …

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Our society is facing a long overdue step of development. As painful as it may seem, we have to say goodbye to our beloved rites, we can no longer exploit and sacrifice everything alive to the god of money. We need to remember what we really need, instead of looking for it in a thousand substitute acts that make us the greedy priests of those gods …

If the whole thing would be a fairy tale, then we are worshiping the wicked stepmother and it is time to turn to Cinderella and thus help her and us to truly shine. The world now needs us anchored in our naturalness, present and trusting that which rings true deep inside …

Our real being does not know past or future, it lives only in the overwhelming fact that it exists. Anyone who has ever experienced the delicacy of the real self has been disarmed by it. There’s no turning back, all the dazzling tricks of the false gods can never really seduce you, too obvious is their fake trumpery …

Only the real in us can meet the real in the world. Our true self, the soul, always celebrates, no matter if there is rain or sunshine, it loves to live, to experience. Nothing in the realm of imagination, longing, or the faculties of the mind comes even close to that, because it is complete, needs no confirmation. Her unconditional unconditionality, her unshakeable yes, her childlike passion convinces in the second …

Stille Abenteuer / Silent adventures

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Kunst ist das perfekte Medium, um zu erforschen, wonach auch immer einem der Sinn steht.
Zuerst öffnet Inspiration ein Möglichkeitsfenster und dann braucht es jemanden, der/die hineingeht, mit der Absicht dieses neue unbekannte Land kennenzulernen. Auch wenn man sich mit seinen gewohnt konditionierten Universum nicht vorstellen kann, wie und ob das gehen soll …

Die Kunst ist, es dennoch zu wagen. Dabei macht es auch gar nichts, wenn man scheitert. Scheitern ist Teil der Erfahrung, es gehört dazu wie alte Freunde und es trübt nicht im Mindesten das Abenteuer. Scheitern entsteht überhaupt nur, wenn man etwas erwarten würde. Und etwas zu erwarten, würde sowieso nur die Sicht in dem neuen Land behindern …

Man weiß nicht, worauf man trifft. Offenheit ist dein Zentrum. Offenheit ist das Wichtigste, sie zieht alles an, was nötig ist. Es braucht Offenheit und die Fähigkeit durch dieses intrinsische Wetter zu spazieren, mit dem Vertrauen, dass das Unmögliche nach und nach möglich wird …

Art is the perfect medium to explore whatever you feel drawn to.
First, inspiration opens up a window of possibility and then someone needs to through with the intention of realizing this new terrain. Even if you can not imagine with your accustomed conditioned universe how and if that should work …

The art is to dare it anyway. It does not matter if you fail. Failure is part of the experience like old friends and it does not spoil the adventure in the least. Failure arises only when one would expect something. And expecting something, would only obstruct the view in the new country anyway …

You do not know what you’re meeting. Openness is your center. Openness is the most important thing, it attracts everything you need. It takes openness and the ability to walk through this intrinsic weather, with the confidence that the impossible by and by becomes possible …

Spuren der Freude / Traces of joy

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Wenn man nicht genau schaut, bemerkt man die Spuren der Freude gar nicht. Man würde irgendetwas denken wie: „Puh, die Proben auf der Silvesterbühne hier in der Seestadt sind ganz schön laut und die Musik eher dürftig. Man versucht nach besten Kräften, die Massen zum Feiern zu bringen. Obwohl es bei dieser Kurzsichtigen Regierung eigentlich wenig zu feiern gibt, weil zu viele – sowieso schon Benachteiligte – zu Kurz kommen.“
Aber im Denken findet man die Freude nicht, sie weht gerade mit dem sonnigen Wind übers Wintergras in das deine Füsse sinken und das schon jetzt das Versprechen des Frühlings in sich trägt ..

Wenn man nicht aufmerksam ist, spürt man die sanfte Glut der Freude gar nicht, die ohne Grund strahlt und wärmt. Man würde gerade irgendetwas tun wie, den Impuls unterdrücken, den Menschen im Bus die Kronen Zeitung aus der Hand zu nehmen. Darin würde man die Freude aber nicht finden, die ist in der Mitte eines Gesprächs, in dem man ungebremst sein darf, wie man ist …

Wenn man nicht achtgibt, würde man die feinen Vorboten der Begeisterung gar nicht wahrnehmen, die sich rasch ausbreiten und Taten hervorlocken.
Man würde mit etwas beschäftigt sein und etwas sagen wie: „Warum haben wir es nach so vielen Jahrtausenden Menschheitsentwicklung nur dahin gebracht, bei allem an Kostendeckung zu denken und nicht an Schönheit?“ Aber auch darin liegt keine Freude, sie ist direkt in der frischen Fährte ihrer Spur …

If you do not look carefully, you will not notice the traces of joy. One would think something like, „Phew, rehearsals on the New Year’s Eve stage are quite loud and the music rather poor. They try their best to bring the masses to party.“
But in thinking one does not find joy, it waves straight with the sunny wind over the winter grass into which your feet sink and which already carries the promise of spring in itself …

If you are not attentive, you will not feel the gentle glow of joy radiating and warming for no reason. One would just do something like suppress the impulse to take the idiotic boulevard papers out of the hands of people on the bus. But you would not find the joy in it, it is in the middle of a conversation in which you can be unrestrained, how you are …

If you do not pay attention, you would not notice the subtle harbingers of enthusiasm, who spread quickly and elicit action.
One would be busy and say something like, „Why have we, after so many millennia of human evolution, been driven to think of cost recovery rather than beauty?“ But even there is no joy, she is right there in her fresh track …

Stille Veränderung / Silent shift

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„You cannot do great things, but little things with great love.“ Mother Teresa

Die Frage ist nicht, warum sind wir nicht frei? Die Frage ist, warum fühlen wir uns mitten in aller Freiheit gefangen und vom Überfluss ausgegrenzt? Ohne es zu wissen, stehen wir unter dem Bann der Konditionierungen. Unbewusst akzeptieren wir Schuld, Scham, Angst, Mangel und Wertlosigkeit als gottgegebene Gefängnisse, als hätten wir es nicht anders verdient …

Die Frage ist auch, was bricht dieses feste Weltgefüge der Unfreiheit? Es gibt in der Tat einiges, dass den diktatorischen Teil der Konditionierung ordentlich den Hintern versohlt: jedes Mal, wenn wir uns unvollkommen und verletzbar zeigen. Jedes Mal, wenn wir furchtlos etwas Großherziges tun, erschüttert das die Stabilität des Kerkers …

Jedes Mal, wenn wir unser Geschenk an die Welt leben – ohne Besitzansprüche oder Erwartungen – bricht ein Teil des Schutzbunkers weg.
Jedes Mal, wenn wir genau hinsehen, und erkennen, was uns hält – ohne, das wir etwas daran verändern müssten – bekommt die Welt außerhalb des Gefängnisses mehr Konturen. Jedes Mal, wenn wir dem folgen, wovon wir tief im inneren wissen, dass es wahr ist, wird das Eigentliche – ewig Neue – ein Stück mehr gelebte Realität …

„You cannot do great things, but little things with great love.“ Mother Teresa

The question is not, why are we not free? The question is, why do we feel trapped in the midst of freedom and marginalized in total abundance? Without knowing it, we are under the spell of conditioning. Unconsciously, we accept guilt, shame, fear, scarcity and worthlessness as God-given prisons, as if we do not deserve it better …

The question is also, what is breaking this fixed world structure of bondage? There is, in fact, a lot to do in spanking the dictatorial part of conditioning: every time we show ourselves imperfect and vulnerable. Every time we fearlessly do something generous it shakes the stability of the dungeon …

Every time we give our gift to the world – without ownership or expectations – part of the shelter bunker breaks away.
Every time we look closely and realize what holds us – without us having to change anything – the world outside the prison gets more contours. Every time we follow what we know deep inside is true, the real – eternally new – becomes a little more lived reality …

Schöne Sache / Beautiful affair

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Wenn die Welt eine Abfolge von Herausforderungen ist, dann ist Schönheit ein Portal in das Herz der Welt. Wenn du mühsam von einem Tal ins nächste gehst, halte Ausschau nach etwas Schönem. Und wenn du es siehst, bleib stehen, erkunde es und lass dich reinfallen, die mühsamen Täler werden schon nicht weglaufen …

Schönheit findet sich immer exakt hier im Augenblick, je mehr sich der Blick dafür öffnet, desto mehr finden wir sie überall. Wenn wir sie nicht sehen können, dann liegt das daran, dass wir von unserem konditionierten Verstand aus sehen. Der Verstand sieht immer nur die mühsamen Täler, Probleme und Vollidioten …

Es gibt natürlich auch die mühsamen Täler, Herausforderungen und auch genügend Menschen, die sich als komplette Ding-Dongs zur Verfügung stellen, manche davon sind sogar Präsidenten oder Vizekanzler. Doch wenn unser Blick weiter wird, über den Verstand hinaus geht, bis an die Grenzen des Todes, sehen wir die atemberaubende Schönheit in allem, können darin versinken, auftanken und dann den Ding-Dongs sagen, sie sollen zu Hause bleiben …

If the world is a succession of challenges, then beauty is a portal to the heart of the world. If you go exhausting from one valley to the next, look for something beautiful. And when you see it, stop, explore it and let yourself fall in, the laborious valleys will not run away …

Beauty is always exactly here right now, the more the view opens up, the more we find it everywhere. If we can not see it, it’s because we look from our conditioned mind. The mind always sees only the exhausting valleys, problems and idiots …

There are, of course, the laborious valleys, challenges, and enough people to provide themselves as complete ding-dongs, some of which are even presidents or vice-chancellors. But as our gaze continues to go beyond the mind, to the very limits of death, we see the breathtaking beauty in everything, sinking into it, refueling and then telling the ding-dongs to stay home …

Notizen einer Raunacht / Notes from the twelfe nights

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In den dünnhäutigen Nächten ist es wieder ganz klar: Die konditionierte Persönlichkeit kann ihre illusionären Muskeln nur anspannen, wenn man sie unbewusst gewähren lässt und ihr unbewusst glaubt. Dann bekommt ihre Scheinwelt Macht. Ansonsten ist sie überhaupt nicht vorhanden …

Die konditionierte Persönlichkeit sucht den Schatz in sich und findet ihn nicht. Sobald gesucht wird, ist er tief verborgen. Das liegt darin, dass unsere Essenz immer dort ist, was gerade ist, deshalb findet man sie nicht woanders …

Lässt man sich selbst gewähren, vielleicht sogar mit einer freundlichen Neugier, ohne etwas zu wollen, so wie man gerade ist – egal in welcher Stimmung, egal in welcher Aktion – zeigt es sich, kommt wie ein Reh aus dem Wald. Und es hilft, es zu mögen, denn man verbindet sich immer mit dem, das man mag …

Der Schatz, der uns belebt, ist schon wirklich erstaunlich: Er hat sich diesen menschlichen Anzug angezogen und macht sein Ding im Verborgenen, überlagert von der konditionierten Persönlichkeit, die meint, das wäre sie. Das sonderbare Wunderbare tut, was es tut. Es kratzt sich am Popo, ist erstaunt sich selbst zu bemerken, kritzelt etwas in ein Buch und geht dann schlafen. Es bespielt den menschlichen Anzug ohne Vergangenheit und ohne etwas zu werten, erstaunt über die Möglichkeiten …

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Again, in the thin-skinned nights, it is clear that the conditioned personality can only tense up its illusionary muscles by unconsciously allowing them to and unconsciously believing them. Then their illusory world gets power. Otherwise it is not present at all …

The conditioned personality seeks the treasure in itself and does not find it. As soon as he is searched, he is deeply hidden. That’s because our essence is always with what is right now, so you will not find it anywhere else …

If you allow yourself, perhaps even with a friendly curiosity, without wanting anything, to be exactly the way you are right now – no matter in what mood, no matter what action – it shows itself, comes out of the forest like a deer. And it helps to like it, because you always connect with the one you like …

The treasure that invigorates us is truly amazing: He has put on this human suit and is doing his thing in secret, superimposed by the conditioned personality who thinks that it is doing this. The strange miracle does what it does. It scratches at its bottom, is surprised to notice itself, scribbles something in a book and then goes to sleep. It utilises the human suit without past and without judging, astonished about the possibilities …

Stilles Versprechen / Silent promise

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Die eigentliche Bühne hat viele Dimensionen. Ist grenzenlos. Ohne Anfang und Ende. Mit einer Konsistenz subtiler als Raum. Diese Bühne ist bevölkert von Wesen, die von unsichtbaren Fäden der Konditionierung dirigiert werden …

Diese Fäden zaubern ununterbrochen Filme in die Köpfe der Wesen. Filme von Mangel, so als hätten sie noch nicht genug, oder von Wertlosigkeit, als wären sie nicht o.k., so wie sie sind. Die Wesen schalten sich selbst oder einander eine überschaubare Anzahl unterschiedlicher Programme ein und die laufen die ganze Zeit …

Doch es gibt Lücken in der Matrix. Lücken, durch die man die eigentliche Bühne sieht. Ein Spiel um Realität beginnt: Die Wesen denken, die Filme der Matrix sind real und das, was sie in den Lücken sehen, wäre ein blasses Gespenst, um das man ein paar Mythen spinnt, kaum real und sowieso unerreichbar …

Wir müssen uns selbst davon überzeugen, was real ist. Es braucht das physische Abenteuer des Realisierens. Real in den Lücken zu leben, bis sich nach und nach die eigentliche Bühne manifestiert …

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The actual stage has many dimensions. It is limitless. Without beginning and end. With a consistency more subtle than space. This stage is populated by entities being directed by invisible threads of conditioning …

These threads are constantly casting movies into the heads of the creatures.  Films about lack, as if they were not enough, or worthless, as if they were not o.k. as they are. The entities engage themselves or each other in a straightforward number of different programs and they run all the time …

But there are gaps in the matrix. Gaps through which one sees the actual stage. A game of reality begins: The entities think the Matrix films are real, and what they see in the gaps is a pale ghost around which to spin a few myths, barely real and unreachable anyway …

We have to convince ourselves of what is real. It needs the physical adventure of realizing. Really to live in the gaps, until gradually the actual stage manifests …

All my relations

20181221_162518Wir sind in der Konditionierung gefangen wie Fische in einem riesigen Beziehungsnetz. In diesen Beziehungen erleben wir täglich Enttäuschungen oder enttäuschen jemanden. Wir kommen da nicht aus, kaum steht man zu sich und versucht sich nicht an die Konditionierung zu verkaufen, enttäuscht man jemanden …

Kaum zeigt man sich und wird ignoriert, ist man enttäuscht. Wir können das nicht verhindern oder verändern. Die Folge sind Schuldgefühle oder Verletzungen, die verführen, im Dunkel zu leben. Verkaufen wir uns deshalb so oft, weil wir nicht im Schatten der Schuld leben wollen? Zeigen wir uns deshalb nicht, weil wir die Enttäuschung nicht ertragen können?

Was, wenn wir aufhören uns gegenseitig zu erziehen und manipulieren und Konditionierung nicht so wichtig nehmen.
Was, wenn diese konditionierten Mechanismen die Sonne nicht verdecken? Was, wenn Herausforderungen unser Licht nicht löschen? Was, wenn wir standhaft bleiben, mit stillem, klaren Blick? Was ist mit der Glut, die Worte entfacht?

We are caught in a huge network of relationships and conditioning. In these relationships we experience daily disappointments or disappoint someone. We can not get out of it, if you manage standing by yourself and not sell yourself to conditioning, you disappoint someone …

As soon as one presents oneself and is ignored, one is disappointed. We can not prevent or change that. The result is feelings of guilt or injury that seduce you into living in the dark. Are we selling ourselves so often because we do not want to live in the shadow of guilt? Do not we show ourselves because we can not stand the disappointment?

What if we stop educating and manipulating each other and stop takeing conditioning so serious?
What if these conditioned mechanisms do not obscure the sun? What if challenges do not extinguish our light? What if we stay firm, with a calm, clear gaze? What about the glow that kindles words?

Human Potential

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Menschsein kann sich ohne Weiteres zu einem Albtraum verfestigen, ohne sich dessen bewusst zu sein, wie im Nationalsozialismus. Es kann sich aber auch in unglaubliche Höhen aufschwingen, wenn das Zeitlose in Menschen erwacht und Wunder hervorbrechen …

In diesem Spannungsfeld entwickelt sich Menschlichkeit. Agieren wir aus dem konditionierten Verstand heraus, sind wir nur zu einem kleinen Teil lebendig, weil sehr viel Energie im Widerstand gegen die Offenheit der Liebe verbraten wird. Es ist, als würde nur durch einen kleinen Spalt Licht hereindringen, egal wie viel Energydrinks und Likes wir schon hatten …

Agieren wir jedoch aus einem offenen Körper heraus, steht uns weit mehr Lebendigkeit zur Verfügung. Lassen wir die angestrengten Filter, Schleier und Dämme der Konditionierung los, trägt uns das direkte Erleben die Glut der Freude in jede Zelle …

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Being human can easily stiffen into a nightmare without even being aware of it, as in National Socialism. But it can also rise to unbelievable heights when the timeless awakens in humans and miracles erupt …

In this area of conflict, humaness awakens. If we act out of the conditioned mind, we are alive only to a small extent, because a great deal of energy will be spent in resisting the openness of love. It’s as if there’s only light coming in through a small gap, no matter how many energy drinks and likes we’ve had …

But if we act out of an open body, far more liveliness is available. Letting go of the strained filters, veils and dams of conditioning, direct experience brings us the glow of joy into each cell …